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Dungeon Hunter 5 im App Store
Preis & Download:
GRATIS
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Dungeon Hunter 5 iOS
Dungeon Hunter 5 [Universal]
Publisher:Gameloft
Genre:Action, Rollenspiel
Release:11.03.2015
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 12.03.15 um 11:31h | 1 Kommentare

Testbericht „Dungeon Hunter 5“

Nachdem sich Dungeon Hunter 4 (AppStore) aufgrund der etwas zu aufdringlichen IAPs einiges an Kritik gefallen lassen musste, dürft ihr euch ab heute von Gamelofts neuestem Streich der trotz allem ziemlich beliebten Hack’n’Slay Serie überzeugen lassen. Geld müsst ihr dafür, wie schon bei den Vorgängern, nicht in die Hand nehmen – zumindest nicht für den Download – denn Dungeon Hunter 5 (AppStore) ist – wenig überraschend – Free-to-Play. Dass es dem geneigten Gamer bei Vernehmen dieser dreistelligen Buchstabenkombination längst keinen kalten Schauer mehr über den Rücken jagt, liegt daran, dass es die Entwickler mittlerweile immer besser verstehen, das einst so verhasste Konzept fair umzusetzen. Ob Dungeon Hunter 5 (AppStore) dazu zählt, erfahrt ihr in unserem Test!

Die Welt in Trümmern, der König gefallen und kein Erbe, dessen starke Hand dem immer noch wütenden Chaos Einhalt gebieten könnte – aus diesem Gewirr entsteht eine neue, eine schmutzige Ordnung. Überall im Land sprießen die Kopfgeldjägergilden aus dem Boden und dienen, obgleich der vielen Auftraggeber, eigentlich nur einem Herrn – dem Gold. Zu Beginn habt ihr die Wahl. Dass diese ausnahmsweise mal keine Qual ist, liegt daran, dass ihr euch lediglich zwischen einem männlichen oder weiblichen Protagonisten sowie für eine der fünf Waffenkategorien entscheiden müsst. Langschwert, eine Doppelarmbrust, Doppelschwerter, eine Axt und ein Zauberstab warten darauf, durch eure Hand Tod und Verderben über eure Feinde zu bringen.

Besonders leicht fällt die Wahl, weil ihr euch zu keinem Zeitpunkt im Spiel auf eine Hauptwaffe festlegen müsst, sondern jederzeit wechseln könnt. Das Spiel selbst ist aufgeteilt in drei Modi. Einzelspieler, Festung und Event. Im Einzelspielermodus deckt ihr nach und nach die Weltkarte auf und prügelt euch von Mission zu Mission. Im Grunde lassen sich alle dieser Aufträge auf ein Wesentliches reduzieren: Töte alles, was sich dir in den Weg stellt. Doch die Entwickler verstehen es, dieses überaus simple Prinzip durch eingangs geführte Dialoge zwischen eurem Kopfgeldjäger und dessen Auftraggebern bestmöglich zu verschleiern. Die besonders im späteren Spielverlauf immer einnehmendere Story ist nachvollziehbar in die einzelnen Missionen verpackt und sorgt so dafür, dass nie das Gefühl habt, bloß von einer in die nächste Schlacht zu stolpern.

Doch wo kommt jetzt das F2P-Konzept ins Spiel? Genau hier. Jede Mission kostet euch je nach der Schwierigkeit, die ihr wählt, mal mehr mal weniger Energie, die sich nach Ablauf eines Timers wieder auflädt. Dieser Timer lässt sich mit Edelsteinen umgehen, die ihr zwar nach jedem neu geschafftem Level erhaltet, das aber nur in verschwindend geringen Mengen. Um die Verhältnisse zu verdeutlichen: Gebt ihr während einer Mission den Löffel ab und wollt nicht noch einmal ganz von vorn anfangen, so kostet euch das 10 Edelsteine – mehr als doppelt so viele, wie ihr für eine neue geschaffte Mission erhaltet- und die werden selbstredend immer seltener je weiter ihr vorangeschritten seid. Trotzdem – wer nicht mehrere Stunden am Stück spielen möchte, der sollte mit den Abklingzeiten eigentlich zurecht kommen.

Letzten Endes, und das gefällt uns, läuft Dungeon Hunter 5 (AppStore) diesbezüglich auf kluges Risiko-Management hinaus. Wagt ihr eine Mission auf einer höheren Schwierigkeitsstufe, zahlt dafür mehr Energie und geht das Risiko ein, zu scheitern und so wertvolle Energie zu verlieren. Oder grindet ihr in vorherigen Missionen auf leichteren Schwierigkeitsgraden, um Waffen, Zauber und Ausrüstung zu finden bzw. zu verschmelzen, um schließlich bessere Chancen auf Erfolg bei erstgenannter Mission zu haben. Gefundene Ausrüstung, sowie Zauber und sogar Kreaturen, dazu später mehr, könnt ihr beim Gildenschmied verschmelzen lassen und so die Angriffs- und Verteidigungswerte steigern. Ist die höchste Stufe erreicht, so könnt ihr mittels seltenerer Verschmelzungselemente noch eine Stufe draufsetzen. Das motiviert und bindet euch, habt ihr euch erstmal eine Lieblingswaffe ausgesucht, an eben diese.

Umsonst ist das aber nicht. Das Verschmelzen kostet Gold. Dies könnt ihr während der Missionen looten oder feindlichen Gildenmitgliedern abnehmen und das bringt uns zum Festungsmodus. Jeder Spieler hat eine Festung, die er, angelehnt ans Tower-Defense-Genre und wohl jedem bekannte Aufbau-Strategiespiele, mit erhaltenen Kreaturen absichern darf. Dazu werden diese einfach in den Festungsgrundriss auf dafür vorgesehene Punkte gezogen. Netter Nebeneffekt: Die Kreaturen stellen sich nicht nur todesmutig euren Angreifern in den Weg, sondern generieren nebenbei Gold und Quarz, das ihr euch in regelmäßigen Abständen abholen solltet. Genau wie Waffen und Ausrüstungsgedöns könnt ihr auch eure Kreaturen miteinander oder anderen Elementen verschmelzen – wie das in der Praxis aussieht, mag man sich kaum ausmalen – um diese mächtiger werden zu lassen.

Natürlich könnt ihr auch die Festungen anderer Spieler angreifen, müsst euch dann erst über den, mit nach eurem Blut lechzenden Kreaturen gespickten Hof kämpfen und schließlich den Besitzer im Duell um Leben und Tod besiegen. Zur Belohnung gibt’s Ligapunkte, Gold und Quarz, das ihr für die Verschmelzung der liebreizenden Monstrositäten benötigt. Auch hier begegnet euch ein Timer, denn jede Attacke auf eine gegnerische Festung kostet euch Ausdauer – das Äquivalent zur Energyie bei den Einzelspielermissionen. Nach drei Festungsangriffen ist erstmal Schluss – dann heißt es Warten und zwar geschlagene 60 Minuten, es sei denn ihr zahlt.

In täglich wechselnden Events schnetzelt ihr euch durch mehrere Gegnerwellen, um am Ende eine fette Belohnung einzuheimsen. Außer bei den Festungsangriffen dürft ihr euch vor jeder Mission einen Mitstreiter (= andere Spieler) aussuchen, der an eurer Seite mit euch in den Kampf zieht. Habt ihr Erfolg gibts für jeden ein oder mehrere Kopfgeldtickets, mittels derer ihr Kopfgeldtruhen öffnen könnt, in denen sich Items, Waffen, Elemente und Zauber befinden. Ihr könnt Freundschaftsanfragen verschicken und in eurem Gildenquartier sogar mit anderen Jägern chatten. Diese soziale Komponente fühlt sich keineswegs aufgedrängt an, sondern fügt sich wunderbar in den Rest vom Fest.

Dungeon Hunter 5 Trailer

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Das Gameplay gestaltet sich genau wie in den Vorgängern flott und arcadig. Ihr bewegt euch mit einem virtuellen D-Pad links, rechts wird gerollt, gezaubert und gehauen. Das Rollen bringt etwas mehr Taktik und Geschick mit in die Kämpfe – so könnt ihr Fernattacken ausweichen oder bei mächtigeren Endbossen auf Abstand bleiben und selbst mit Zaubern zuschlagen. Das alles geht spielend leicht von der Hand und sorgt für ein schnelles, dynamisches Spielerlebnis – wenn ihr die Positionen der Buttons verinnerlicht habt. Kleiner Kritikpunkt: MFi-Controller werden nicht unterstützt. Der hohen Punktzahl, ja es wird auf jeden Fall ein iPlayApps.de-Award, ist auch die visuell ansprechende Verpackung zuträglich, denn Dungeon Hunter 5 (AppStore) sieht wirklich gut aus. Bereits im Vorfeld sprachen die Entwickler über die Liebe zum Detail, die in die Umgebungen eingeflossen seien – Recht hatten sie. Vorausgesetzt ihr könnt ein modernes iOS-Gerät euer Eigen nennen, dürft ihr euch über tolle Effekte, eine stabile Framerate und gestochen scharfe Texturen freuen.

Review “Dungeon Hunter 5
Fazit:
Dungeon Hunter 5 (AppStore) ist ein Fest und der Beweis, das F2P auch fair umgesetzt sein kann - so zumindest unser Eindruck nach einer ganzen Weile mit dem Spiel. Eine tolle Präsentation, professionelle englische Sprecher (deutsche Texte) und ein Soundtrack, der dem des Herrn der Ringe in nichts nachsteht - Blasphemie! - bilden die Grundlage für ein großartiges Spiel. Die drei Modi sorgen für ordentlich Abwechslung, die soziale Komponente funktioniert und das Konzept scheint voll aufzugehen. Wer zuschlägt, bekommt mit Dungeon Hunter 5 (AppStore) verdammt viel Spiel für… (erst einmal) gar kein Geld!
Pro:
+
tolle, detailverliebte Visuals
+
faire Timer
+
drei Spielmodi
+
fesselnde Story
+
intuitive Steuerung
+
dynamische Kämpfe
+
Unmengen an Waffen und Rüstungen
+
Verschmelzprinzip
Contra:
-
Internetverbindung unbedingt notwendig
-
nur englische Sprecher
-
F2P
Wertung:
Grafik:9
Sound:9
Steuerung:8
Spielspaß:8
Gesamt:
8
Dungeon Hunter 5 Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 8 out of 10
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