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| Spielname: | League of Evil 2 | » Kommentieren | iPlayApps.de-Bewertung:Userbewertung: | |
| Publisher / Entw.: | Ravenous Games | » Bewerten | ||
| Genre: | Jump & Run | ![]() |
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| Release: | 15.02.2012 | |||
Veröffentlicht am 16.02.2012
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Mit Fortsetzungen ist das ja immer so eine Sache… Einerseits scheint der Vorgänger immerhin so gut angekommen zu sein, dass ein zweiter Teil wohl gerechtfertigt ist, andererseits gehen vielen Entwicklern die Ideen aus, die im Original noch hoch gelobt wurden, auf einmal macht sich Langeweile breit. Dieses Prinzip gilt ein ums andere Mal sowohl für Filme als auch für Videospiele. Und letztere sind in der Anschaffung in der Regel um einiges teurer – es sei denn man geht im App-Store shoppen. Da fällt der Frust dann glücklicherweise auch geringer aus, wenn der erworbene Titel nicht den eigenen Erwartungen und dem abgedrückten Geld entspricht. Mit „League of Evil 2“ liegt uns ein waschechter Nachfolger vor. Solltet ihr den Titel links liegen lassen oder beherzt zugreifen? Lest selbst.
Wie sagte noch einst die englische Trainerlegende Sir Alfred Ramsey: „Never change a winning team!“ Es scheint, als hätten sich die Jungs von Ravenous Games diesen Ratschlag zu Herzen genommen, denn sie haben, um das Fazit gleich vorweg zu nehmen, mit LoE2 den nahezu perfekten Nachfolger für den tollen ersten Teil abgeliefert! Zugegebenermaßen ist die Story alter Käse, aber das ist uns völlig egal, denn die im Comicbuch-Stil gehaltenen Zwischensequenzen haben wir sowieso ungeduldig weggedrückt, um endlich weiterspielen zu können, denn dieses Spiel macht einfach Spaß.
Das Leveldesign ist absolut gelungen und ihr müsst wirklich all euer Geschick aufbringen, um nicht dauernd zu sterben. Sei es durch Panzerfäuste, aus dem Boden schnellende Stacheln, elektrisch geladene Roboterspinnen, Laserbarrieren, wild um sich ballernde Schurken, Gift speiende Schlangen oder einen der 5 Endbosse. Die Todesvielfalt ist gewaltig und wer sich leicht aufregt, sollte diesen Titel mit Vorsicht genießen. Denn der Klick auf den „Try Again“-Button wird zur Dauerbeschäftigung. Doch da die Levels allesamt sehr kurz sind und nur wenige Sekunden dauern, ist der Verlust hier nicht allzu hoch – denn es gibt nur ein Leben. Ist das verloren, geht’s von vorne los. Wer sich hier aber nicht abschütteln lässt, sondern mit Durchhaltevermögen am Ball (oder eher am Spiel) bleibt, der wird „League of Evil 2“ genauso lieben wie wir.
Das Ziel in jedem Level ist es, die Wissenschaftler möglichst in einer vorgegebenen Zeit zu erreichen und im Idealfall auch noch den im Level platzierten Aktenkoffer zu finden. Je nach Schnelligkeit wird eure Leistung dann nach jedem Level mit bis zu drei Sternen belohnt. Unterbietet ihr die geforderte Zeit und schnappt euch dazu noch den Koffer, dann könnt ihr vor euren Kumpels mit einem „Perfect Run“ angeben. Dies macht sicherlich den größten Teil bezüglich des Wiederspielwertes von „League of Evil 2“ aus, denn der Reiz, einen Level perfekt zu durchlaufen, ist riesig. Manches Mal kam uns die Zeitvorgabe ein bisschen zu hart, geradezu unmöglich vor, aber Übung macht bekanntlich den Meister. Nach jeder abgeschlossenen Welt schaltet sich die nächste Umgebung frei und ihr bekommt ein neues Outfit, dass ihr jederzeit im Spiel wechseln könnt.
„League of Evil 2“ liefert grafisch eine mehr als ordentliche Leistung ab. Kam das Original vor einem Jahr noch mit herzerwärmender 8-Bit Retro-Look Grafik daher, trumpft der aktuelle Titel mit zeitgemäßen Comic-Style auf. Die Texturen sind gestochen scharf und die Animationen superflüssig! Explodierende Granaten, brutzelnde Laserbarrieren oder einfach die blitzschnellen Bewegungen des Protagonisten – all das sieht einfach super aus. Das ist alles keineswegs spektakulär und wird keine iOS-Grafik-Revolution auslösen. Das muss es aber auch nicht, denn der Look sieht klasse aus und passt perfekt zu diesem Spiel. Deswegen geben wir „League of Evil 2“ im Segment Grafik nahezu die Höchstpunktzahl.
Nun kommen wir zum absoluten Glanzpunkt von „League of Evil 2“. Auf die Steuerung haben wir Lobeshymnen gesungen und das wirklich nicht zu Unrecht. Was im Vorgänger schon super funktionierte, haben die Entwickler hier noch einmal perfektioniert. Das Motto der Elektronikmarke Philips kann hier wohl mehr als treffend zitiert werden: „Sense and Simplicity“, denn simpel ist die Steuerung in der Tat. Ganze vier (4!) Buttons werden euch zur Verfügung gestellt, um Level für Level zu bestreiten. Links unten befinden sich die Bedienelemente zum Laufen nach links oder rechts und gegenüber „A“ und „B“ – Schlagen und Springen. Tippt ihr die Sprungtaste noch einmal an, während ihr euch in der Luft befindet, führt der Agent einen gekonnten Doppelsprung aus. Haltet ihr die entsprechende Richtungstaste gedrückt, während ihr eine Wand hinunterstürzt, so slidet ihr diese hinab. Uns ist regelrecht das Herz beim Spielen aufgegangen, so präzise und schnell reagiert der Held auf eure Eingaben. Wie schon beim Vorgänger einfach super!
„League of Evil 2“ ist ein knackig schwerer Plattformer, der mit schöner Grafik, passendem Sound und großem Umfang besticht. Den absoluten Glanzpunkt setzt jedoch die Steuerung, die in Einfachheit und Präzision vorbildlich ist! Das Leveldesign ist top und für den Langzeitspaß sorgen die motivierenden (um nicht zu sagen nahezu unmöglichen) Zeitvorgaben. Zuschlagen!
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Quelle: Ravenous Games
In über 100 Leveln und 5 verschiedenen Welten macht ihr euch auf die Suche nach kitteltragenden Wissenschaftlern, die für die Liga des Bösen teuflisch-geniale Superwaffen konstruieren sollen, und tötet sie. Doch bevor ihr die schlauen Handlanger mit einem wuchtigen Schlag eurer Stahlfaust in ihre Einzelteile zerlegen könnt, müsst ihr euch durch die anfangs noch leichten, später aber knüppelharten Spielabschnitte kämpfen. Dabei kommt euch die unglaublich flinke und simpel gehaltene Steuerung zugute, denn manche Level sind so kniffelig, dass ihr Sprünge mit höchster Präzision ausführen müsst. Dank der Steuerung ist das aber mit ein wenig Übung kein Problem.
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Quelle: Ravenous Games
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Quelle: Ravenous Games
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Quelle: Ravenous Games
Der Sound ist simpel gestaltet. Schlag-, Jump-, oder Schussgeräusche klingen genau wie das Zerplatzen eines bemitleidenswerten Wissenschaftlers solide. Die Musik untermalt den Agenten-Action Plattformer perfekt und bleibt nach ein paar gespielten Leveln sogar im Ohr. Besser geht’s kaum. Der Sound hält, was die Grafik verspricht – auch hier eine Top-Note!
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Quelle: Ravenous Games
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| 16.02.2012 League of Evil 2 |
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