Site Skin Ad
Site Skin Ad
Site Skin Ad
Site Skin Ad
QR-Code:
Submerged: Miku and the Sunken City im App Store
Preis & Download:
4,99€
Submerged: Miku and the Sunken City iPhone iPad Download
Submerged: Miku and the Sunken City iOS
Submerged: Miku and the Sunken City [Universal]
Publisher:Uppercut Games Pty Limited
Genre:Puzzle, Abenteuer
Release:07.09.2016
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 20.09.16 um 09:38h | 0 Kommentare

„Submerged“ im Test: Schade…

Gut ein Jahr ist es jetzt her, dass Uppercut Games Neuland mit Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) ein komplett gewaltfreies Third-Person-Abenteuer für PlayStation 4 und PC herausgebracht haben. Diese Besonderheit wurde auch sogleich zum Markenzeichen des Spieles auserkoren und zugegebenermaßen gelang die Abgrenzung zu den sonst durchweg mit (zumindest geringen) Gewaltdarstellungen arbeitenden anderen Titeln dieses Genres recht gut. Unglücklicherweise kam Submerged: Mike and the Sunken City trotz dieses Alleinstellungsmerkmales bei Kritiker und Fans nicht so gut an, wie es sich der Entwickler erhofft hatte. Vor allem der geringe Anspruch an den Spieler durch mangelnde Schwierigkeit wurde häufig als Kritikpunkt genannt. Ob seit einigen Tagen im AppStore erhältliche iOS-Version im Gegensatz dazu voll überzeugen kann, klären wir in unserem Test.

Hoffnungen dazu gab uns vor allem die Tatsache, dass Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) trotz des durchwachsenen Originals nun vor Erscheinung auf iOS noch einmal extrem getypte wurde. Insofern starteten wir es voller Vorfreude, doch leider lässt der erste kleine Dämpfer nicht lange auf sich warten: Trotz der großen Ankündigungen vor Release ist die Grafik, die sich uns hier präsentiert doch eher durchschnittlich. Nicht schlecht – keine Frage – doch bei den Vorschusslorbeeren trotzdem eine kleine Enttäuschung. Schwamm drüber, weiter geht es, wenn Miku mit ihrem schwer verletzten Bruder mit dem Boot in einer überschwemmten Stadt ankommt.

Von nun an gilt es in erster Linie, die ganze Stadt nach Gegenständen zu durchsuchen, welche zur Versorgung des Kleinen dienen. Mit dem Fischerboot geht es dabei von Ruine zu Ruine, welche jeweils gespickt sind mit Hindernissen, die es auf dem Weg zur Belohnung zu überwinden gilt. Und so rudert, klettert und springt ihr durch die Gegend immer mit dem Ziel, euren Bruder zu retten. Auf diesem Wege findet ihr dann auch regelmäßig Gegenstände, welche euch die Geschichte von Mikus Familie nahe bringen und Erinnerungen wecken. Das Prinzip ist gelungen und absolut innovativ, auch die Idee des Gewaltverzichts als Neuerung finden wir absolut einen Versuch wert. Nur leider führt das auch dazu, dass Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) ziemlich schnell die Luft ausgeht…

Denn wenn man nicht weiterkommt, dann liegt das nur daran, dass man entweder ein Rätsel nicht ganz versteht oder – und das ist leider auch mitunter der Fall – mit der manchmal etwas schwierig zu durchschauenden Steuerung hadert. Doch die Schwierigkeit an sich wird niemand von euch als Herausforderung sehen. Um es einmal deutlich zu machen: Es ist praktisch nicht möglich zu sterben. Klar, man kann das auch in Zusammenhang mit dem Gewaltverzicht stellen und Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) als Kinderspiel bezeichnen. Doch am Ende ist es eben doch meistens die Herausforderung, die uns – egal in welchem Alter – dazu bewegt, Spaß an einer Sache zu entwickeln und immer weiter zu machen. Mit anderen Worten ist die Langzeitmotivation bei diesem Spiel aufgrund der Monotonie eher dürftig. Wir wollen aber keinesfalls den Eindruck erwecken, dass uns Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) gar nicht gefallen hat; das ist auch nicht der Fall. Wir waren nur von Anfang an sehr begeistert vom Konzept und sind eher etwas traurig über das Potential, welches leider am Ende nicht ausgeschöpft wurde.

Die Grafik von Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) könnte man als echten Streitpunkt bezeichnen: Während im Vorfeld gemunkelt wurde, dass selbige ‚auf Konsolenniveau‘ daher kommen würde, wurde kurz nach dem Release im AppStore, in Foren und bei Kritikern des Öfteren das Wort ‚veraltet‘ genutzt. Und nachdem wir das Spiel nun intensiv getestet haben, tendieren wir (leider) eher dazu, den Kritikern Recht zu geben. Es zieht sich im Grunde genommen durch alle Bereiche: Die Idee und der Ansatz sind derart vielversprechend, dass die mangelnde Umsetzung euch noch mehr frustrieren wird. Es werden weite und schöne Umgebungen dargestellt, diese sind dann aber wieder relativ wenig detailliert und vor allem tauchen im Laufe des Spieles auch eine stattliche Anzahl an Grafik-Glitches auf: Büsche und Pflanzen tauchen erst auf, wenn ihr euch auf wenige Meter genähert habt und gelegentlich läuft eure Protagonistin auch einfach durch Hindernisse einfach durch. Insgesamt nicht unterirdisch, aber auch nicht wirklich gut. Oder um es kurz zu fassen: einfach schade.
Der Sound passt sehr gut zur Endzeitstimmung, welche die Grafik vermitteln soll. Häufig ertönt gar keine Hintergrundmusik und ihr hört nur die Umgebungsvertonung, eine Mischung aus euren Schritten, rauschendem Wasser, im Wind raschelnden Büschen und gelegentlich ertönenden Tieren. Hier wird die Einsamkeit und auch Hoffnungslosigkeit der Situation wirklich sehr gut herausgearbeitet und sorgt für die nötige Stimmung.

Submerged: Miku and the Sunken City Trailer

Jetzt iPlayApps.de bei YouTube abonnieren:

Die Steuerung von Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) ist sehr ungewöhnlich. Und das trotzdem nur wenige verschiedene Aktionen auszuführen sind. Doch schon beim Laufen werdet ihr euch an eine neuerliche Steuerung gewöhnen müssen: Durch eine kurze Berührung des Bildschirms fängt Miku an zu laufen und dieselbe Aktion noch einmal lässt sie wieder anhalten. Gesteuert wird sie nur durch Wischen über den Bildschirm, praktisch indem ihr ihre Sicht- und damit Laufrichtung verändert. Vor allem aber das Klettern könnte euch vor leichte Anfangsschwierigkeiten stellen, da es auch durch Wischen über den Bildschirm getätigt wird und die Reaktion von Miku etwas verzögert sind – und mitunter auch ganz ausbleiben. Hier hat Uppercut Games mal etwas neues versucht und sich nicht bei den üblichen Steuerungsmöglichkeiten bedient, was wir generell natürlich immer sehr schätzen. In diesem Fall hat es die Sache jedoch unserer Meinung nach etwas erschwert und zu einer relativ langen Eingewöhnungszeit geführt.

Review “Submerged: Miku and the Sunken City
Fazit:
Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) ist ein relativ solides Abenteuergame, welches Fans des Genres über die kurze Spieldauer durchaus Spaß bereiten kann. Alles, was über diese Zielgruppe hinausgeht, wird allerdings wohl schwierig. Das liegt daran, dass hier leider, leider eine ganze Menge an Potential auf der Strecke geblieben ist. Die Idee eines gewaltfreien Spiels ist ebenso innovativ wie es auch die Umgebung an sich ist. Hier hätten potentiell eine ganze Menge Spieler abgeholt werden können. Doch die guten Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Spiel hätten sich auch in einer detaillierteren Grafik widerspiegeln müssen. Und - gewaltfrei hin oder her - man hätte sich wohl doch etwas einfallen müssen, um etwas mehr Action in die ganze Sache zu bringen. Auch ein bisschen mehr Anspruch hätte Submerged: Miku and the Sunken City (AppStore) sicherlich gut getan. Denn so spielerfreundlich ein unmögliches Scheitern auch scheinen mag - am Ende ist es doch der Nervenkitzel, der uns erst zum Gaming bringt. Wir hatten uns mehr erhofft...
Pro:
+
innovative Story
+
weitläufige Welt
+
komplett gewaltfrei
+
stimmungsvoller Sound
Contra:
-
sehr niedriger Schwierigkeitsgrad
-
Grafik nicht auf dem allerneusten Stand
-
Steuerung gewöhnungsbedürftig
Wertung:
Grafik:6
Sound:8
Steuerung:6
Spielspaß:6
Gesamt:
6
Submerged: Miku and the Sunken City Reviewed by Marcus Schwarten on . Rating: 6 out of 10
Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Wir verwenden diese zum Ausliefern von Werbeanzeigen und zur Verbesserung unseres Services. Mehr Infos | Einverstanden