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Cat
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Publisher:Limited Liability Company Kapan
Genre:Spielhalle
Release:28.01.2012
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TestberichtVeröffentlicht am 15.02.12 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Cat’s Revenge“

„Vielen Dank für die Blumen“, so trällerte Karel Gott einst den Titelsong zu Tom und Jerry. Die kleine schlaue Maus brachte den grauen Kater eins um andere Mal zur Weißglut und uns genauso oft zum Lachen. Kein Wunder, dass sich die Entwickler von King Bird dieses Spektakel zur Vorlage genommen, und auf der Grundlage der bunten Hatz zwischen Katz und Maus ein Spiel zurechtgezimmert haben. „Cats Revenge“ heißt es und lässt euch in die Rolle einer fetten blauen Katze schlüpfen, die nur ein Ziel kennt: So viele der grauen Nager zu fangen, wie nur irgend möglich! Verursacht das einen schlimmen Kater oder kann es mit Witz Charme und einer guten Idee überzeugen? Findet es heraus in unserem Test!

Cats Revenge“ in einem Wort erklärt: Mäusejagd. Doch nicht in wildem Tempo und auf allen Vieren durchs ganze Haus, sondern mit Hilfe einer zum Katapult umgebauten Mausefalle. Die Katze von Heute versteht nämlich ihr Handwerk und so ist es eure Aufgabe eine Maus nach der anderen zu „erschießen“ und anschließend einzusammeln. Dabei blickt die Kamera von oben auf das Spielgeschehen herab und bietet so die nötige Übersicht. Ihr werdet zu Anfang langsam an die Funktionen der verschiedenen Geschosse und der Umgebung herangeführt und nach und nach steigern sich Schwierigkeit und Komplexität der einzelnen Levels, von denen es insgesamt 40 Stück gibt. Diese teilen sich in jeweils 20 Levels auf dem Küchenfußboden und im Kühlschrank auf, in jeder Runde warten mehrere Mäuse darauf, sich von euch einfangen zu lassen.

Das Fangen funktioniert wie folgt: euch stehen 3 Geschossarten zur Verfügung: Wie Käsebrocken lackierte Steine (wie hinterhältig), Schraubenmuttern und Bomben. Nun gilt es klug zu wählen, welches Geschoss ihr in welcher Reihenfolge in Richtung der kleinen Nager schleudern wollt. Denn während die Steine zwar bei einem direkten Treffer eine Maus ausschalten, prallen die Schraubenschlüssel von den Wänden ab und ermöglichen so klug voraus berechnete Manöver. Die Bombe sprengt nicht nur eine Barriere, sondern die dahinter versteckte Maus gleich mit in die Luft und macht sie kampfunfähig. Das ganze wäre natürlich zu leicht, wenn da nicht diese vielen kleinen Hindernisse wären. Kartons und Lebensmittelverpackungen versperren den Weg und müssen klug umgangen oder zerstört werden. Und als wäre das nicht schon genug, bewegen sich manche dieser Hindernisse, sodass ihr eure Schüsse perfekt timen müsst, um nicht an ihnen hängen zu bleiben.

Magnete an den Wänden ziehen die Geschosse an und verändern so die Flugbahn, Ventilatoren verursachen das Gegenteil und Röhren lassen euer Projektil an anderen Orten wieder zum Vorschein kommen. Da nur die Schraubenschlüssel an den Wänden abprallen können, sind an strategisch wichtigen Punkten Würstchen positioniert, von denen sowohl Steine, als auch Bomben abprallen. Hier gilt die alte Physiker-Weisheit: Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Zwar wird nach einem Schuss die exakte Flugbahn angezeigt, hier hätte aber, auch gerade wegen der etwas fummeligen Steuerung, ein längere Pfeil gut getan, der vor einem Abschuss, die Richtung genauer anzeigt, denn teilweise müsst ihr seeeehr genau zielen, was dann zum fummeligen Try-and-Error-Verfahren führt.

Die Grafik ließ uns zwiegespalten und ein bisschen ratlos zurück. Der simple Look des Spiels erinnert an Physik-Puzzler wie „Cut the Rope“ oder „Wo ist mein Wasser?„, und man sollte meinen, dass das doch eigentlich ein gutes Zeichen ist. Doch obwohl die Texturen scharf sind und sowohl Katze, als auch Mäuse ganz witzig gestaltet sind, bleibt ein etwas fader Beigeschmack. Selten haben wir ein solch trist-langweiliges Leveldesign zu Gesicht bekommen, wie in Cats Revenge. Werfen wir mal einen Blick auf unseren Küchenfußboden oder in den Kühlschrank müssen wir allerdings auch feststellen, dass derartige Schauplätze designtechnisch für ein Videospiel eher weniger geeignet sind. Visuell kommt hier recht schnell Langeweile auf.
Unser Soundurteil fällt etwas milder aus. Die Musik lässt einen sofort an einen Fahrstuhl denken. Sie nervt nicht, bleibt unauffällig, das wars aber auch schon. Ansonsten klingen alle Sounds gut und gliedern sich sehr schön in das Gesamtkonzept der virtuellen Mäusejagd ein. Der Sound ist also ein kleiner Pluspunkt, der aber mehr oder weniger vernachlässigt werden kann, denn Preise wird „Cats Revenge“ dadurch nicht gewinnen.

-b5-Die Steuerung ist schnell erklärt. Indem ihr den Finger auf die Mausefalle legt und dann nach unten zieht, spannt ihr das Katapult. Jetzt könnt ihr durch wischen nach links und rechts noch den Abschusswinkel ändern und sobald ihr loslasst, macht sich das Projektil eurer Wahl auf den Weg, um hoffentlich am Kopf eines ahnungslosen Mäuschens sein Ziel finden und es auszuknocken. Ist genau das passiert, krallt ihr euch die Maus und werft sie in einen Korb in der unteren rechten Ecke des Bildschirms. In unserem Test reagierte die Steuerung ein ums andere Mal ein bisschen hakelig. Das Zielen, das teilweise sehr genau erfolgen muss, ist ein wenig zu fummelig und manchmal konnten wir eine KO-gegangene Maus einfach nicht aufnehmen und so entwischte diese einfach in ihr Loch. Das ist natürlich angesichts einer so simplen Steuerung schade und zieht das Spiel im Bereich Steuerung punktetechnisch nach unten.

Review “Cat's Revenge
Fazit:

Cats Revenge“ ist ein kleiner Physik-Puzzler, der gut mal in einer kleinen Pause gespielt werden kann. Mit insgesamt nur 40 kurzen Herausforderungen, die ihr selbst während der feierabendlichen Bahnfahrt nach Hause schnell erledigt habt, ist der Umfang verschwindend gering. Der Preis von 0,79 € ist daher gerade noch so in Ordnung. Das Konzept des Spiels geht auf, es gibt aber auch einige Kritikpunkte.

Pro:
+
netter Zeitvertreib
+
Grafik und Sound ok
Contra:
-
hakelige Steuerung
-
zu geringer Umfang
Wertung:
Grafik:6
Sound:7
Steuerung:6
Spielspaß:6
Gesamt:
6
Cat's Revenge Reviewed by Jonathan Stahn on . Rating: 6 out of 10
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