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Gangster Granny im App Store
Preis & Download:
0,89€
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Gangster Granny iOS
Gangster Granny [Universal]
Publisher:Heisenberg Entertainment LLC
Genre:Action, Abenteuer
Release:11.07.2012
News (13)
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UniversalTestberichtVeröffentlicht am 31.08.12 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Gangster Granny“

Als der Titel vor einiger Zeit in den AppStore kam, war „Gangster Granny“ dank einer wenig durchdachten Steuerung kaum spielbar. Die negativen Rezensionen häuften sich bis vor kurzem, doch immer wieder war auch zu lesen, dass die Idee und das Prinzip hinter der miesepetrigen Rentnerin eigentlich gut ankamen. Da die Steuerung grundüberholt wurde, wollen wir Oma eine zweite Chance geben und werfen gern noch mal einen gründlicheren Blick auf den Indie-Titel.

Das Bild von der herzensguten, älteren Dame, die ihre Enkel mit steinharten Karamellbonbons füttert, kratzige Wollpullover strickt und feuchte Abschiedsküsse verteilt, kennen wir alle. Weil man daraus aber schwer ein Spiel basteln kann, haben die Jungs von Black Bullet Games ein altes Mütterchen mit automatischen Schusswaffen ausgerüstet, damit sie sich auf skrupelloseste Art und Weise ihre von den Banken verspielte Rente zurückholen kann. Schneller als ihr lieb ist, landet sie jedoch im Kittchen. Doch all die Süßigkeiten, Strickpullover und Schmatzer scheinen nicht umsonst gewesen zu sein, denn irgendjemand, vermutlich ein liebender Enkel, schmuggelt eine Pistole zu Omi in die Zelle

In 8 relativ umfangreichen Missionen müsst ihr der alternden Dame dabei helfen, aus dem Knast auszubrechen. Wer denkt, da muss ein ausgeklügelter, perfekt durchdachter Plan her, liegt daneben. Granny trägt nicht umsonst den Beinamen „Gangster“. Und so ballert sie sich mit eurer Hilfe und einem riesigen Waffenarsenal durch Wächterhorden, Polizei und Spezialkräfte. Wenig feinfühlig also. Die Auswahl an Waffen kann sich tatsächlich sehen lassen. Insgesamt stehen euch nach und nach 13 schlagkräftige Argumente zur Verfügung. Von der stinknormalen Pistole über vollautomatische Pumpguns, durchschlagskräftigeren Sturmgewehren bis hin zur Panzerfaust ist alles dabei, was Omis alterndes Herz begehrt. Allerdings sind die Dinger nicht gerade billig und so müsst ihr eine ganze Weile zocken, bis ihr genug Geld zusammenhabt, um auf Shopping Tour gehen zu können. Wer der Oma in der Strafvollzugsanstalt bereitwillig AK 47s verkauft, bleibt jedoch ein gut gehütetes Geheimnis der Justiz

Auf dem Weg nach draußen müsst ihr ein paar Aufgaben erfüllen. Meistens beschränken sich diese darauf, einen Schalter zu finden, der die automatischen Geschütztürme abstellt oder eine Tür öffnet. Dann wiederum gilt es, mithilfe von ein paar gesammelten Propangasflaschen einen raketenbetriebenen Rammbock zu bauen, um auf unkonventionelle Weise einen Weg ins nächste Level zu schaffen. Um dabei nicht komplett orientierungslos durch die Umgebung zu irren, zeigt euch ein gelber Kreis stets die grobe Richtung eures nächsten Missionsziels an. Während ihr Schalter betätigt, Laser-Zielerfassungssystemen ausweicht und Gasflaschen sammelt, versuchen eifrige Justizbeamte, die aufgebrachte Rentnerin zu besänftigen und in ihre Zelle zurückzubringen oder zumindest ihrem Lebensabend ein abruptes Ende zu verpassen. Die Tatsache, dass in jedem Level unendlich viele Gegner auftauchen, bringt zwar einerseits eine gewisse Dringlichkeit mit sich, mit der ihr die Missionsziele erfüllen müsst, da sogar „Gangster Granny“ nicht unendlich viele Kugeln aushält, ist aber andererseits einfach nur nervig, wenn ihr seit mehreren Minuten umherirrt und den letzten verdammten Schalter nicht findet, ihr einfach nur in Ruhe suchen wollt und die Herren in Uniform euch unablässig an den Kragen wollen.

Die Grafik ist in Ordnung, aber doch ein gutes Stück von dem entfernt, was unsere geliebten iDevices tatsächlich draufhaben. Texturen sind teilweise sehr grob, das Leveldesign an sich kann sich aber durchaus sehen lassen. Die Umgebungen sind einigermaßen abwechslungsreich gestaltet und der ulkige Cartoon-Look der Oma hat uns gut gefallen.
Soundtechnisch gibt es nicht viel zu meckern. Die Waffen klingen alle unterschiedlich und die Hintergrundmusik untermalt den Ballerspaß auf ziemlich eingängige, aber glücklicherweise nicht allzu nervige Art und Weise.

-b5-Die Steuerung ist nach dem Update in Ordnung, aber leider immer noch ein Stück weg vom Optimum. War der Titel bei Erscheinen noch unspielbar, so lässt sich Oma jetzt eigentlich ganz gut von A nach B manövrieren. Mithilfe zweier virtueller D-Pads lauft ihr und zielt. Links ist ein Nachlade-Button platziert, das Pendent auf der rechten Seite fungiert als Abzug. Das freihändige Zielen an sich ist allerdings weiterhin eher schlecht gemacht, auch wenn die Sensitivität im Menü eingestellt werden kann. Man braucht schon ein bisschen Geduld, um tatsächlich ein mit viel Mühe anvisiertes Fass, mit dem ihr Durchgänge freisprengen könnt, zu treffen. Wenn es um das Eliminieren von Gegnern geht, hilft glücklicherweise eine gut funktionierendes Auto-Aim Feature, den Frustrationslevel gering zu halten. Ohne den wäre das Ding als Shooter aber tatsächlich weiterhin nahezu unspielbar!

Review “Gangster Granny
Fazit:

Die Kritik der Spieler scheint angekommen zu sein. Black Bullet Games hat ein paar grobe Fehler bei der Steuerung ausgemerzt und übrig bleibt ein witziger Shooter, der mit einem originellen Anti-Helden, einer ordentlchen Auswahl an Waffen und simplem Gameplay punkten kann. Die Steuerung ist immer noch nicht so gut, wie sie sein könnte und sollte, aber der Spielspaßverlust ist seit dem Update deutlich verringert worden.

Pro:
+
ballernde Gangster-Oma
+
großes Waffenarsenal
+
nett gestaltete Level
+
Steuerung verbessert
Contra:
-
aber noch nicht optimal
-
Aufgaben wiederholen sich stark
Wertung:
Grafik:7
Sound:7
Steuerung:6
Spielspaß:7
Gesamt:
7
Gangster Granny Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 7 out of 10
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