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Hail to the King: Deathbat im App Store
Preis & Download:
4,99€
Hail to the King: Deathbat iPhone iPad Download
Hail to the King: Deathbat iOS
Hail to the King: Deathbat [Universal]
Publisher:Avenged Sevenfold Touring, Inc.
Genre:Action, Abenteuer
Release:16.10.2014
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 20.10.14 um 10:30h | 0 Kommentare

Testbericht „Hail to the King: Deathbat“

Der Dungeon-Crawler Hail to the King: Deathbat (AppStore) des Newcomer-Entwicklers Subscience Studios, ist nun endlich am vergangenen Spiele-Donnerstag nach 2-jähriger Entwicklungsphase im AppStore erschienen. Es ist ein Herzensprojekt der Band Avenged Sevenfold. Ihr müsst als gestürzter König Andronikos euren Thron aus den Händen des bösen Gottes Kerberos befreien der nun das Land mit einem Trugbild von euch beherrscht. Dafür müsst ihr den Talisman finden, der dem Träger ultimative Macht verleiht. Zur Seite steht euch euer ehemaliger königlicher Berater The Rev.

Ihr mögt jetzt vielleicht denken; „Noch ein mittelmäßiges Band-Spiel, das nur der Werbung dienen soll!“. Teilweise habt ihr sogar Recht, denn die Band sieht Hail to the King: Deathbat (AppStore) zugleich als Alternative zu einem Musikvideo, das natürlich im besten Fall auch die Werbetrommel rühren soll. Allerdings sind alle Mitglieder der Band bekennende Videospiele-Fans, die mit Titeln wie „The Legend of Zelda“ und „Super Mario“ aufgewachsen sind. Frontman M. Shadows hat die meisten kreativen Entscheidungen getroffen und legt wert darauf, mit dem Spiel alte Zeiten wieder aufleben zu lassen, in denen Spiele noch eine Herausforderung waren. Seiner Meinung nach sind aktuelle Spiele zu einfach und mehr interaktiver Film als Spiel. Ursprünglich wollte er das Projekt für die großen Konsolen realisieren, ist aber schnell aufgrund der hohen Kosten auf die mobile Plattform umgestiegen.

Mit Schwert und Zauber kämpft ihr gegen verschiedene dämonische Gegnerarten und löst Rätsel. Dabei wird euch das Leben von allerhand Fallen schwer gemacht. Aber aufgepasst, sterbt ihr öfter als fünfmal, müsst ihr das Spiel wieder von vorne anfangen. Zusätzliche Leben sowie Waffen und verschiedene Tränke könnt ihr bei The Witch kaufen, einem Händler der jederzeit in der Crypt aufgesucht werden kann. Mit jeder Waffe erhaltet ihr einen anderen Zauber, mit dem ihr Gegner aus der Ferne angreifen könnt. Haltet ihr den Button gedrückt, wird ein Spezialangriff aktiviert, der besonders viel Schaden verursacht. Das Kämpfen macht Spaß, fühlt sich jedoch ungenau an. Oft verfehlt ihr einen Gegner und werdet zwangsläufig getroffen. Das ist besonders nervig, wenn euch mehrere Dämonen auf einmal an den Kragen wollen.

Was in dem Spiel leider komplett fehlt, ist ein Level-System oder ein Skilltree, mit dem ihr eure Fähigkeiten verbessern oder neue Angriffe oder Zaubersprüche lernen könntet. So bleibt euch nur übrig, auf bessere Schwerter und Äxte zu sparen, oder eines der fünf Bandmitglieder in Form eines Spezialcharakters für jeweils 1,79€ via IAP zu kaufen. Das sind gleichzeitig die einzigen fünf In-App-Angebote, die im Spiel existieren. Alle anderen Items bezahlt ihr mit Münzen, die ihr im Spiel findet.
Mit der Zeit werden die Level immer schwerer und ihr müsst Taktiken ausarbeiten, um sie zu bewältigen. Eure einzige Hilfe sind hierbei einige wenige Checkpoints pro Level. Wem das immer noch nicht reicht, kann am Ende des Spiel den Nightmare-Modus aktivieren, in dem ihr das Spiel ohne zu sterben durchspielen müsst. In Erinnerung an ihren ehemaligen Schlagzeuger, dessen plötzlicher Tod im Jahre 2009 der Band immernoch zu schaffen macht, könnt ihr James „The Rev“ Sullivan als spielbare Figur freischalten.

Die Grafik an sich mag veraltet sein, allerdings ist das Spiel sehr detailreich und kann den für die Band typischen, düsteren Comic Stil gut wiedergeben. In den Ladesequenzen könnt ihr tolle Artworks des gleichen Künstlers bestaunen, der auch schon für die CD Cover der Band verantwortlich war. Überall im Spiel findet ihr versteckte Anspielungen auf Alben und Texte der Band, zum Beispiel heißt das erste Level „Nightmare“, so wie ihr 2010 erschienenes Album.

Hail to the King: Deathbat Trailer

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Was darf bei einem Bandspiel nicht fehlen? Die Musik natürlich. Neben dem eigens fürs Spiel aufgenommenen Soundtrack, der den unverwechselbaren Sound der Band mit traditionellen 8-Bit-Melodien vereint, sind auch alte und neue Songs der Band ins Spiel eingebaut, die bei Bosskämpfen oder Zwischensequenzen ertönen. Das sorgt ordentlich für Stimmung und steigert den Spielspaß. Das Maskottchen der Band, einen Totenkopf mit Flügeln (Deathbat), findet ihr nahezu überall im Spiel – sogar die Insel auf der die Geschichte spielt, Moros Island, ist nach seinem Vorbild geformt. Böse Zungen könnten das als aufdringliche Werbung bezeichnen, allerdings passen die Band typischen Begriffe, die Musik und auch der Designstil so gut in die Spielwelt, dass es Spielern, die mit der Band nicht vertraut sind, wahrscheinlich kaum auffallen würde. Die Story ist zwar nicht gerade außergewöhnlich, aber für ein Mobile Game auf jeden Fall in Ordnung. Sie wird über die versprochene Spielzeit von 10 – 12 Stunden durch animierte Cutscenes und Dialoge mit NPC`s erzählt. Das Spiel ist in acht Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch.

Review “Hail to the King: Deathbat
Fazit:
Für 4,99€ wird einem ein tolles Action-Spiel ohne zwingende In-App Käufe mit fantastischem Soundtrack und Design, einer ordentlichen Story und einem knackigen Schwierigkeitsgrad geboten, das auf längere Zeit zu unterhalten weiß. Für Fans der Band Avenged Sevenfold ist Hail to the King: Deathbat (AppStore) ein Pflichtkauf. Alle anderen können, müssen aber nicht...
Pro:
+
cooler Soundtrack
+
actionreiches Gameplay
+
hoher Schwierigkeitsgrad
+
deutschsprachige Umsetzung
+
düstere Grafik
Contra:
-
primär für Fans der Band interessant
Wertung:
Grafik:8
Sound:9
Steuerung:7
Spielspaß:6
Gesamt:
7
Hail to the King: Deathbat Reviewed by Jan Wullimann on . Rating: 7 out of 10
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