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Man of Steel im App Store
Preis & Download:
4,99€
Man of Steel iPhone iPad Download
Man of Steel iOS
Man of Steel [iPhone & iPod touch]
Publisher:Warner Bros. Entertainment
Genre:Action, Abenteuer
Release:13.06.2013
TestberichtVeröffentlicht am 18.06.13 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Man of Steel“

Rechtzeitig zum Kinostart von Man of Steel, der spektakulären Neuerfindung von Christopher Nolan des Superman-Uraltklassikers, ist vor kurzem das offizielle Spiel zum Film im AppStore erschienen. Während im Kino so richtig die Post abgeht und man angesichts der übermäßigen Action Probleme hat, das Popcorn mittels Hand-Augen-Koordination aus der Tüte in den Mund zu bekommen, fiel es uns beim Spielen schwer, die Augen offen zu halten. Warum lest ihr in unserem Test!

Nicht nur auf den ersten Blick sieht Man of Steel nach einer Kopie des iOS-Veteranen Infinity Blade aus. Die Story wird im Prinzip nur oberflächlich angekratzt, soll natürlich nichts aus dem Film vorwegnehmen und kann so getrost weggedrückt werden. Erzählt wird sie in wenigen Sekunden dauernden Comic-Sequenzen, ausschließlich in englischer Sprache, wenn auch deutsch untertitelt. Die mystische Stimme aus dem Off entpuppt sich als Supermans Vater, der seinen Sprössling ein ums andere Mal auf die bevorstehenden Kämpfe einschwört.

Die Nebensächlichkeit der Geschichte ist allerdings genretypisch und deswegen noch verkraftbar. In erster Linie wird in Man of Steel nämlich gekämpft und das macht die ersten paar Mal von insgesamt 16 Levels sogar ein bisschen Spaß. Kal-El oder Clark Kent, wie der rotbemantelte Jungspund mit der Heldenlocke mit gutbürgerlichem Namen heißt, prügelt, blockt und weicht geschickt aus, was das Zeug hält. Blindes Draufhauen führt dabei aber weniger zum Erfolg, denn die virtuellen Gegner agieren durchaus geschickt und nutzen ungestümes Heldengehabe und schlecht-getimte Ausweichmanöver gnadenlos aus – der Schwierigkeitsgrad ist also durchaus passabel. Um den Ring als Sieger zu verlassen, muss zunächst die Panzerung des Schurken durchbrochen werden, indem man zwischen drei und fünf erfolgreiche Schläge setzt. Dann schickt ein brutaler Schwinger den unglücklichen Gegenüber entweder in die Wolken, wo er nach Strich und Faden weiter verdroschen wird, oder krachend in umstehende Häuserwände, Feuerwehrfahrzeuge und Tanklastwagen. Alternativ schleift Superman seine Gegner eine Zeit lang im Flug über den Boden und nimmt den ohnehin völlig überarbeiteten Straßenkehrern ein Stück Arbeit ab.

Jede dieser Aktionen sorgen für reichlich Erfahrungspunkte, die ihr in Spezialfähigkeiten und Charaktereigenschaften investieren könnt. Die Fähigkeiten beschränken sich auf Supermans Hitzeblick und eine Art Zeitdehnung, die es der Schmalzlocke für kurze Zeit ermöglicht, seine Prügelfrequenz rapide zu erhöhen. Zudem könnt ihr im Menü Kraft, Angriffsgeschwindigkeit und Gesundheit eures Superman-Anzuges steigern, was ebenfalls EP kostet. Zusätzlich gibt es noch sechs weitere Anzüge, die ihr allerdings realistisch gesehen nur gegen IAPs bekommt. Zusätzlich zum Story-Modus gibt es noch einen Endlos-Modus, bei dem ihr bis zu eurem Ableben gegen einen Feind nach dem anderen kämpfen könnt. Gehauen wird sich ausschließlich in Clark Kents Heimatstadt Smallville, was nach kurzer Zeit optisch selbsterklärend für Langeweile sorgt.

Die Grafik ist vielleicht nicht Superhelden-würdig, aber auch nicht schlecht. Die Umgebung, wenn auch immer die gleiche, ist detailliert gestaltet worden, die Bewegungsabläufe sehen geschmeidig aus und es sieht zugegebenermaßen nicht schlecht aus, wenn Erzfeind Zod nach einer brachialen Attacke des latextragenden Superhelden scheppernd in einen zerstörten Panzer kracht. Allerdings wiederholen sich die Animationen nach kurzer Spielzeit stetig wieder.
Der Sound ist durchweg in Ordnung. Die Musik ist die aus dem Film, die Schlaggeräusche klingen ähnlich beeindruckend wie explodierende Tanklastwagen und zersplitternde Häuserwände und die spärlich vorhandene Synchronisation ist gelungen.

Man of Steel Trailer

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Die Steuerung sollte jeder, der mal in die Genregröße Infinity Blade hineingeschnuppert hat, schnell beherrschen, auch wenn sie sich etwas unterscheidet und durch einige wilde Tipp-Sequenzen ergänzt ist. Ausgewichen wird mit zwei Buttons jeweils unten in den Ecken des Bildschirms. Superman greift mittels vertikaler sowie horizontaler Wischbewegungen an. Schläge werden geblockt, indem ihr den Finger einfach auf den Bildschirm haltet. Das alles funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungsphase in Ordnung, auch wenn wir ab und zu eine kleine Verzögerung bei der Reaktion auf die Ausweichbuttons zu bemängeln haben, was wertvolle Lebensenergie kosten kann.

Review “Man of Steel
Fazit:

Man of Steel leidet an mangelnder Abwechslung und lässt den Spieler deswegen nach einer kurzen Hochphase des Adrenalin-geladenen Heldendaseins in ein tiefes Loch der sich ewig wiederholenden Prügel-Tristesse fallen. Dieser Titel ist ein negatives Paradebeispiel für Spiele, bei denen der gezahlte Preis in keinem Verhältnis zum gebotenen Spielspaß steht. Zu allem Überfluss bekommt ihr für 4,49€ mit der iPad-Version Man of Steel HD nicht einmal eine Universal-App geliefert. Und wenn wir ehrlich sind, dann lohnen sich auch die 2,69€ für die iPhone-Version genauso wenig wie ein Kinobesuch mit Bindehautentzündung. Superman-Fans könnten dank lizensierter Musik, Charaktere und Optik auf ihre Kosten kommen, allen Otto-Normal-Verbrauchern sei jedoch eher vom Kauf abgeraten.

Pro:
+
Superman auf dem iPhone
+
hübsche Optik
+
Steuerung nach bekanntem Prinzip
+
Fähigkeiten und Eigenschaften upgraden
Contra:
-
sich ewig wiederholendes Gameplay
-
Umfang für den Preis lachhaft
-
Anzüge per IAP
Wertung:
Grafik:7
Sound:7
Steuerung:7
Spielspaß:4
Gesamt:
6
Man of Steel Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 6 out of 10
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