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Survivors: Die Quest im App Store
Preis & Download:
GRATIS
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Survivors: Die Quest iOS
Survivors: Die Quest [Universal]
Publisher:G5 Entertainment AB
Genre:Puzzle, Abenteuer
Release:16.12.2014
News (3)
Videos
iPadTestberichtVeröffentlicht am 19.12.14 um 11:55h | 0 Kommentare

Testbericht „Survivors: The Quest“

Seit kurzem könnt ihr Survivors: The Quest (AppStore) aus dem AppStore herunterladen. Der Titel aus dem Hause G5 Entertainment versetzt euch in eine Extremsituation, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt. Nach einem Flugzeugabsturz findet ihr euch auf einer Insel wieder, die nur auf den ersten Blick verlassen scheint. Ob sich der Kampf ums Überleben lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

Eben noch hatte John Zigaretten im Duty-Free-Shop gekauft und über einem prickelnden Champagner mit der süßen Sitznachbarin geflirtet, als der Urlaubsflieger geradewegs in einen meteorologischen Gewitteralbtraum steuert und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Eine Videosequenz aus einer Mischung aus Animation und handgezeichnetem Stil stimmt den Spieler auf das Vorausliegende ein: Ein Abenteuer, dass sich gewaschen hat.

Noch ganz benommen von dem furchtbaren Absturz wacht John am Strand einer Insel auf und versucht sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Das Tutorial ist ebenso einfach wie effektiv gehalten und lässt praktisch keine Fragen offen. Wer darauf steht, zu Beginn an die Hand genommen und langsam an ein Spiel herangeführt zu werden, der wird sich in Survivors: The Quest (AppStore) auf Anhieb pudelwohl fühlen. Schritt für Schritt wird euch das Gameplay in all seinen Einzelheiten in deutscher Sprache erklärt und zu allererst einmal das Questtagebuch vorgestellt. In diesem findet ihr eine Übersicht über die aktuell aktiven Aufträge und Ziele und deren Belohnungen. Das können zum Beispiel Nahrungsmittel wie Kokosnüsse oder Mangos sein.

Jede Aktion, die John oder einer der anderen Charakter, auf die ihr wenig später im Spiel trefft – namentlich Tilly und Lucio – tätigt, verbraucht Ausdauer, Hunger, Komfort und Spaß. Das Level dieser vier Merkmale lässt sich jederzeit in den entsprechenden Leisten am oberen Bildschirmrand einsehen. Ganz ähnlich wie bei EAs Sims müsst ihr stets darauf achten, dass die genannten Grundbedürfnisse jederzeit befriedigt sind, denn geringe Ausdauer oder großer Hunger wirken sich auf die Geschwindigkeit aus, mit der die Charaktere verschiedene Aktionen durchführen.
Um die Ausdauer wiederherzustellen, legt ihr euch einfach auf einem der praktischerweise schon bereitgestellten Feldbetten im verlassenen Großraumzelt keine 10 Meter vom Strand entfernt. Hierbei lassen sich unterschliche Optionen anwählen, je nach denen ihr nur kurz ausruht, ein längeres Nickerchen haltet oder euch eine ausgewachsene Mütze voll Schlaf gönnt. Entsprechend füllt sich die Ausdauerleiste etwas mehr oder weniger weit auf. Hunger lässt sich stillen, indem ihr von Palmen geschüttelte Kokosnüsse verspeist oder nach Rezept heiße Mahlzeiten überm Lagerfeuer zubereitet.

Der Komfortlevel repräsentiert das Wohlgefühl der Gestrandeten. Jeder kennt das: nach einer ausgiebigen Dusche sieht die Welt ganz anders aus und sogar das Essen schmeckt irgendwie besser. Ist ein Charakter pappsatt, ausgeruht und frisch geduscht, so ist er leistungsfähiger und arbeitet zügiger. Eine Dusche mitten im Nirgendwo? Die ist nicht der einzige Hinweis auf einstmalige Bewohner der Insel. Überhaupt stellt John kurz nach seinem Erwachen fest, dass die Insel so verlassen nicht sein kann, denn überall finden sich Spuren etwaiger Zivilisation: erwähntes Zelt, eine Feuerstelle, alte Krebsfangkästen und ein Tisch sind nur der Anfang. Sogar ein massiver Stahlbunker mitsamt einer überdimensionierten Satellitenschüssel auf dem Dach gibt es. Die ersten Bemühungen, ein Signal abzusetzen, scheitern jedoch. Gut, dass sich die Laune der drei Abgestürzten schnell bessert, als ihnen ein Tablet-Gerät mitsamt Spielen darauf in die Hände fällt. Tja, Spaß muss eben sein und von einem rein wissenschaftlichen Standpunkt aus, lässt sich der Spaßfaktor tatsächlich ganz schlüssig erklären. Trübsal und Langeweile schlagen nämlich schneller aufs Gemüt als man „Lost“ sagen kann und traurig lässt es sich so schlecht Krebssuppe kochen und Funkgeräte reparieren.
Über die Booster-Funktion lassen sich alle Werte gegen einen kleinen Obolus in Form der Ingame-Währung sofort und komplett aufladen. Immer wieder benötigt ihr Gegenstände, um Sachen zu reparieren oder andere Dinge herzustellen. Diese müsst ihr dann teils auf der Karte, teils in Wimmelbild-ähnlichen Ausschnitten finden. Für manche Aktionen braucht es außerdem mehr als einen Charakter. Damit die Zusammenarbeit flutscht, solltet ihr die zwischenmenschlichen Beziehungen von John, Tilly und Lucio im Auge behalten. Läuft es nicht so richtig, wirkt ein Gespräch am Strand wahre Wunder. Binnen zwei Minuten lassen sich die Beziehungen von einvernehmlicher Nichtachtung zu Seelenverwandten ausbauen.

Review “Survivors: Die Quest
Fazit:
Survivors: The Quest ist intuitiv, leicht zugänglich, sieht hübsch aus und dürfte Gelegenheitsspielern, wie mobilen Vollblutzockern gleichermaßen gefallen. Die Mischung aus Survival-Abenteuer, kleiner Rätsel und sozialer Simulation funktioniert erstaunlich gut. Wer auf knallharten Realismus steht, wird angesichts eines voll funktionstüchtigen Tablet-PCs am Strand und geisterhafter Erscheinungen, angewidert zurückschrecken. Alle anderen dürfen sich über einen Free-To-Play Titel freuen, der auch gut ohne IAP’s gezockt werden kann. Survivors erfindet das Rad zwar nicht neu, Spaß macht es aber alle Mal.
Pro:
+
einnehmende Story
+
schöne handgezeichnete Umgebungen
+
nette Animationen
+
deutsche Lokalisierung
+
gut funktionierender Mix aus Survival-Abenteuer, Rätseln und Social-Managing
Contra:
-
teilweise lange Wartezeiten für Aktionen
-
Bug, bei dem der Timer nicht herunterläuft!
Wertung:
Grafik:9
Sound:7
Steuerung:9
Spielspaß:8
Gesamt:
8
Survivors: Die Quest Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 8 out of 10
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