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Journey to Hell im App Store
Preis & Download:
3,59€
Journey to Hell iPhone iPad Download
Journey to Hell iOS
Journey to Hell [Universal]
Publisher:BULKYPIX
Genre:Action, Abenteuer
Release:07.03.2013
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 15.03.13 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Journey to Hell“

Publisher Bulkypix bringt mit Journey to Hell einen Third-Person-Shooter in den AppStore, der auf dem Papier erstmal relativ vielversprechend aussieht: Klischee-behaftete Überhelden, die sich mit einem riesigen Arsenal an zerstörerischen Ballermännern durch sämtliche Ausgeburten der Hölle schnetzeln? Klingt gut. Probieren geht aber bekanntlich über studieren und deshalb haben wir den Titel genauer unter die Lupe genommen, um euch den Kaufentscheid zu erleichtern. Los gehts!

Ihr schlüpft wahlweise in die Rolle der Dämonenjäger Rachel oder Gabriel. Zwei Badasses, wie sie im Buche stehen und ihrerseits Mitglieder einer äußerest geheimen Geheimorganisation mit dem einfallsreichen Namen „Holy Shield“. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, den ewigen Kampf Gut gegen Böse bis zum bitteren Ende zu führen und die Armeen der Hölle wieder dahinzuschicken, wo sich Hitler und Bin Laden gegenseitig in den Schlaf singen dürften. Im Klartext heißt das: Ballern bis der Arzt kommt. Jeder erledigte Gegner lässt Zähne fallen, die euch im Shop als Währung dienen und deshalb sorgfältig aufgesammelt werden sollten. Habt ihr genug von den kleinen Beißerchen, könnt ihr diese in Waffen aller Art investieren. Von doppelt geführten schallgedämpften Uzis über diverse Sturmgewehre bis hin zum Flammenwerfer ist alles vertreten, was das adrenalinbetriebene Herz eines jeden Shooter-Fans höher schlagen lässt. Das Arsenal umfasst tatsächlich beinahe 30 Waffen. Zusätzlich hat jede einzelne noch diverse Upgrade-Möglichkeiten.

Nicht nur die Waffen lassen sich aufrüsten, auch für Rachel und Gabriel können im Shop verschiedene Spezialfähigkeiten freigeschaltet werden. Mit „Ausweichen“ vollführt die knallharte Dämonenjägerin zum Beispiel eine spektakuläre Rolle, die herannahende Gegner zurückdrängt. „Exorzismus“ lässt beide Helden mittlere Dämonen mit einer einzigen Kugel töten. Das hört sich gut an, im Endeffekt wirkt sich jede der Fähigkeiten aber im Prinzip nur auf den erhöhten Widerstand und die Feuerkraft der Charaktere aus. Gut gefallen hat uns, dass ihr aus 3 Spielmodi wählen könnt. Adventure, Survival und Treasure Hunt. Adventure ist schlichtweg die Kampagne, in Survival machen sich die Dämonen Welle für Welle über euch her und im Treasure-Hunt-Modus müsst ihr aus First-Person-Sicht durch bereits besuchte Levels laufen und Munition, Artefakte und mehr sammeln. Dabei ist sogar ein bisschen Körpereinsatz gefragt, denn hier bedient sich Journey to Hell dem Bewegungssensor eures iPad oder iPhones. Ihr müsst euch zum Umsehen nämlich samt eurem Gerät in die entsprechende Richtung bewegen, da reicht es nicht, im Sessel zu lümmeln und ein bisschen mit den Armen zu fuchteln. Uns hat Treasure Hunt angenehm vom Rest des grauen Shooter-Trübsals, das dieser Titel leider ist, abgelenkt.Viel mehr lässt sich zum Gameplay auch nicht sagen und damit kommen wir zum Schwachpunkt von Journey to Hell. Der Titel leidet nämlich an einer hochansteckenden Form von Langeweile, denn jedes Level läuft identisch ab: Ihr betretet ein Areal, Dämonen wanken auf euch zu, ihr strafet, lauft, rollt und ballert – Ende. Das ist an Eintönigkeit kaum zu überbieten und macht angesichts der lahmen Steuerung auch leider keinen Spaß.

Neben dem Treasure-Hunt-Modus lässt sich positiv einzig und allein noch die Grafik des Titels erwähnen, denn hier glänzt Journey to Hell. Tolle 3D-Umgebungen, widerliches Gegnerdesign und die wirklich völlig überzogenen Hauptcharaktere tragen ihren Teil zum visuellen Leckerbissen bei. Auch wenn das Spiel ein ums andere Mal Gefahr läuft, sich in seinem braun-schmutzigen Weltuntergangsszenario zu oft zu wiederholen, zumindest grafisch bleibt uns die herbe Enttäuschung erspart.
Soundtechnisch leistet sich der Titel keine großen Aussetzer. Die Waffen klingen brachial und der Heavy-Metal-Soundtrack der Band The Slaughters liefert die entsprechende musikalische Untermalung des Dämonengeschnetzels.

Die Grafik super, der Sound ok – schade, dass die Steuerung sich scheinbar dem Rest des Shooter-Trauerspiels anpasst, dass sich Journey to Hell nennt. Die Steuerung ist nämlich mindestens so gruselig, wie die hässlich dämonischen Fratzen, die ihr im Spiel en masse zu Klump ballert. Wie es sich fürs Genre gehört, lauft ihr mit einem virtuellen D-Pad links. Rechts oben wird nachgeladen und unten finden sich der Schuss-Button, sowie, wenn denn freigeschaltet, die Buttons für die Spezialfähigkeiten der Protagonisten. Die Buttons sind auf so engem Raum verteilt, dass ihr bis zum Nerventod Fehleingaben haben werdet. Wenigstens das schnelle Drehen um 180 Grad per Doppel-Tap funktioniert reibungslos. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die präzise Kontrolle nur nicht unbedingt notwendig wären, um die Apokalypse zu überleben, denn wenn bis zu 40 Dämonen auf einmal und aus allen Richtungen auf euch zuwanken, dann bedeutet das wiederholte Verfehlen und Drücken falscher Buttons den zwangsläufigen Bildschirmtod.

Review “Journey to Hell
Fazit:

Das war wohl nix, Bulkypix! Journey to Hell ist zu eintönig, lahm und langweilig. Die hübsche Grafik bleibt zusammen mit dem ganz netten Treasure-Hunt-Modus einziger Lichtblick dieses höllischen Action-Albtraums. Hätten die Entwickler noch ein bisschen an der nervig fummeligen Steuerung gewerkelt, dann sähe unsere Wertung wahrscheinlich ein bisschen anders aus, so reichts nur für den totalen Durchschnitt. Gutes Aussehen ist eben einfach nicht alles!

Pro:
+
tolle Grafik, realistische 3D-Umgebungen
+
herrlich ekelhaftes Gegnerdesign
Contra:
-
null Abwechslung
-
schlecht konzipierte und umgesetzte Steuerung raubt den letzten Nerv
Wertung:
Grafik:8
Sound:7
Steuerung:4
Spielspaß:5
Gesamt:
6
Journey to Hell Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 6 out of 10
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