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Star Command [Universal]
Publisher:Star Command, LLC
Genre:Strategie, Simulation
Release:02.05.2013
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UniversalTestberichtVeröffentlicht am 13.05.13 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Star Command“

Ganz zufällig werden die Jungs von Warballoon ihr Release-Date für Star Command nicht in denselben Zeitraum gesetzt haben, indem „Star Trek Into Darkness“ in die Kinos gekommen ist. Wer jetzt aus dem abgedunkelten Vorführraum zurück ins Freie taumelt, der wird vielleicht den Drang verspüren, das Weltraum-Abenteuer noch weiter auszukosten. Mit Star Command kommen Fans des Genres der Weltraum-Simulationen voll auf ihre Kosten – oder?

Nachdem ihr Geschlecht, Name und Aussehen eures Protagonisten festgelegt habt, werdet ihr ohne Umschweife an Deck eures Raumschiffes erwartet. Ein knackig kurzes Tutorial später habt ihr einen Waffenraum gebaut und seid bereit, den ersten Auftrag entgegenzunehmen. Der euch vorgesetzte Kommandeur mit dem illustren Namen Micari schickt euch, nachdem ihr ein paar Crew-Mitglieder angeheuert habt, direkt auf die erste Mission. Der Kontakt zu einem Schiff der Sternenflotte ist abgebrochen und ihr müsst herausfinden, was es damit auf sich hat.
Bevor es ab in den Hyperraum geht, wollen die Aufgaben an Bord eures selbstbenannten Weltraumflitzers verteilt werden. Mit wenigen Gesten wählt ihr die Crew-Mitglieder aus und weist sie einem Raum aus den drei Kategorien Tactical, Science und Engineering zu. Taktiker bedienen entweder die Waffen oder werden der Brücke zugewiesen, Wissenschaftler werden zumeist Mediziner und dafür zuständig sein, Verletzungen im Verlauf eines Gefechts zu heilen, während Ingenieure unter Einsatz ihres Lebens tiefklaffende Löcher in der Außenhülle des Schiffes flicken und durch feindliches Feuer zerstörte Elemente wieder in Stand setzen. Sind die Jobs verteilt, macht ihr euch auf die wenige Sekunden dauernde Reise durch den Hyperraum. Zielorte können bequem im Reisemenü angewählt werden und sind reichlich vorhanden. Euch stehen mehrere Galaxien und in diesen unzählige Planeten zur Verfügung, die angesteuert und deren Umlaufbahnen von Weltraum-Abschaum aller Art befreit werden wollen.

Das Spiel an sich läuft zwar sehr linear ab, doch hin und wieder könnt ihr anhand verschiedener Antwortmöglichkeiten während der Konversationen mit andersartigen Spezies den Verlauf etwas abändern. Nachdem ihr die Prinzessin einer grünhäutigen Space-Rasse aus den Fängen erbarmungsloser Piraten befreit habt, müsst ihr euch beispielsweise entscheiden, ob ihr ihre Durchlauchtheit auf eurem Schiff behaltet und als gratis Crew-Mitglied schuften lasst, was aber gleichzeitig bedeutet, dass ihr sie genau wie das Leben eures Käptn schützen müsst, oder einfach auf ihrem Heimatplaneten wieder abliefert. Diese Art von limitierter Entscheidungsfreiheit gibt euch das Gefühl, die Dinge ein wenig beeinflussen zu können und nicht nur einer stringent erzählten Geschichte zu folgen, auch wenn es eigentlich genau das ist, was ihr tut.

Doch abseits der Hauptstory findet ihr auf Planeten mit irrwitzigen Namen wie Pip, Nip, Bip oder Naut viele Gelegenheiten euer Können in der Schlacht zu beweisen und eurem Namen zu Ruhm und Ehre zu verhelfen. Und damit zu dem Teil des Spieles, der mit Sicherheit am meisten von eurer kostbaren Zeit in Anspruch nehmen wird: Das Kampfsystem. Im Prinzip gilt es während der Schlacht eine ausgewogene Balance bei der Einteilung der Crew zu finden, denn einerseits müssen die Waffeneinrichtungen und die Schutzschild-Maschinerie bemannt werden, sonst kann nicht gefeuert werden und euer Schiff wird zu Klump geschossen, andererseits müssen Feinde, die sich auf euer Schiff teleportieren umgehend vernichtet werden. Sobald eines der Elemente nicht richtig funktioniert, wirds eng mit einem Sieg. Habt ihr es dann aber doch geschafft, gibt es zur Belohnung sogenannte Tokens, mit denen ihr Crew-Mitglieder an- sowie diverse Räume und Upgrades für eure Einrichtungen erwerben könnt. Die Kämpfe laufen dabei immer gleich ab und haben ein eher gemächliches Pacing, trotzdem gilt es, einen kühlen Kopf und stets die Übersicht zu bewahren. Das und die unermüdlich vorangetriebene, wenn auch etwas vorhersehbare Geschichte hinterlässt einen durchaus ordentlichen Eindruck.

Ein Blick auf die Grafik lässt deutlich werden: hier geht es nicht darum die Pixel-Latte höher zu legen, sondern um einen rundum gelungenen Look. Da kommt beim Zocken tatsächlich so etwas wie alte 32-Bit-Nostalgik auf und die Animationen der kleinen Gestalten müssen sich durchaus nicht verstecken. Effekte, Explosionen, Rauch etc. runden das Bild ab und sorgen für die richtige Retro-Atmosphäre.
Auch der Sound ist klasse! Eine Sprachausgabe gibt es nicht, alle Konversationen laufen über englischsprachige Textboxen ab. Großen Punktabzug gibt es deswegen aber nicht. Egal, ob das Einschlagen einer Laser-Salve in den eigenen Schiffsrumpf oder der gequälte Todesschrei eines getroffenen Marsianers, alles hört sich tip top an und wird von einem wunderbar spacigen Soundtrack äußerst stimmungsvoll untermalt.
Die Steuerung ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase durchaus passabel, allerdings bei der Navigation der eigenen Mannschaft manchmal etwas unpräzise und fummelig. Dies lässt sich aber umgehen, da man zu jeder Zeit und verdammt weit ins Spielgeschehen hineinzoomen kann. So sollte es jedem möglich sein, auch mit etwas grobschlächtigeren Schlachter-Fingern dorthin zu tippen, wo es beabsichtigt ist. Das kostet aber natürlich Zeit uns ist etwas nervig, was deshalb zu leichten Punktabzügen führt.

Review “Star Command
Fazit:

Wer auf etwas langsamere Spiele, ein wenig Taktik und vor allem den Weltraum steht, der findet mit Star Command einen durchaus passablen Titel vor. Das Konzept stimmt, mag aber für den einen oder anderen auf Dauer zu eintönig und langatmig werden. Die Präsentation ist toll gelungen, die etwas vorhersehbare Geschichte wird durch die wunderbar unkonventionelle Erzählweise und die witzigen Dialoge, die sich selbst nicht ernstnehmen, zum Großteil wettgemacht. Kurzum: ordentlich, aber nicht überragend…

Pro:
+
simple Steuerung
+
tolle Präsentation in Retro-Optik
+
klasse Sound
+
taktische, actionreiche Gefechte
+
Riesen-Weltraum wartet darauf, erforscht zu werden
Contra:
-
Kämpfe laufen letztlich immer gleich ab
-
Steuerung teilweise unpräzise
Wertung:
Grafik:8
Sound:9
Steuerung:6
Spielspaß:7
Gesamt:
7
Star Command Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 7 out of 10
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