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Ravensword: Shadowlands im App Store
Preis & Download:
6,99€
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Ravensword: Shadowlands iOS
Ravensword: Shadowlands [Universal]
Publisher:Crescent Moon Games LLC
Genre:Abenteuer, Rollenspiel
Release:20.12.2012
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 21.12.12 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Ravensword: Shadowlands“

Dieser alteingesessene Satz könnte auch auf die Welt des Mobile Gaming zutreffen, denn mit Ravensword: Shadowlands erblickt kurz vor Ende des Maya-Kalenders und dem damit verbundenen Tag der vermeintlichen Apokalypse ein mit Spannung erwarteter, potentieller Kracher das Licht der Spielewelt. Wir haben das waschechte Rollenspiel von Publisher Crescent Moon Games natürlich für euch genauer unter die Lupe genommen und werden euch in den folgenden Zeilen, ob unsere aufgestellte Theorie aufgeht

Die Story von Ravensword: Shadowlands ist rasch erklärt. Ihr schlüpft in die Rolle eines Soldaten, der unerklärlicherweise der einzig Überlebende eines gnadenlos wütenden Krieges zwischen Menschen und Elfen ist. Während einer entscheidenden Schlacht, die als Einstieg in das Spiel und kurzes Tutorial dient, kommen auf mysteriöse Art und Weise alle Beteiligten der einen wie auch der anderen Partei ums Leben. Nur ihr allein überlebt das Massaker, um wenig später im Haus der hilfsbereiten Layna euer Bewusstsein wiederzuerlangen. Die junge Frau verweist euch an Perdis, von dem ihr ein bisschen Gold, ein Schwert sowie euren ersten Auftrag erhaltet. Um mehr über die merkwürdigen Vorgänge herauszubekommen, die sich während der Schlacht von Heronmar ereignet haben, sollt ihr den Zauberer Lamil aufsuchen. Letzen Endes führt all dies auf die Beschaffung dreier sogenannter Rabensteine sowie des sagenumwobenen Rabenschwertes hinaus.

Nachdem ihr das Aussehen eures Helden festgelegt habt, werdet ihr ohne viel Aufhebens in die frei erkundbare und vor allem riesige Spielewelt entlassen. Und wenn wir riesig schreiben, dann meinen wir das auch. Mehr als 12 weitreichende Gebiete und unzählige Dungeons sowie die beeindruckende Hauptstadt warten darauf, von euch erkundet zu werden. Die Umgebungen reichen von spärlich bewachsenen Tundren über Wüstenlandschaften, dschungelähnlichen Waldabschnitten bis hin zu schneeverwehten Bergketten und beeindrucken mit einer tollen Optik, die beinahe ein wenig an Rollenspielgröße „Skyrim“ erinnert. Und nicht nur optisch stößt man beim Spielen auf offensichtliche Parallelen, auch weite Teile des Gameplays scheint man sich vom fünften Teil der „Elder Scrolls“-Serie abgeschaut zu haben.

Bis zu einem gewissen Grad trifft das auch auf das Kampfsystem zu. Euch stehen eine Reihe Nah- und Fernkampfwaffen sowie die Wirkung von Magie zur Verfügung. Dazu gesellt sich die Möglichkeit zu schleichen und aus dem Hinterhalt anzugreifen, die zusätzliche Abwechslung in die Kämpfe bringt. Es geht tatsächlich ähnlich leicht von der Hand wie in „Skyrim“, in den Schleich-Modus zu wechseln, einem widerlichen Goblin aus einiger Entfernung einen Pfeil zwischen die Rippen zu jagen und ihm dann, während er in vollem Lauf auf euch zustürmt, mit einem vernichtenden Zauber den Rest zu geben. Aufgeschreckte Kumpanen des Fieslings werden kurzerhand mit dem Schwert niedergemacht, während ihr euch vor Angriffen mit einem massiven Schild schützt. Das ist dynamisch, sieht gut aus und macht vor allem eine Menge Spaß! Zwar gibt es keinerlei Angriffskombinationen und der Nahkampf reduziert sich zumeist auf bloßes Buttonmashing. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier um ein Rollenspiel handelt und vor dem Hintergrund, dass das Kampfsystem insgesamt wirklich überzeugend umgesetzt wurde, kann man diesen Negativpunkt aber quasi vernachlässigen. Während der Kämpfe solltest du immer einen Blick auf die Energieanzeige in der oberen rechten Ecke haben. Denn neigt sich diese dem Ende zu, musst du mit deinen Attacken erst einmal eine Pause einlegen. Dies gibt den Kämpfen einen gewissen taktischen Tiefgang, ist in manch brenzliger Situation aber auch schon mal echt nervig. Mit jedem erledigten Gegner bekommt ihr Erfahrungspunkte, die letztlich im Levelaufstieg gipfeln. Dann lassen sich Punkte in Talente wie Schnelligkeit, Glück, Balance im Kampf, Widerstandsfähigkeit und viele weitere investieren.

Die Quests sind selbstverständlich der Kern eines jeden RPGs. Anfangs sind das noch kleine Aufträge, deren Bewältigung euch möglicherweise sogar nervig vorkommen mag, doch je weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto komplexer und aufregender gestalten sich die Missionen. So schön diese aber gestalten sein mögen, uns ist aufgefallen, dass beim Balancing der Schwierigkeit erhebliche Mängel bestehen. Jedee Quest schickt euch in ein neues Gebiet auf der Karte, doch leider passiert es immer wieder, dass die Gegner nicht eurem eigenen Level angepasst sind. Gleich zu Beginn des Spiels werdet ihr beispielsweise in eine Höhle geschickt, die von relativ jähzornigen Trollen bewohnt ist, welche in der Lage sind, euch mit wenigen Hieben ins Jenseits zu schicken. Ein, zwei Missionen weiter, schnetzelten wir uns beinahe schon lächerlich souverän und überlegen durch ganze Horden von Gegnern. Ihr habt zwar die Möglichkeit, die Schwierigkeit mittels eines Sliders in den Optionen anzupassen, was aber ein ausgewogenes Balancing nicht ersetzen kann und eher auf die Fähigkeiten und den Anspruch des Spielers abgestimmt werden sollte. Und wenn wir gerade beim Meckern sind, wenden wir uns rasch einem etwas schwerwiegenderen Problem zu: der Orientierung. Ihr habt zwar eine Karte, die beim Antippen der Kompassanzeiger oben in der Mitte des Bildschirms, der die aktuelle Himmelsrichtung anzeigt, in die ihr euch gerade bewegt aufpoppen lässt. Auf dieser werden eure Questziele auch angezeigt, nicht aber die Richtung, in der diese liegen. So ist endlos langes Umherirren quasi vorprogrammiert. Das kann verdammt lästig werden und wird hoffentlich noch in der einen oder anderen Form verbessert. Gut gefallen hat uns dagegen das Handelssystem, welches zwar keine Überraschung bereithält, aber souverän umgesetzt wurde, sowie die Möglichkeit, Ringe und Anhänger zu tragen, die nicht nur die Erscheinungsform eures Charakters verändert, sondern vor allem deine Werte verbessert.

Ravensword: Shadowlands ist eine Grafik-Bombe mit ungeheurer Sprengkraft. Was ihr da auf iPhone und iPad gezaubert bekommt, sieht unfassbar gut aus und erinnert stark an Konsole und Co. Uns ist angesichts der wunderschön detaillierten Umgebungen und riesenhafter Kreaturen sowie tollen Lensflare-Effekten die Kinnlade heruntergefallen. Auch auf älteren Geräten kommt man in den Genuss der wundervollen Grafik-Pracht. Um auch hier eine flüssige Performance zu gewährleisten, lässt sich die Sichtweite in den Optionen regulieren. Top!

Auch soundtechnisch backt der Rollenspiel-Kracher keine kleinen Brötchen. Die episch-anmutende Orchestermusik im Hintergrund sorgt für atmosphärische Streifzüge durch die Wildnis und gänsehautgarantierende Gefechte gegen finstere Kreaturen. Die Synchronisierung der Charaktere ist ebenfalls gelungen, wenn auch nicht auf allerhöchstem Niveau und leider nur in englischer Sprache.

Ravensword: Shadowlands Trailer

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Besonders gut gefallen hat uns auch die Steuerung. Links wird gelaufen, rechts geschaut. Wollt ihr sprinten, reicht ein Doubletap aus. Wenige Buttons unten rechts sind zuständig für Angriff, Springen und Zauber. Geblockt wird, indem ihr die Angriffstaste gedrückt haltet, ein Pop-Up Menü am unteren Bildschirmrand lässt euch schnell und problemlos die Waffen wechseln. Gegner und Truhen werden genauso gelootet wie Türen aufgemacht – durch kontextsensitive Buttons, die nur auftauchen, wenn man sie benötigt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es den Entwicklern gelungen ist, eine wohldurchdachte und vor allem intuitiv zu bedienende Steuerung in das Spiel zu implementieren – unser Lob!

Review “Ravensword: Shadowlands
Fazit:

Ravensword: Shadowlands ist ein großartiges Rollenspiel mit kleineren Schönheitsfehlern. Fehlende Richtungsmarker bei der Navigation sowie ein etwas unausgewogenes Balancing trüben das ansonsten hervorragende Gameplay aber nur unwesentlich. Die Grafik ist atemberaubend, der Sound atmosphärisch und die Steuerung klasse. Dazu kommen unzählige Stunden Spieldauer, ein tolles Gegnerdesign sowie die vielen Möglichkeiten der Charakterentwicklung. Von uns gibt’s eine absolute Kaufempfehlung!

Pro:
+
atemberaubende Grafik
+
zahllose Gegnertypen & wunderschön gestaltete Umgebungen
+
intuitive, gut funktionierende Steuerung
+
riesiger Umfang
Contra:
-
etwas unausgewogenes Balancing
-
fehlende Richtungsmarker auf Karte
Wertung:
Grafik:10
Sound:9
Steuerung:9
Spielspaß:9
Gesamt:
9
Ravensword: Shadowlands Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 9 out of 10
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