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<title>iPlayApps.de Testberichte RSS Feed</title>
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<description>Deine Spiele-Magazin für iPhone, iPad und iPod touch...</description>
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        <title>Jacob Jones and the Bigfoot Mistery : Episode 1</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Jacob_Jones_and_the_Bigfoot_Mistery___Episode_1/12470/</link>
        <pubDate>Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Jacob_Jones_and_the_Bigfoot_Mistery___Episode_1/12470/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/jacob_jones_and_the_bigfoot_mysters_episode_1/icon.png' border=0></a><br>Mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Jacob_Jones_and_the_Bigfoot_Mystery___Episode_1/12470/>Jacob Jones and the Bigfoot Mistery : Episode 1</A> bringt Entwickler Lucid Games nicht nur den ersten Teil einer 5 Episoden umfassenden Spielereihe, sondern auch eine Puzzle-Sammlung der ganz besonderen Art in den AppStore. Wir haben uns den Titel näher für euch angesehen.<br><br>In dem bereits auf den ersten Blick sehr charmant wirkenden Puzzle-Adventure schlüpft ihr in die Rolle des titelgebenden Jacob, der zu Beginn des Spiels von seinen Eltern in das Ferienlager Sommercamp Adlerfeder gebracht wird. Der kleine Mann steht dem Urlaub in der Wildnis zuerst noch etwas skeptisch gegenüber, doch da ahnt er noch nicht, dass ihn das Abenteuer seines Lebens erwartet. Bereits im Auto werden eure logischen Fähigkeiten zum ersten Mal auf die Probe gestellt: sas Navigationsgerät soll angeschaltet werden, indem ihr - ähnlich wie beim Haus vom Nikolaus - miteinander verbundene Punkte in der richtigen Reihenfolge abfahren müsst. Da trifft es sich gut, dass Jacob die Gene zweier echter Abenteurer in sich trägt, denn Mutter Beatrice und Vater Jonathan Jones begeistern sich mindestens so stark für Baumarten, Sedimentschichten und tierisches Balzverhalten wie der eigene Sohnemann. Das Navi anzuschalten sollte zwar jeder mit wenigen Versuchen schaffen, eure grauen Zellen dürften trotzdem schon mal ein wenig angekitzelt werden.<br>Und das ist auch gut so, denn im Verlaufe des Spieles werdet ihr durch eine ungeheure Vielfalt verschiedener Rätsel und Puzzle herausgefordert und verbringt, vorausgesetzt ihr verfolgt die Story, immerhin rund 3-4 Stunden dabei. Apropos Story: Die Geschichte, die zwischen den Rätseln erzählt wird, ist anders als bei vielen Spielen ähnlicher Machart, keineswegs nur schmuckloses Beiwerk und schnöde Kulisse. In liebevoll zusammengeschusterten Zwischensequenzen wird eine erzählstarke Handlung auf charmante Art und Weise und in gut verdaulichen Häppchen an den geneigten Rätselfreund verfüttert. Die Gesprächsbausteine der einzelnen Charaktere können erfreulicherweise durch einen einfachen Tap vorgespult werden, so kommen auch weniger geduldige Spieler in den uneingeschränkten Genuss der Rätselei. Sehr gut!<br>Zwischen den Rätseln müsst ihr simple Aufgaben erfüllen und bewegt den jungen Abenteurer dabei mit simplen Point’n’Tap-Gesten durch das Camp. Das lenkt geschickt und unaufdringlich davon ab, dass das eigentliche Gameplay sehr linear abläuft und dem Spieler prinzipiell wenig Freiheiten lässt. Das kann einem Ableger dieses Genres aber keineswegs negativ angelastet werden, denn in erster Linie geht es hier um die Rätsel. Mal müsst ihr kleine Puzzle lösen, mal  geht es darum, kleine Unterschiede zwischen zwei scheinbar identischen Bildern zu finden. Der Vergleich zur wohl berühmtesten Serie der Logik-Puzzler „Professor Layton“ kommt spät, aber er kommt. Ähnlich wie bei der Layton-Serie paaren sich bei Jacob Jones in der Schwierigkeit etwas abgeschwächte, aber dennoch fordernde Logik-Rätsel mit unheimlich liebevoll gestalteten Erzählsequenzen - und genau das macht diese erste Episode aus.<br><br>Der Look des Spieles ist einfach klasse. Klar, der kleine Pixel-Jacob räumt mit seinem knuffigen Pappmaché-Style keine Innovationspreise im Bereich Technik ab, aber wer auf der Suche nach lebensechten Texturen und noch lebensechteren Animationen ist, wird sowieso nicht zuerst zu dem Rätsel-Spaß mit Charme-Bonus greifen. Nichtsdestotrotz haben wir den Look von Jacob Jones and the Bigfoot Mistery sofort ins Herz geschlossen, denn der passt einfach wie die Faust aufs Auge. Die Charaktere sind herrlich schräg und genauso wunderbar ausgestaltet wie die Landschaft und Umgebung. Einfach nett!<br><br>Wichtig für ein gelungenes Gesamtpaket ist auch der Sound. Glücklicherweise sind wir auch hier weit von Schwächen oder gar großen Punktabzügen entfernt, denn was Lucid Games hier auf die Ohren gibt, hört sich super an. Herausragend gut hat uns die professionelle Synchronisation der Charaktere gefallen, denn die hat vom Protagonisten bis zum kleinsten Nebencharakter keine nennenswerten Schwächen aufzuweisen. Hier zeigt sich wieder einmal, was gute Sprecher ausmachen können. Bei all dem Lob müssen wir  trotzdem kurz festhalten, dass euch nur die englische Sprachausgabe zur Verfügung steht, allerdings sind die deutschen Untertitel fehlerfrei (leider keine Selbstverständlichkeit) und gut gelungen.<br><br>Die Steuerung gestaltet sich sehr einfach. Befindet ihr euch frei in der Umgebung, ändert ihr den Bildausschnitt des Geschehens, indem ihr nach links oder rechts wischt. Mit einem einfachen Tap schickt ihr Jacob zum gewünschten Ort, sprecht Personen an oder beginnt mit der Umgebung zu interagieren. Innerhalb der Rätselpassagen variiert die Steuerung je nachdem, wie es gerade passt, meistens beschränkt sie sich aber auf Taps und Swipes, hakt nicht und geht leicht von der Hand.<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Jacob_Jones_and_the_Bigfoot_Mystery___Episode_1/12470/>Jacob Jones and the Bigfoot Mistery : Episode 1</A> kann seinen guten Ersteindruck bestätigen und überzeugt mit Charme, Witz, guten Rätseln und einer liebevoll erzählten Geschichte. Sprachausgabe und Sound auf hohem Niveau und werden durch den eigenwilligen Knuff-Look des Spiels super unterstützt. Wer sich das Kindsein im Herzen bewahrt hat oder einfach nur mal wieder ein gutes Puzzle-Adventure zocken möchte, der darf guten Gewissens zugreifen! Wir freuen uns auf die weiteren Episoden…<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 9<br>Sound: 9<br>Steuerung: 9<br>Spielspaß: 9<br><b>Gesamt: 9</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-9.png border=0> ]]></description>
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        <title>Star Command</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Star_Command/12462/</link>
        <pubDate>Mon, 13 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Star_Command/12462/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/star_command/icon.png' border=0></a><br>Ganz zufällig werden die Jungs von Warballoon ihr Release-Date für <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Star_Command/12462/>Star Command</A> nicht in denselben Zeitraum gesetzt haben, indem „Star Trek Into Darkness“ in die Kinos gekommen ist. Wer jetzt aus dem abgedunkelten Vorführraum zurück ins Freie taumelt, der wird vielleicht den Drang verspüren, das Weltraum-Abenteuer noch weiter auszukosten. Mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Star_Command/12462/>Star Command</A> kommen Fans des Genres der Weltraum-Simulationen voll auf ihre Kosten - oder?<br><br>Nachdem ihr Geschlecht, Name und Aussehen eures Protagonisten festgelegt habt, werdet ihr ohne Umschweife an Deck eures Raumschiffes erwartet. Ein knackig kurzes Tutorial später habt ihr einen Waffenraum gebaut und seid bereit, den ersten Auftrag entgegenzunehmen. Der euch vorgesetzte Kommandeur mit dem illustren Namen Micari schickt euch, nachdem ihr ein paar Crew-Mitglieder angeheuert habt, direkt auf die erste Mission. Der Kontakt zu einem Schiff der Sternenflotte ist abgebrochen und ihr müsst herausfinden, was es damit auf sich hat.<br>Bevor es ab in den Hyperraum geht, wollen die Aufgaben an Bord eures selbstbenannten Weltraumflitzers verteilt werden. Mit wenigen Gesten wählt ihr die Crew-Mitglieder aus und weist sie einem Raum aus den drei Kategorien Tactical, Science und Engineering zu. Taktiker bedienen entweder die Waffen oder werden der Brücke zugewiesen, Wissenschaftler werden zumeist Mediziner und dafür zuständig sein, Verletzungen im Verlauf eines Gefechts zu heilen, während Ingenieure unter Einsatz ihres Lebens tiefklaffende Löcher in der Außenhülle des Schiffes flicken und durch feindliches Feuer zerstörte Elemente wieder in Stand setzen. Sind die Jobs verteilt, macht ihr euch auf die wenige Sekunden dauernde Reise durch den Hyperraum. Zielorte können bequem im Reisemenü angewählt werden und sind reichlich vorhanden. Euch stehen mehrere Galaxien und in diesen unzählige Planeten zur Verfügung, die angesteuert und deren Umlaufbahnen von Weltraum-Abschaum aller Art befreit werden wollen.<br>Das Spiel an sich läuft zwar sehr linear ab, doch hin und wieder könnt ihr anhand verschiedener Antwortmöglichkeiten während der Konversationen mit andersartigen Spezies den Verlauf etwas abändern. Nachdem ihr die Prinzessin einer grünhäutigen Space-Rasse aus den Fängen erbarmungsloser Piraten befreit habt, müsst ihr euch beispielsweise entscheiden, ob ihr ihre Durchlauchtheit auf eurem Schiff behaltet und als gratis Crew-Mitglied schuften lasst, was aber gleichzeitig bedeutet, dass ihr sie genau wie das Leben eures Käpt’n schützen müsst, oder einfach auf ihrem Heimatplaneten wieder abliefert. Diese Art von limitierter Entscheidungsfreiheit gibt euch das Gefühl, die Dinge ein wenig beeinflussen zu können und nicht nur einer stringent erzählten Geschichte zu folgen, auch wenn es eigentlich genau das ist, was ihr tut. <br>Doch abseits der Hauptstory findet ihr auf Planeten mit irrwitzigen Namen wie Pip, Nip, Bip oder Naut viele Gelegenheiten euer Können in der Schlacht zu beweisen und eurem Namen zu Ruhm und Ehre zu verhelfen. Und damit zu dem Teil des Spieles, der mit Sicherheit am meisten von eurer kostbaren Zeit in Anspruch nehmen wird: Das Kampfsystem. Im Prinzip gilt es während der Schlacht eine ausgewogene Balance bei der Einteilung der Crew zu finden, denn einerseits müssen die Waffeneinrichtungen und die Schutzschild-Maschinerie bemannt werden, sonst kann nicht gefeuert werden und euer Schiff wird zu Klump geschossen, andererseits müssen Feinde, die sich auf euer Schiff teleportieren umgehend vernichtet werden. Sobald eines der Elemente nicht richtig funktioniert, wird’s eng mit einem Sieg. Habt ihr es dann aber doch geschafft, gibt es zur Belohnung sogenannte Tokens, mit denen ihr Crew-Mitglieder an- sowie diverse Räume und Upgrades für eure Einrichtungen erwerben könnt. Die Kämpfe laufen dabei immer gleich ab und haben ein eher gemächliches Pacing, trotzdem gilt es, einen kühlen Kopf und stets die Übersicht zu bewahren. Das und die unermüdlich vorangetriebene, wenn auch etwas vorhersehbare Geschichte hinterlässt einen durchaus ordentlichen Eindruck.<br><br>Ein Blick auf die Grafik lässt deutlich werden: hier geht es nicht darum die Pixel-Latte höher zu legen, sondern um einen rundum gelungenen Look. Da kommt beim Zocken tatsächlich so etwas wie alte 32-Bit-Nostalgik auf und die Animationen der kleinen Gestalten müssen sich durchaus nicht verstecken. Effekte, Explosionen, Rauch etc. runden das Bild ab und sorgen für die richtige Retro-Atmosphäre.<br>Auch der Sound ist klasse! Eine Sprachausgabe gibt es nicht, alle Konversationen laufen über englischsprachige Textboxen ab. Großen Punktabzug gibt es deswegen aber nicht. Egal, ob das Einschlagen einer Laser-Salve in den eigenen Schiffsrumpf oder der gequälte Todesschrei eines getroffenen Marsianers, alles hört sich tip top an und wird von einem wunderbar spacigen Soundtrack äußerst stimmungsvoll untermalt.<br>Die Steuerung ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase durchaus passabel, allerdings bei der Navigation der eigenen Mannschaft manchmal etwas unpräzise und fummelig. Dies lässt sich aber umgehen, da man zu jeder Zeit und verdammt weit ins Spielgeschehen hineinzoomen kann. So sollte es jedem möglich sein, auch mit etwas grobschlächtigeren Schlachter-Fingern dorthin zu tippen, wo es beabsichtigt ist. Das kostet aber natürlich Zeit uns ist etwas nervig, was deshalb zu leichten Punktabzügen führt.  <br>	<br>Wer auf etwas langsamere Spiele, ein wenig Taktik und vor allem den Weltraum steht, der findet mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Star_Command/12462/>Star Command</A> einen durchaus passablen Titel vor. Das Konzept stimmt, mag aber für den einen oder anderen auf Dauer zu eintönig und langatmig werden. Die Präsentation ist toll gelungen, die etwas vorhersehbare Geschichte wird durch die wunderbar unkonventionelle Erzählweise und die witzigen Dialoge, die sich selbst nicht ernstnehmen, zum Großteil wettgemacht. Kurzum: ordentlich, aber nicht überragend...<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 8<br>Sound: 9<br>Steuerung: 6<br>Spielspaß: 7<br><b>Gesamt: 7</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/test-7.png border=0> ]]></description>
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        <title>Shiny The Firefly</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Shiny_The_Firefly/12444/</link>
        <pubDate>Wed, 01 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Shiny_The_Firefly/12444/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/shiny_the_firefly/icon.png' border=0></a><br>Einen Namen haben sich die Jungs von Headup Games mit dem intelligenten Bastel-Spielchen <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Bridge_Constructor/11192/>Bridge Constructor</A> gemacht. Vor kurzem haben sie mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Shiny_The_Firefly/12444/>Shiny the Firefly</A> einen neuen Titel in den AppStore gebracht, der mit dem geschickten Konstruieren aufwendiger Brücken allerdings genauso viel gemein hat wie Real Madrid mit dem Erreichen des Champions-League-Finales in London. Unabhängig davon haben wir uns den Plattformer für euch einmal näher angesehen.<br><br>Gäbe es eine Auszeichnung für die einfallslosesten Spiele-Titel der Branche, wäre <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Shiny_The_Firefly/12444/>Shiny the Firefly</A> mit großer Sicherheit unter den Nominierten, denn was zeugt von größerem Einfallsreichtum als sein Spiel nach dem Protagonisten und dessen Rasse zu benennen. Für alle weniger Sprachgewandten: Firefly lässt sich aus dem Englischen mit Glühwürmchen übersetzen und ein solches will von euch durch ganze 33 Levels sicher von A nach B gesteuert werden. Weil die Story für Plattformer meistens eher zweitrangig ist, lässt sie sich auch hier in wenigen Worten zusammenfassen: Glühwürmchen-Vati passt nicht auf, Glühwürmchen-Kinder werden beim Spielen über einem Rasensprenger in alle Himmelsrichtungen verstreut. Vati muss sie nun wiederfinden.<br>Blaue Indikatoren am Bildschirmrand zeigen euch an, wo im Level die verlorenen Kleinen zu finden sind. Befindet ihr euch in der Nähe der Kleinen, nehmt ihr sie mit einem einladenden Wink eures grell-leuchtenden Hinterteils ins Schlepptau und müsst versuchen, sie an herabfallenden Wassertropfen, beutegierigen Wespen und fiesen Stechmücken vorbei zur rettenden Ziel-Blüte zu führen. In jedem Level wird euch angezeigt, wie viele Glühwürmchen zu finden sind und wie viele ihr tatsächlich retten müsst, um weiterzukommen. Am oberen rechten Bildschirmrand befindet sich außerdem eure Gesundheitsanzeige in Form von 3 ausgefüllten Herzen. Werdet ihr von einem Wassertropfen erwischt oder von einer Wespe gestochen, verliert ihr ein Herz.<br>Doch Shiny ist durchaus in der Lage, sich zu wehren. Das kleine Glühwürmchen kann Blüten aufnehmen und diese zielgenau auf Spinnen, Moskitos und Wespen schleudern. Ist aber gerade keine Kugel in der Kammer und eines der Schwarz-Gelb-Gestreiften Insekten kommt gefährlich nahe, versteckt ihr euch kurzerhand hinter einer der fair verteilten Blumen. Die Flugbahn der Wespe wird genauso wie deren Sichtfeld angezeigt und erleichtert ein erfolgreiches Umgehen ungemein. Hier wird deutlich, dass sich der Titel eher an Gelegenheitsspieler und jüngere Zocker richtet. Herausfordernd ist das Ding trotzdem, denn um alle 3 Sterne am Ende jedes Levels zu bekommen, müsst ihr einen perfekten Flug hinlegen, beidem ihr alle Babys rettet, euch nicht verletzt und das Ziel innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht. Zwischendurch müsst ihr immer wieder kleinere Rätsel lösen, die sich aber darauf beschränken, Steine mittels eines „Düsen“-Fluges über Wasserfontänen zu schubsen und so den Weg freizumachen.<br><br>Auch grafisch hat uns Shiny überzeugen können. Was euch hier geboten wird, ist zwar kein leuchtendes Beispiel bombastischer Pixel-Feuerwerke auf Smartphones und Tablets. Trotzdem sind die Umgebungen farbenfroh und liebevoll mit vielen Details gestaltet, die Animationen, gerade des Hauptcharakters, toll gelungen. Kurzum: die wenigen Effekte machen auch einen guten Eindruck und geben ein stimmiges und wunderschön anzusehendes Bild ab. <br>Der Sound bleibt weitestgehend unspektakulär, schafft es aber, eine ziemlich dichte Garten-Atmosphäre zu erzeugen. Dabei wird die Glühwürmchen-Action von einem drolligen Soundtrack passend untermalt.<br>Die Steuerung ist einer der großen Pluspunkte, denn einfacher geht’s nun wirklich nicht: Ihr bewegt Shiny einfach per Tap auf die gewünschte Stelle. Sofort macht sich das kleine Tierchen auf den Weg. Muss es mal schneller gehen, genügt ein Double-Tap. Samen schleudert ihr mit einem Swipe in Richtung der Gegner und wollt ihr mal landen, ist das jederzeit per Tippen auf den gewünschten Untergrund möglich.	<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Shiny_The_Firefly/12444/>Shiny the Firefly</A> besticht ganz einfach durch sein wunderbares Gesamtkonzept und die ebenso liebevolle Umsetzung bis ins kleinste Detail. Alles in diesem Spiel hat Hand und Fuß. Wer einfach mal abschalten will und dafür nicht unbedingt Action à la Michael Bay braucht, der ist mit dem Titel gut beraten.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 9<br>Sound: 8<br>Steuerung: 10<br>Spielspaß: 9<br><b>Gesamt: 9</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-9.png border=0> ]]></description>
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        <title>Medieval Merchants - Händler der Hanse</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Medieval_Merchants_-_Haendler_der_Hanse/11404/</link>
        <pubDate>Mon, 08 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Medieval_Merchants_-_Haendler_der_Hanse/11404/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots_ipad/medieval_merchants/icon.png' border=0></a><br><br>Vor einiger Zeit ist die Handelssimulation <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Medieval_Merchants_-_Haendler_der_Hanse/11404/>Medieval Merchants - Händler der Hanse</A> im AppStore aufgeschlagen und hatte zunächst einen guten Ersteindruck bei uns hinterlassen. Liebevoll von Hand gezeichnete Grafik, ein gut funktionierendes Handelssystem und ein hoher Grad an Motivation schienen aus dem Titel mehr als einen Geheimtipp werden zu lassen. Wenn da nicht die nervtötenden Abstürze gewesen wären, die ein uneingeschränktes Spielerlebnis zu jenem Zeitpunkt einfach nicht zuließen. Mit dem vor kurzem erschienenen Update hat sich das zum Glück geändert und wir freuen uns, euch <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Medieval_Merchants_-_Haendler_der_Hanse/11404/>Medieval Merchants</A> nach eingehendem Testen genauer vorstellen zu können.<br><br>Nachdem ihr aus mehreren Avataren, männlich oder weiblich, gewählt und eurem virtuellen Hanse-Anwärter einen mehr oder weniger illustren Namen verpasst habt, werdet ihr ohne große Umschweife ins Spiel entlassen. Ein vermeintlicher Onkel erklärt, dass es der Wunsch eures Vaters gewesen sei, euch in die Welt der Hanse einzuführen. Dies geschieht nach und nach auf sehr simple Art und Weise mittels leicht verständlicher Textboxen. Euer Heimathafen und Ausgangspunkt für den Aufbau eures hoffentlich einmal gigantischen Handelsimperiums mit schwindelerregenden Umsätzen ist Lübeck. Von dort aus lenkt ihr die eigenen Geschicke und versucht  euren Konkurrenten immer einen Schritt voraus zu sein.<br>Oberstes und erklärtes Ziel des Spiel ist es, Prestigepunkte zu sammeln. Das tut ihr, indem ihr zum einen Aufträge der Handelsgilde oder des Herzogs  von Schleswig-Holstein ausführt  und zum anderen großzügig an öffentliche Einrichtungen in der Stadt Lübeck spendet. Durch die Geldgeschenke steigen die Einrichtungen wie Kirche, Schule, Werft und Wehranlagen im Level auf und schalten zum Beispiel neue Schiffsklassen wie die Kogge oder Kraweel frei, mit deren Hilfe ihr vielfach größere Warenmengen transportieren könnt. Doch eure Flotte verdient selbige Bezeichnung zunächst einmal nicht, steht euch doch lediglich eine kleine, aber feine Schnigge zur Verfügung, mit deren Hilfe ihr euren ersten Auftrag erledigt: Kaufe 25 Einheiten Salz in Lübeck. Segel nach Malmö. Verkaufe 25 Einheiten Salz in Malmö. Gesagt, getan. Per Schieberegler im Handelsmenü der Stadt Lübeck kauft ihr 25 Einheiten Salz und schickt eure Schnigge nach Malmö, wo schon sehnsüchtig auf das weiße Gold gewartet wird. Darauf lassen die farbigen Indikatoren im Handelsmenü schließen, die je nach Nachfrage von rot nach grün verlaufen. Per Tap auf jede der 18 Städte, darunter London, Hamburg, Stockholm und Riga, lassen sich nachgefragte und produzierte Waren kurz auflisten sowie die Runden- oder Tageanzahl einsehen, die eine Reise dorthin benötigen würde. 16 verschiedene Waren wie Tuch, Honig, Fisch, Bier und Wein warten nach und nach darauf, von A nach B transportiert und gehandelt zu werden.<br>Das Spielgeschehen läuft auf zwei Ansichten ab: Der Stadtansicht und der Kartenansicht. In der Stadtansicht könnt ihr durch Spenden euer Prestige aufbessern, wobei der simple Grundsatz gilt: Viel hilft viel. Schade ist, dass hinter den Levelaufstiegen, mit denen bereits nach Level 4 Schluss ist, kein tieferer Sinn steckt, ausgenommen bei der Werft. Ihr kauft euch Prestige und Ansehen mit Geld und nach kurzer Spieldauer fällt dieses Element ohnehin aus dem Spielverlauf, da sich ab Level 4 nicht mehr spenden lässt. Wir hätten uns dementsprechend eine erhöhte und sinnvolle Auswirkung auf das gesamte Spielerlebnis gewünscht. So wirkt das Prinzip aufgesetzt und seltsam deplatziert in einer sonst sehr stimmigen Handelssimulation. Es macht einfach Spaß, auszuloten, wo das Tuch gerade billig und der Wein furchtbar teuer ist, um dann einen Teil seiner nach und nach heranwachsenden Flotte mit den entsprechend nachgefragten Waren zum Beispiel nach Danzig zu entsenden, in der Hoffnung, die dort so günstigen Töpferwaren auf dem Weg nach Bergen bei einem Zwischenstopp im Hafen von Oslo gewinnbringend verkaufen zu können. Es macht Spaß, seine eigene Flotte wachsen zu sehen, den Schiffen Namen zu geben und sie zu hüten und zu pflegen, nachdem sie auf der Fahrt von London nach Reval in einen schlimmen Sturm geraten oder von Piraten angegriffen worden sind. Solch zufällige Ereignisse werden lediglich durch eine aufpoppende Nachricht am Tagesende vermittelt, doch das ist im Rahmen einer solchen Handelssimulation völlig in Ordnung.<br>Darüber hinaus können, vorausgesetzt, das Geld stimmt, Lagerhäuser in jedem der Hafenstädte erworben werden. Hat man dann gerade mal kein Schiff in der Nähe, aber verlockend günstig angebotene Eisenwaren in der Stadt, werden die kurzerhand eingelagert. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Medieval_Merchants_-_Haendler_der_Hanse/11404/>Medieval Merchants</A> auch über einen längeren Zeitraum hinweg mehr Motivation bieten würde, als durch die sich irgendwann sehr ähnelnden, immer wiederkehrenden Aufträgen möglich ist. Im Grund lässt sich der Titel auf Angebot und Nachfrage reduzieren. Es fehlt etwas die Spieltiefe, das gewisse Etwas, das einen fesselt und immer wieder anstachelt, weiter zu machen. Die deutschen Entwickler haben aber bereits umfassende Updates angekündigt und unter Umständen wird aus einer guten Handelssimulation dann sogar eine hervorragende.<br><br>Was die Grafik anbelangt, ist <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Medieval_Merchants_-_Haendler_der_Hanse/11404/>Medieval Merchants</A> sehr reduziert in seiner Darstellung. Animationen finden sich lediglich am Rundenende, wenn die Schiffe auf ihren Handelsrouten durch Nord- und Ostsee schippern, ansonsten hat man sich auf feststehende Bilder beschränkt. Diese sind aber sehr nett gestaltet und vor allem in sich stimmig, so kommt schnell die richtige Atmosphäre auf, um Kogge und Co gewinnschöpfend hin- und herzuschicken.<br>Auch der Sound hat uns zufriedengestellt. Auf eine musikalische Untermalung verzichtet das Spiel bis auf die Ausnahme im Menü komplett. Ansonsten herrscht idyllische Ruhe, die einen auf die fast schon beruhigenden Hafengeräusche horchen lassen. Kreischende Möwen, plätscherndes Wasser, knarzende Holzbohlen an Deck der unermüdlichen Handelsschiffe – viel braucht es nicht, um euch in die Welt der Hanse hineinzuziehen. <br>Nach kurzer Eingewöhnung ist auch die Steuerung ziemlich simpel und macht in ihrer Konzeption durchaus Sinn. Über kontextabhängige Buttons und präzise Schieberegler lassen sich Schiffe entsenden, Waren einkaufen und Spenden entrichten. <br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Medieval_Merchants_-_Haendler_der_Hanse/11404/>Medieval Merchants – Händler der Hanse</A> ist eine solide Handelssimulation, die gut funktioniert. Mit ein paar wenigen Eingriffen in die Spielmechanik könnte der Titel aber auch zu etwas hervorragendem werden. Solange darf für 2,69€ aber trotzdem gerne zugeschlagen werden, denn Look und Sound überzeugen ebenso wie die Eingängigkeit und die Art der Umsetzung des Spielprinzips.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 7<br>Sound: 9<br>Steuerung: 8<br>Spielspaß: 7<br><b>Gesamt: 8</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-8.png border=0> ]]></description>
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        <title>Stargate SG-1: Unleashed Ep 1</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Stargate_SG-1__Unleashed_Ep_1/12217/</link>
        <pubDate>Tue, 19 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Stargate_SG-1__Unleashed_Ep_1/12217/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/stargate_sg1_unleashed_episode_1/icon.png' border=0></a><br>Lange war es ruhig um die Science-Fiction-Serie mit dem Beliebtheitsfaktor, der mittlerweile mit dem von Captain Kirk und Commander Spock von der Enterprise gleichziehen dürfte. Stargate zauberte in immerhin 214 Folgen in ganzen 10 Staffeln Weltraumabenteuer in Reinform auf die heimischen TV-Bildschirme und landete damit sogar im Guinness-Buch der Rekorde als am längsten ohne Unterbrechung laufende, aktuelle Science-Fiction-Serie. Grund genug dem Franchise endlich einen Ableger fürs Tablet und Smartphone zu spendieren, dachten sich die Jungs von Arkalis Interactive. Herausgekommen ist ein dreigeteiltes Adventure, von dem mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Stargate_SG-1__Unleashed_Ep_1/12217/>Stargate SG-1: Unleashed Ep 1</A> nun die erste Episode im AppStre zu haben ist. Ob der erste Teil was taugt und ihr euch auf die beiden Fortsetzungen freuen könnt, lest ihr in unserem Test.<br><br>Für all diejenigen, die Stargate weniger intensiv  bis gar nicht verfolgt haben, fasst das Spiel die Hintergrundgeschichte um die berüchtigten Sternentore mit Wurmlochreise-Funktion in gut verdaulichen Häppchen noch einmal zusammen. Diese Erklärungen können bequem vom Hauptmenü aus abgerufen werden und liefern unter anderem auch Hintergrundwissen zu den Hauptcharakteren der Serie. Im Spiel selbst schlüpft ihr abwechselnd in die Rollen von Colonel O’Neil, Major Samantha Carter, Dr. Daniel Jackson und Jaffa Teal’c. Zusammen bilden diese illustren Gestalten die Eingreiftruppe des SGC – des Stargate Commandos.<br>Die Geschichte, die sich in der ersten Episode entspinnt wollen wir an dieser Stelle selbstverständlich nicht spoilern. Nur so viel: Als ein russisches Archäologen-Team bei Ausgrabungen einen alten ägyptischen Krug findt und diesen öffnet, befreien sie die gottähnliche Kreatur Sekhmet aus dem Volke der Goa’uld. Spätestens, als diese eine unschuldige Wissenschaftlerin befällt, eine ahnungslose Kollegin niedermetzelt und sich vorstellt mit den Worten: „Ich bin Zerstörung. Ich bin Rache. Ich bin Sekhmet.“, wird klar, dass die Dame nicht vorhat, Luftballontiere auf Kindergeburtstagen zu verteilen.<br>Die Art und Weise, wie die Geschichte fortan in Zwischensequenzen und durch Monologe während des Spiels vorangetrieben wird, ist gut gelungen und steht der Qualität eines Seriendrehbuchs des Franchises in nichts nach. Das liegt wohl vor allem daran, dass <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Stargate_SG-1__Unleashed_Ep_1/12217/>SG-1 Unleashed</A> voll lizensiert daherkommt und unter der Schirmherrschaft der Metro-Goldwyin Studios entstanden ist. Genau, das sind die mit dem brüllenden Löwen. Das Gameplay ist im Prinzip eine Mischung aus Third-Person-Action-Shooter und Puzzle-Adventure. Damit ihr einen besseren Eindruck davon bekommt, wie das konkret aussieht, beschreiben wir beispielhaft folgende Spielszene. Ihr lauft eigenständig ein paar Meter durch einen Gang, plötzlich stürmen Gegner auf euch zu und euer Charakter hechtet in Deckung. Nun schaltet das Spiel in den Gefechtsmodus. In diesem könnt ihr euch lediglich per Knopfdruck aus der Deckung bewegen und per Tap auf die Bösewichter schießen. Deren Geschossen weicht ihr aus, indem ihr die Deckungstaste einfach wieder loslasst. Nachgeladen wird automatisch, wenn ihr euch wieder in Deckung begebt. Zusätzlich könnt ihr zwischen drei Waffen und zu durchschlagskräftigeren Granaten wechseln. Habt ihr die Gegner alle erledigt, wechselt das Spiel wieder in den freien Bewegungsmodus, in dem ihr umherlaufen, Dinge untersuchen, mit Charakteren sprechen und Gegenstände aufnehmen könnt. Hinter der nächsten Ecke tut sich ein Abgrund auf, den ihr überwindet, indem ihr mit kontextsensitiven Buttons interagiert. Per Tap drückt sich Colonel O’Neil eng an die Wand und schiebt sich Stück für Stück am Abgrund entlang. Dazu streicht ihr einfach mit Finger in die euch angezeigte Richtung auf dem Bildschirm oder tappt im richtigen Moment drauf. Auf diese Art und Weise ist ein homogener Gameplay Mix entstanden, der zu keinem Zeitpunkt langweilt und scheinbar spielend leicht die Balance hält zwischen Shooter-Action und Abenteuer.<br>Nach jedem größeren Abschnitt wird euer Fortschritt gespeichert und das Geschehene auf dem Ladescreen noch einmal kurz zusammengefasst. So fällt es auch nach einer längeren Spielpause leicht, wieder in die Geschichte einzusteigen. Allzu lang haltet ihr euch mit dem Science-Fiction-Titel aber nicht auf. Das Spiel ist ohne weiteres in etwa 2 Stunden zu schaffen. Die verhältnismäßig kurze Spieldauer ist dafür bis oben hin vollgepackt mit abwechslungsreicher Handlung, klugem Storytelling und den originalen Stargate-Protagonisten. Es bleibt abzuwarten, ob die nachfolgenden Episoden auf dem gleichen Level beindrucken können. Nur ein paar kleinere Bugs sind uns etwas sauer aufgestoßen, die der Entwickler bitte noch beheben sollte!<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Stargate_SG-1__Unleashed_Ep_1/12217/>Stargate SG-1: Unleashed Ep 1</A> zeigt wieder einmal beeindruckend, was mittlerweise auf unseren mobilen Geräten an grafischer Pracht möglich ist. Was Arkalis Interactive hier auf die Bildschirme zaubert, ist ein absoluter Traum. Vor allem auf den Retina-Displays der iPads 3 und 4 sieht der Titel wunderschön aus. Besonderes Augenmerk liegt selbstverständlich auf dem Charakterdesign. Die Protagonisten  sind ihren realen Ebenbildern wie aus dem Gesicht geschnitten und selbst die Nebendarsteller machen einen guten Eindruck! Effekte und Texturen können sich ebenfalls sehen lassen und sorgen bei uns für eine hervorragende Note im Bereich Grafik!<br>Angesichts des wirklichen tollen Gesamtpakets, das sich uns präsentiert hat, waren wir ein wenig verdutzt, was die Qualität des Sounds anging. Die Geräusche hören sich teilweise an, als wären sie für ein paar Pfennig aus der Abfallkiste der Soundabteilung von Counterstrike 1.6 zusammengeklaubt worden. Außerdem fällt auf, dass die Dichte der Soundatmosphäre immer mal wieder zu wünschen übriglässt, die Qualität der Sprecher schwankt von großartig bis hin zu unterirdisch gelangweilt. Vielleicht hat Richard Dean Anderson einfach einen schlechten Tag gehabt oder die Gage fiel seiner Meinung nach zu gering aus. Jedenfalls fällt der Sound hin und wieder merkwürdig aus dem Rahmen in einem sonst gelungenen Spiel.<br><br>Zur Steuerung haben wir bereits ein paar Worte weiter oben verloren. Zusammenfassend lässt sich aber feststellen, dass alle Buttons gut erreichbar sind, nicht stören und sich O’Neil und Konsorten erstaunlich geschmeidig über den Bildschirm steuern lassen. Wir haben keine großartigen Gründe für Beanstandungen gefunden!<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Stargate_SG-1__Unleashed_Ep_1/12217/>Stargate SG-1: Unleashed Ep 1</A> hat uns nahezu auf ganzer Linie überzeugt. Sei es die tolle Grafik, die eingängige Steuerung oder das wirklich gute Storytelling – so muss ein Spiel zu einem berühmten Franchise aussehen. Lediglich in Sachen Sound waren wir ein bisschen zwiegespalten, und auch der eine oder andere Bug sollte noch behoben weren, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass wir schon jetzt gespannt auf Episode 2 warten!<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 9<br>Sound: 6<br>Steuerung: 8<br>Spielspaß: 8<br><b>Gesamt: 8</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-8.png border=0> ]]></description>
    </item> 
  
    <item> 
        <title>Journey to Hell</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Journey_to_Hell/12254/</link>
        <pubDate>Fri, 15 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Journey_to_Hell/12254/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/journey_to_hell/icon.png' border=0></a><br>Publisher Bulkypix bringt mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Journey_to_Hell/12254/>Journey to Hell</A> einen Third-Person-Shooter in den AppStore, der auf dem Papier erstmal relativ vielversprechend aussieht: Klischee-behaftete Überhelden, die sich mit einem riesigen Arsenal an zerstörerischen Ballermännern durch sämtliche Ausgeburten der Hölle schnetzeln? Klingt gut. Probieren geht aber bekanntlich über studieren und deshalb haben wir den Titel genauer unter die Lupe genommen, um euch den Kaufentscheid zu erleichtern. Los geht’s!<br><br>Ihr schlüpft wahlweise in die Rolle der Dämonenjäger Rachel oder Gabriel. Zwei Badasses, wie sie im Buche stehen und ihrerseits Mitglieder einer äußerest geheimen Geheimorganisation mit dem einfallsreichen Namen „Holy Shield“. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, den ewigen Kampf Gut gegen Böse bis zum bitteren Ende zu führen und die Armeen der Hölle wieder dahinzuschicken, wo sich Hitler und Bin Laden gegenseitig in den Schlaf singen dürften. Im Klartext heißt das: Ballern bis der Arzt kommt. Jeder erledigte Gegner lässt Zähne fallen, die euch im Shop als Währung dienen und deshalb sorgfältig aufgesammelt werden sollten. Habt ihr genug von den kleinen Beißerchen, könnt ihr diese in Waffen aller Art investieren. Von doppelt geführten schallgedämpften Uzis über diverse Sturmgewehre bis hin zum Flammenwerfer ist alles vertreten, was das adrenalinbetriebene Herz eines jeden Shooter-Fans höher schlagen lässt. Das Arsenal umfasst tatsächlich beinahe 30 Waffen. Zusätzlich hat jede einzelne noch diverse Upgrade-Möglichkeiten.<br>Nicht nur die Waffen lassen sich aufrüsten, auch für Rachel und Gabriel können im Shop verschiedene Spezialfähigkeiten freigeschaltet werden. Mit „Ausweichen“ vollführt die knallharte Dämonenjägerin zum Beispiel eine spektakuläre Rolle, die herannahende Gegner zurückdrängt. „Exorzismus“ lässt beide Helden mittlere Dämonen mit einer einzigen Kugel töten. Das hört sich gut an, im Endeffekt wirkt sich jede der Fähigkeiten aber im Prinzip nur auf den erhöhten Widerstand und die Feuerkraft der Charaktere aus. Gut gefallen hat uns, dass ihr aus 3 Spielmodi wählen könnt. Adventure, Survival und Treasure Hunt. Adventure ist schlichtweg die Kampagne, in Survival machen sich die Dämonen Welle für Welle über euch her und im Treasure-Hunt-Modus müsst ihr aus First-Person-Sicht durch bereits besuchte Levels laufen und Munition, Artefakte und mehr sammeln. Dabei ist sogar ein bisschen Körpereinsatz gefragt, denn hier bedient sich <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Journey_to_Hell/12254/>Journey to Hell</A> dem Bewegungssensor eures iPad oder iPhones. Ihr müsst euch zum Umsehen nämlich samt eurem Gerät in die entsprechende Richtung bewegen, da reicht es nicht, im Sessel zu lümmeln und ein bisschen mit den Armen zu fuchteln. Uns hat Treasure Hunt angenehm vom Rest des grauen Shooter-Trübsals, das dieser Titel leider ist, abgelenkt.Viel mehr lässt sich zum Gameplay auch nicht sagen und damit kommen wir zum Schwachpunkt von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Journey_to_Hell/12254/>Journey to Hell</A>. Der Titel leidet nämlich an einer hochansteckenden Form von Langeweile, denn jedes Level läuft identisch ab: Ihr betretet ein Areal, Dämonen wanken auf euch zu, ihr strafet, lauft, rollt und ballert - Ende. Das ist an Eintönigkeit kaum zu überbieten und macht angesichts der lahmen Steuerung auch leider keinen Spaß. <br><br>Neben dem Treasure-Hunt-Modus lässt sich positiv einzig und allein noch die Grafik des Titels erwähnen, denn hier glänzt <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Journey_to_Hell/12254/>Journey to Hell</A>. Tolle 3D-Umgebungen, widerliches Gegnerdesign und die wirklich völlig überzogenen Hauptcharaktere tragen ihren Teil zum visuellen Leckerbissen bei. Auch wenn das Spiel ein ums andere Mal Gefahr läuft, sich in seinem braun-schmutzigen Weltuntergangsszenario zu oft zu wiederholen, zumindest grafisch bleibt uns die herbe Enttäuschung erspart.<br>Soundtechnisch leistet sich der Titel keine großen Aussetzer. Die Waffen klingen brachial und der Heavy-Metal-Soundtrack der Band The Slaughters liefert die entsprechende musikalische Untermalung des Dämonengeschnetzels. <br><br>Die Grafik super, der Sound ok – schade, dass die Steuerung sich scheinbar dem Rest des Shooter-Trauerspiels anpasst, dass sich <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Journey_to_Hell/12254/>Journey to Hell</A> nennt. Die Steuerung ist nämlich mindestens so gruselig, wie die hässlich dämonischen Fratzen, die ihr im Spiel en masse zu Klump ballert. Wie es sich fürs Genre gehört, lauft ihr mit einem virtuellen D-Pad links. Rechts oben wird nachgeladen und unten finden sich der Schuss-Button, sowie, wenn denn freigeschaltet, die Buttons für die Spezialfähigkeiten der Protagonisten. Die Buttons sind auf so engem Raum verteilt, dass ihr bis zum Nerventod Fehleingaben haben werdet. Wenigstens das schnelle Drehen um 180 Grad per Doppel-Tap funktioniert reibungslos. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die präzise Kontrolle nur nicht unbedingt notwendig wären, um die Apokalypse zu überleben, denn wenn bis zu 40 Dämonen auf einmal und aus allen Richtungen auf euch zuwanken, dann  bedeutet das wiederholte Verfehlen und Drücken falscher Buttons den zwangsläufigen Bildschirmtod.<br><br>Das war wohl nix, Bulkypix! <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Journey_to_Hell/12254/>Journey to Hell</A> ist zu eintönig, lahm und langweilig. Die hübsche Grafik bleibt zusammen mit dem ganz netten Treasure-Hunt-Modus einziger Lichtblick dieses höllischen Action-Albtraums. Hätten die Entwickler noch ein bisschen an der nervig fummeligen Steuerung gewerkelt, dann sähe unsere Wertung wahrscheinlich ein bisschen anders aus, so reichts nur für den totalen Durchschnitt. Gutes Aussehen ist eben einfach nicht alles!<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 8<br>Sound: 7<br>Steuerung: 4<br>Spielspaß: 5<br><b>Gesamt: 6</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/test-6.png border=0> ]]></description>
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        <title>AVP: Evolution</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/AVP__Evolution/12187/</link>
        <pubDate>Tue, 12 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/AVP__Evolution/12187/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/alien_vs_predator_evolution/icon.png' border=0></a><br><br>Kurz nachdem „Aliens: Colonial Marines“, angekündigt mit ein paar viel versprechenden Trailern, nicht nur die Fan-Gemeinschaft um die berühmtesten Extraterrestrischen Lebewesen nach E.T. herbe enttäuscht hat, bringt Entwickler Angry Mob Games einen weiteren Vertreter des brutalen Weltraumhorrors in den AppStore: <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/AVP__Evolution/12187/>AVP: Evolution</A>.  Wir haben einen gründlichen Blick auf den Titel geworfen und können euch im folgenden Test darüber aufklären, ob der Titel Potential besitzt oder uns ähnlich hat reagieren lassen, wie Ripley auf das aus ihrem Bauch hervorbrechende Alien – mit Ekel und Entsetzen...<br><br>Die Story, die hinter <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/AVP__Evolution/12187/>AVP: Evolution</A> steckt, ist ein simples Rache-Konstrukt, in dem sowohl Aliens als auch Predators nach Vergeltung aneinander und den Colonial Marines sinnen. Innerhalb der Geschichte gibt es keinerlei Twists oder Überraschungen, und selbst wenn, dann wäre das wohl kaum genug, um über das unfassbar schnöde Gameplay hinwegzutäuschen. Ihr startet als Dschungel-Jäger-Predator, der zu Test-Zwecken mit ein paar durch die Super-Predators kontrollierte Aliens in eine Arena gesperrt wird. Nachdem ihr die sabbernden, schwanzfuchtelnden Viecher besiegt habt, werdet ihr kurzerhand von einem SP umgebracht, könnt aber kurz vor eurem Tod noch ein Signal an euren Clan-Führer senden. Im Folgenden schlüpft ihr abwechselnd in die Rolle eben dieses Clan-Führers mit dem Ziel die finsteren Machenschaften der SP's zu unterbinden oder bewegt euch als Facehugger, frisch-geschlüpftes oder voll ausgewachsenes Alien hauptsächlich durch eine Marine-Basis, um eure Alien-Brüder und Schwestern aus den Klauen der bösen Menschen zu befreien und blutige Rache zu üben.<br>Das Gameplay gestaltet sich dabei, gelinde gesagt, etwas eintönig: Ihr wandert durch immer gleiche dunkle Korridore, prügelt mit simplem Button-Mashing auf angreifende Gegner ein und zerpflückt deren Eingeweide mit ein paar Finishing-Moves. Schließlich dürft ihr hier und da auch nochmal ein Knöpchen drücken. Der Kampf ist auf zwei, später drei Buttons beschränkt. Ihr führt entweder eine leichte oder schwere Attacke aus oder nutzt als Predator die auf eurer Schulter montierte Plasma-Kanone. Als Alien könnt ihr per Knopfdruck Hilfe im Kampf in Form der niedlichen Facehugger anfordern. Nach einigen Treffern, erscheint über den Köpfen der Gegner ein Totenkopfsymbol. Durch Antippen desselbigen wird ein Quick-Time-Event ausgelöst, bei dem ihr alternierend in verschiedene Richtungen wischen müsst, um Köpfe mitsamt Rückgrat aus Hälsen zu reißen oder Aliens in der Mitte zu zerteilen. Klingt ganz nett, nachdem ihr die immer gleichen Animationen aber zum hundertsten Mal mit ansehen durftet, fangen sie langsam an zu nerven.<br>Durch fleißiges Metzeln steigt ihr im Level auf und erhaltet, je nachdem, ob ihr Alien oder Predator seid, Xeno- oder Ehrenpunkte, die ihr im Shop in diverse Waffen- und Rüstungsupgrades investieren könnt. Zugegeben, es ist schon ein bisschen cool, wenn ihr eurem Predator die neue Berserker-Rüstung mit passender Gesichtsmaske anlegt und den tödlichen Killer zudem mit einem Tyrann-Kombi-Kampf-Stick ausrüstet. Zur Abwechslung im Kampf trägt das aber nur geringfügig bei, außerdem seid ihr nach einer Stunde schon gut zur Hälfte mit dem Spiel durch, seid aber noch nicht mal bei Level 6 und seid, was etwaige Verbesserungen angeht dementsprechend noch sehr eingeschränkt. Und auch, wenn ihr über den notwendigen Level verfügt, müsst ihr zusätzlich noch das nötige Kleingeld (die erwähnten Xeno- und Ehrenpunkte) übrig haben. Schneller geht’s auch bei diesem Titel mittels In-App-Käufen, die trotz des für iOS-Verhältnisse beachtlichen Preises von 4,49€ vorhanden sind.<br>Nervig aufgefallen sind uns außerdem die immer wieder auftauchenden Stellen mit ungleich höherem Schwierigkeitsgrad im Vergleich zum Rest des Spiels. Nachdem man durch hunderte identisch aussehender Gänge gelaufen ist und hunderte identisch aussehender Gegner bekämpft hat, wünscht man sich irgendwann einfach, das Ding zu Ende zu bringen und dann stören die verhältnismäßig überschweren Spielabschnitte nur noch zusätzlich, anstatt in irgendeiner Form zu motivieren. Zudem ist die Story hinter dem Spiel einfach nur schlecht und lieblos erzählt.<br><br>Aus dem Geschriebenen geht vielleicht schon hervor, dass die Umgebung eigentlich immer gleich aussieht. Das Design an sich ist in unseren Augen aber durchaus gelungen, vor allem die liebreizenden Protagonisten des Spiels sind „hübsch“ designt und sehen, was sollte man anderes von einem voll-lizensierten Alien-Titel erwarten, sehr gut aus. Nach weiteren positiven Aspekten sucht man allerdings vergeblich, daher reicht's lediglich für eine gemäßigte Punktzahl im oberen Bereich.<br><br>Wenn die Alien-Filme eines beispielhaft gut gemacht haben, dann war es, eine bedrückende Atmosphäre in beengenden Räumen zu schaffen. Und tatsächlich sorgt immerhin die musikalische Untermalung der lieblos dahingebastelten Metzel-Orgie für so etwas Ähnliches wie die passende Stimmung. Die Sounds sind allesamt Original, vom Knattern der Pulse Rifles über das befremdliche Rauschen, Peitschen und Knatschen des Predator-Masken-Visors bis hin zum markerschütternden Kreischen der schwarz und feucht glänzenden Außerirdischen kommen Fans voll auf ihre Kosten.<br><br>Die Steuerung ist oftmals zu träge. Ohnehin hat man keineswegs das Gefühl, ebenso schnelle wie lautlose Killermaschinen über den Bildschirm zu steuern. Vielmehr gleicht das Gameplay dem eines Hack'n'Slay-Titels á la „God of War“, allerdings ohne all die Dinge, die dabei Spaß machen. Mit einem virtuellen Pad auf der linken Seite wird gelaufen, die oftmals sehr verwirrende Kamera lässt sich durch swipen auf der rechten Bildschirmseite anpassen. Angegriffen wird durch Knopfdruck auf unten rechts positionierte Knöpfe. <br><br>Alien vs Predator: Evolution! Was für ein Name, was für ein tolles Setting mit großartigem Potential! Schade nur, dass die Umsetzung liebloser kaum hätte sein können: Eine recht dilettantische Story, schlechte Kameraführung, und ein nervenaufreibendes Gameplay ohne jegliche Abwechslung machen aus dem Titel nicht mehr als einen für iOS-Verhältnisse relativ teuren Zeitvertreib für Fans der Serie, wobei sich gerade die aufgrund dieser Umsetzung des ewig währenden Krieges zwischen Aliens und Predators arg vor den Kopf gestoßen fühlen dürften.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 7<br>Sound: 8<br>Steuerung: 5<br>Spielspaß: 5<br><b>Gesamt: 6</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/test-6.png border=0> ]]></description>
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    <item> 
        <title>Real Racing 3</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Real_Racing_3/11530/</link>
        <pubDate>Thu, 28 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Real_Racing_3/11530/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/real_racing_3/icon.png' border=0></a><br>Man mag es kaum glauben, aber seit dem Release von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Real_Racing_2/6502/>Real Racing 2</A> im Dezember 2010 sind tatsächlich über 2 lange Jahre ins Land gegangen. Seit den zugegebenermaßen atemberaubenden Preview-Screenshots, den Entwicklervideos und den Infos um das Time-Shifted-Multiplayer-Konzept in den letzten Monaten sind die Erwartungen an den Renntitel dermaßen hoch getrieben haben, dass es fast schon an ein Wunder grenzen würde, wenn <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Real_Racing_3/11530/>Real Racing 3</A> diese zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Wer einen in Kanada, Neuseeland oder Australien registrierten iTunes-Account sein Eigen nennen kann, der durfte dies bereits ausgiebig selbst testen. Dort steht das Spiel nämlich schon seit dem 13. Februar zum Download bereit. Im Netz liest seit man seitdem allerdings nicht nur Gutes. Nun ist der Release weltweit offiziell erfolgt und wir wollen euch natürlich informieren, was euch in dem mit Spannung erwarteten iOS-Kracher erwartet…<br><br>Und ein Kracher ist  <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Real_Racing_3/11530/>Real Racing 3</A> in der Tat. Warum? Vom Handling der Wagen über die Auswahl der Strecken bis hin zur gesamten Präsentation stimmt hier einfach alles bis ins kleinste Detail. In über 900 Renn-Events fahrt ihr um einen heißbegehrten Platz auf dem Treppchen, investiert euren Gewinn in neue Wagen oder rüstet vorhandene Geschosse auf vier Rädern mit umfangreichen Tuning-Maßnahmen auf. Dabei könnt ihr die Schwierigkeit ganz euren Bedürfnissen anpassen, indem ihr Fahrhilfen wie Brems- und Lenkunterstützung sowie Traktionskontrolle aktiviert oder ausstellt. Die Spielerfahrung reicht somit von Arcade-Racer bis zur recht ernstzunehmenden Rennsimulation.<br>Die virtuellen Strecken sind ihren realen Vorbildern exakt nachempfunden und sehen großartig aus. Egal, ob auf dem Mazda Raceway Laguna Seca, in der haarnadelscharfen Spitzkehre in Spa, im mit langen Geraden durchzogenen Hockenheim oder Silverstone - es macht wirklich Spaß, die Kurse kennenzulernen, Bremspunkte zu verinnerlichen, Kurven am Limit mit quietschenden Reifen zu durchfahren und eine perfekte Runde nach der anderen in den Asphalt zu brennen. Eure Gegner sind dabei eine zeitversetzte Projektion von Fahrern auf der ganzen Welt. Time Shifted Multiplayer heißt die Idee, die dahinter steckt und bedeutet, dass ihr zu jeder Zeit gegen echte Gegner fahrt, deren Fahrweise, Stärken und Schwächen sich in einer Version ihrer selbst auf der Strecke manifestieren. Das funktioniert meistens ganz gut, doch immer wieder kommt es mal vor, dass ihr mit sehr viel schwächeren oder schlimmer mit völlig überlegenen Fahrern zusammengeschmissen werdet, was eine erhebliche Beeinträchtigung des Spielfluss und eures Fortschrittes zur Folge hat.<br>Da wäre allerdings noch eine nicht unbedeutende Sache, die das Vorankommen und uneingeschränkte Renn-Erlebnis in <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Real_Racing_3/11530/>Real Racing 3</A> mehr als nur geringfügig beeinflusst und die für zahlreiche Kritik gesorgt hat. Gehen wir mal davon aus, dass ihr alle unfassbar gute Fahrer seid und jedes Rennen perfekt und ohne Schrammen und Kratzer an euren Boliden übersteht. Früher oder später wird euch bei einem gewagten Überholmanöver allerdings ein unbeholfener KI-Gegner eine Delle in den Lack eures wunderschönen McLaren MP-4 schubbern - und dann geht der Ärger los. Denn das das Schadensmodell wirklich hübsch anzusehen sind, kann genauso wenig wie alles andere darüber hinwegtrösten, dass jede Reparatur nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit kostet. Das betrifft aber nicht nur äußere Schäden am Wagen, sondern ungleich heftiger das Innere. Nach 4, 5 Rennen muss ein neuer Motor her! Das macht mal eben einen vierstelligen R$-Betrag und, ach ja, 2 Stunden und 20 Minuten Wartezeit bitte. Schäden, die nicht repariert werden, beeinträchtigen die Performance eurer Wagen erheblich und lassen die Chancen auf einen Platz unter den ersten drei drastisch absinken. Daher ist es unabdingbar, dass ihr euren Fuhrpark immer tiptop in Schuss haltet.<br>Das ist aber nicht das Ende der Fahnenstange. Ihr habt geduldig gespart und euch endlich den Pagani Zonda gegönnt? Die Auslieferung dauert 2 Stunden, danke. Jeder dieser Prozesse kann zwar mit der Gold-Währung beschleunigt werden, doch um wirklich uneingeschränkt spielen zu können, also ohne jegliche Wartezeiten, reichen die paar Dublonen, die ihr für einen Fahrerlevelaufstieg zugeschoben bekommt, nicht im Geringsten. In-App-Purchasse ist das Stichwort. Wer zahlt, der fährt, alle anderen warten darauf, dass ihre Reifen endlich fertig ausgewuchtet sind. Das alles ist selbstverständlich nur halb so schlimm, wenn ihr zwischendurch lediglich ein, zwei Runden drehen wollt und euch in Geduld übt, doch das kann nicht der Anspruch von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Real_Racing_3/11530/>Real Racing 3</A> sein, der größten, aufwendigsten Renn-Simulation, die der AppStore zu bieten hat. Das Konzept der In-App-Käufe wird auch hier wieder leider auf die Spitze getrieben, es hätte sicher nicht nur uns besser gefallen, einmalig 8 Euro hinzublättern und dafür ein uneingeschränktes Spielerlebnis zu bekommen. So erinnert RR3 eher an Shoppen ohne Geld – nur gucken, nicht anfassen. Das relativiert sich zwar etwas, wenn erst einmal mehrere Wagen in der virtuellen Garage geparkt sind, aber das ständige Wechseln des Wagens bringt auch nicht gerade Spaß. Denn wenn wir schon einen teuren Flitzer im Fuhrpark haben, auf den wir lange gespart haben, wollen wir doch nicht zurück zum Ford Focus RS…<br><br>Aber genug der Free-to-Play-Kritik und kommen wir zu etwas erfreulicherem – der Grafik. Auf den neuesten Apple-Geräten sieht <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Real_Racing_3/11530/>Real Racing 3</A> schlichtweg atemberaubend aus. Jeder der 46 Wagen wurde bis ins kleinste Detail perfekt nachgebildet und lässt benzingetriebene Racer-Herzen höher schlagen. Das gilt sowohl für das glänzende Äußere der Traumboliden - Spiegelungen im Lack sind hier nur eines der zahllosen Highlights - als auch für die meisten Innenansichten. Die Gestaltung der Strecken ist ebenfalls auf höchstem Niveau. Selbst unwichtige Kleinigkeiten wie ein Kran am Streckenrand wirken so, als wären sie nicht nur achtlos dahinprogrammiert, sondern mit viel Liebe zum Detail designt worden. Die Präsentation des Spieles bleibt hinter den Erwartungen also keineswegs zurück. Sowohl Menüführung als auch die Art und Weise, wie euer Fuhrpark in Szene gesetzt wird, ist ohne Frage grandios.<br>Soundtechnisch gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden. Die Soundeffekte sind der Renn-Atmosphäre voll zuträglich, nur die Hintergrundmusik geht auf Dauer etwas auf die Nerven, kann aber im Menü ausgeschaltet werden, falls der volle Klang der mehreren hundert PS starken Motoren schon wie Musik für eure Ohren ist. Wir haben uns übrigens ein bisschen in den Sound verliebt, der entsteht, wenn man mit 270 km/h eine langgezogene Kurve auf den Abweisern durchfährt… Hach wie schön!<br><br>Schließlich lässt sich auch über die Steuerung nur Gutes berichten, denn dank der erwähnten Fahrhilfen kann jeder Spieler auf dem Niveau fahren, welches er bevorzugt. Hinzu kommen noch die vielen verschiedenen Möglichkeiten, die Wagen zu lenken. Ob Kipp-Variante mit automatischem Gas und manuellem Bremsen oder quasi analogem Lenkrad und manuellem Beschleunigen bzw. Bremsen - hier findet, auch dank der regulierbaren Lenkempfindlichkeit, jeder sein Glück.<br>	<br>Ohne Frage, <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Real_Racing_3/11530/>Real Racing 3</A> ist technisch gesehen DAS Über-Rennspiel, auf das wir uns gefreut hatten: Eine großartige Präsentation gepaart mit 46 lizensierten Traumwagen, Original-Strecken und einer tollen Steuerung setzt Maßstäbe für Renn-Simulationen auf mobilen Geräten. Doch das Konzept, unfassbar lästige Wartezeiten mittels In-App-Käufen zu umgehen, trübt die Euphorie gewaltig – ein Geschäftsmodell, dass leider auch vor solchen Premium-Titeln keinen Halt macht und so den Spielspaß leider doch etwas trübt. Wer geduldig ist, wird allerdings in den Genuss des zweifelsohne besten Rennspieles im AppStore kommen und das ganz umsonst. Wir hätten uns aber lieber eine kostenpflichtige Premium-Version ohne IAPs gewünscht oder als Alternative beide Versionen - eine kostenpflichtige (auch gerne im zweistelligen €-Bereich) ohne Wartezeiten und eine kostenlose mit Wartezeiten...<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 10<br>Sound: 10<br>Steuerung: 10<br>Spielspaß: 6<br><b>Gesamt: 8</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-8.png border=0> ]]></description>
    </item> 
  
    <item> 
        <title>Year Walk</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Year_Walk/11629/</link>
        <pubDate>Mon, 25 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Year_Walk/11629/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/year_walk/icon.png' border=0></a><br>Viel war über den Titel <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> vor Release nicht bekannt. Lediglich ein paar mysteriöse Videos wurden veröffentlicht, deren Inhalte wenige Rückschlüsse auf etwaige Einzelheiten des Spieles zuließ. Es sah aus nach einem düsteren First-Person-Adventure um längst vergessene Traditionen und schwedische Folklore mit einer gehörigen Prise Grusel. Das sich für den Titel verantwortlich zeigende Entwicklerstudio Simogo, ansässig im schwedischen Malmö, hat sich bisher einen nicht unbeachtlichen Bekanntheitsgrad durch iOS-Perlen wie <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Bumpy_Road/8051/>Bumpy Road</A> und <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Beat_Sneak_Bandit/10116/>Beat Sneak Bandit</a> verschafft. Beide Titel fielen im manchmal doch sehr grau wirkenden Einheitsbrei der Casual-Games durch spaßige und neuartige Spielkonzepte und innovatives Gameplay auf. Die Erwartungen an <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> sind dementsprechend hoch. Wir haben uns den Titel für euch näher angesehen.<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> lässt sich unter Anwendung herkömmlicher Kriterien für ein Videospiel nur schwer beurteilen. Und damit nehmen wir zumindest einen Teil des Fazits schon vorweg, denn das liegt daran, dass es wie bereits vermutet, ein wenig anders ist als andere Titel. Das fängt bereits damit an, dass zum eigentlichen Spiel eine „<a href=http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&amp;a=1846855&amp;url=https%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2Fapp%2Fyear-walk-companion%2Fid597879895%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003 target=_blank>Year Walk Companion</A>“-App im Store zum Download bereitsteht, die euch während des Spielens als eine Art Reiseführer zur Seite steht. Wer also iPad und iPhone besitzt, der streift auf dem großen Bildschirm durch die verschneiten schwedischen Wälder, während er auf dem kleinen zeitgleich mit  Informationen über die mythologischen Kreaturen versorgt wird, die ihm im Spiel über den Weg laufen. Die Story ist simpel und will selbstverständlich nicht von uns gespoilert werden. Grundsätzlich geht es bei <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> aber um eine offenbar längst in Vergessenheit geratene Tradition, bei der man sich um Punkt Mitternacht ohne Essen und Trinken auf den Weg in die dichten Wälder Schwedens machte, um sich sagenumwobenen Kreaturen und Dämonen zu stellen und am Ende der Reise mit einem Blick in die Zukunft belohnt zu werden.<br>Es ist eben jenes Unterfangen, auf schwedisch „årsgång“ genannt, dass ihr in <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> wagt. Und wagen tut ihr tatsächlich etwas, denn der Titel geizt nicht mit gruseligen Elementen und lässt auch den einen oder anderen Jump Scare auf euch los. Das wirkt aber, anders als in vielen billigen Horror-Produktionen, nie aufgesetzt oder deplatziert, sondern fügt sich zu jeder Zeit perfekt in das Gesamtkonzept des Spieles ein. Dafür sorgt auch die grandiose Atmosphäre. Wir haben lange und gründlich nachgedacht und können schließlich guten Gewissens sagen, dass <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> es wie tatsächlich kein anderes Spiel schafft, einen durch die verflochtenen Elemente Gameplay, Grafik und Sound so tief und kompromisslos in seine Welt hineinzuziehen. Das Ding ist definitiv nichts für den schnellen Zeitvertreib auf der Bahnfahrt nach Hause, sondern sollte in Ruhe auf dem Sofa im abgedunkelten Raum und - ganz wichtig - mit Kopfhörern gespielt werden.<br>Wer jetzt Sorge hat, tagelang nicht mehr aus dem Haus zu kommen, der sei hiermit beruhigt. <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> lässt sich je nachdem, wie schnell man die Rätsel löst in gut einer Stunde durchspielen. Lasst euch aber durch die scheinbar geringe Spieldauer um Himmels Willen nicht abschrecken! Die macht das 2D-Adventure nämlich locker mit einer einmaligen Erfahrung und großartigem Gameplay wieder wett. Die Rätsel sind zu jeder Zeit fair und vorausgesetzt, ihr wandert aufmerksam und mit dem Blick fürs Detail durch die verschneiten Wälder, auch relativ problemlos zu lösen. Wenn man mal nicht weiter weiß, beginnt man, ein wenig ziellos umherzuwandern. Das mag den einen oder anderen stören, tatsächlich ist dieses verlorene Wandeln auf der Suche nach der Lösung aber ein wichtiger Teil der Spielerfahrung in <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A>. Fast ist es so, als begebt ihr euch selbst auf die Reise und nicht der Protagonist, dessen Namen ihr erst sehr spät und im Prinzip nur mit Hilfe der Companion-App erfahrt. Ohne zu viel verraten zu wollen, verschmelzen schließlich Spiel und Realität sogar und man findet sich schwer atmend und tief getroffen in den Sessel gesunken wieder, während der Abspann über den Bildschirm läuft.<br>Ihr habt beim Lesen sicher schon gemerkt, dass dieser Test sich stark von anderen abhebt, gerade dadurch, dass wir ziemlich wenig konkret besprechen. Das liegt eben daran, dass <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> ein so kurzer Titel ist, dessen Wert in einem völlig neuartigen Spielprinzip und einer großartigen Atmosphäre liegt. Jeder Hinweis auf konkrete Rätsel, Figuren oder Storyverlauf würde euch schlichtweg einen Teil dieser ganz besonderen Erfahrung rauben. Wir wollen nichtsdestotrotz auch eine Warnung aussprechen: <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> ist ein Titel, auf den man sich einlassen muss, für den man sich Zeit nehmen, in dessen Welt man eintauchen muss, um ihn voll auskosten zu können. Wem langsames Gameplay und eine ruhige Erzählweise zuwider ist, der sollte das Ding mit Vorsicht genießen. Außerdem sind die Texte ausschließlich auf Englisch verfügbar, was für das eigentliche Spiel ob des wenigen Texts noch vernachlässigbar ist, wenn es aber ans Lesen in der Companion-App geht, solltet ihr der Sprache aber durchaus mächtig sein.<br><br>Ach, wie gut es tut, endlich wieder in gewohnten Kategorien zu beurteilen. Zur Grafik: Die viel zitierte Atmosphäre zehrt zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil vom großartigen Design des Spiels. Immer unter der Prämisse, dass es sich hier um einen 2D-Look handelt, ist den Schweden ein visuelles Meisterstück gelungen. Die bedrohlich skurril wirkenden Mythengestalten, bei deren Anblick euer Puls merklich in die Höhe gehen dürfte, sehen klasse aus. Die Umgebungsgestaltung hätte nicht besser sein können. Ob ihr in einer kleinen Hütte einer grobgeschnitzten Holzpuppe den Kopf verdreht, mit einer blauen Flamme einen alten Bergstollen erkundet oder euch durch die tiefschwarze Nacht in den schneebedeckten Wäldern Schwedens bewegt, alles scheint aus einem Guss. Großartig!<br>Der Sound ist ebenfalls hervorragend gelungen. Vorausgesetzt, ihr setzt Kopfhörer auf, kommt ihr in den fragwürdigen Genuss eines spannungserzeugenden Geräusche-Grusels der Extraklasse. Musikalische Untermalung wird sparsam eingesetzt, wenn, dann passt es jedes Mal wie die Faust aufs Auge und sorgt für eine Gänsehaut-Attacke nach der anderen.<br><br>Die Steuerung ist zu jeder Zeit intuitiv und funktioniert hervorragend. Zum Lösen der Rätsel wird eine ganze Bandbreite an Gesten von euch abverlangt. Gewöhnungsbedürftig erscheint zu Beginn die Navigation. Im Prinzip ist die Umgebung aus mehreren 2-dimensionalen Einzelbildern zusammengesetzt. Durch swipen nach links oder rechts, bewegt ihr den Bildausschnitt in die entsprechende Richtung, geht also umher bzw. schaut euch um. Schließlich könnt ihr den Ausschnitt auch vertikal verschieben, euch also nach vorne und hinten bewegen.<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Year_Walk/11629/>Year Walk</A> ist schlicht und einfach großartig. Bereits nach den ersten paar Minuten hatten wir uns unsterblich in den Titel verliebt, der sich auf scheinbar unnachahmliche Art und Weise durch eine perfekt anmutende Kombination aus Story, Gameplay, Grafik, Sound und Atmosphäre auszeichnet. Hinzu kommt das innovative Element des begleitenden Spielens mittels der Companion-App, die, das möchten wir euch augenzwinkernd ans Herz legen, soviel mehr ist als nur schmückendes Beiwerk… Dieses Spiel verdient es, gespielt zu werden. Runterladen, los!<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 10<br>Sound: 10<br>Steuerung: 9<br>Spielspaß: 10<br><b>Gesamt: 10</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-10.png border=0> ]]></description>
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        <title>Borderlands Legends</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Borderlands_Legends/11850/</link>
        <pubDate>Mon, 18 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Borderlands_Legends/11850/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/borderlands_legends/icon.png' border=0></a><br>Neben einem erheblich reduzierten Haarwuchs und dem mehr oder weniger aufrechten Gang haben wir nicht mehr allzu viel mit unseren Vorgängern aus der Altsteinzeit gemein. Der Ausdruck „Jäger und Sammler“ aber hat nahezu nichts von seiner Aktualität verloren, denn auch wenn der Mensch das Jagen einigen wenigen ausgebildeten Fachmännern und der gesamten Bevölkerung der amerikanischen Südstaaten überlassen hat, so können wir nach wie vor nicht aufhören, zu sammeln. Ob Yu-Gi-Oh-Karten, Trikots, Gartenzwerge, Bierdeckel, Briefmarken oder Hirschgeweihe, das Sammeln scheint uns einfach im Blut zu liegen, dem einen mehr, dem anderen weniger. Und weil das auch an den netten Herren und Damen aus der Videospielindustrie nicht vorübergegangen ist, „looten“ wir virtuell mittlerweile was das Zeug hält. Wer schon mal etwas vom First-Person-Shooter mit Rollenspielelementen „Borderlands“ gehört hat, der wird vielleicht mitbekommen haben, dass das Ding exzessive Sammelei nicht nur kommentarlos hinnimmt, sondern gezielt unterstützt! Mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Borderlands_Legends/11850/>Borderlands Legends</A> lieferte uns 2K vor einiger Zeit den ersten iOS-Ableger. Da wir es versäumt haben, euch den Titel näher vorzustellen, nutzen wir das vor kurzem erschienen Update, um dies schleunigst in diesem Testbericht nachzuholen.<br><br>Was nach dem Update zu allererst ins Augen fällt, oder vielmehr nicht ins Auge fällt, sind die Bildschirmtexte, denn die sind schlichtweg nicht vorhanden. Das schränkt die Spielbarkeit erheblich ein und bisher hat sich 2K Games zu einer Aktualisierung und Behebung des Problems noch nicht geäußert, wir gehen aber zusammen mit der gesamten Community stark davon aus, dass dieses zugegebenermaßen unerhörte Versäumnis in den nächsten Tagen behoben werden sollte. Habt ihr den großen Konsolenbruder von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Borderlands_Legends/11850/>Borderlands Legends</A> schon einmal angespielt, werdet ihr die illustren Protagonisten Lilith, Roland, Brick und Mordechai sofort wiedererkennen. Anstatt euch aber einen auszusuchen und diesen mit fortschreitendem Spielverlauf kräftig hochzuleveln, übernehmt ihr einfach die Kontrolle über alle vier.<br>Nach einer zähen Einweisung in die Steuerung stürzt ihr euch direkt in die zahllosen Missionen, die jedes Mal nach dem gleichen Schema ablaufen: Ihr betretet eine Karte, habt kurz Zeit euch taktisch möglichst klug zu platzieren und versucht dann, die vier auf euch eindrängenden Gegnerwellen abzuwehren bzw. alles ins Nirvana von Pandora zu schießen, was sich bewegt. Für jeden erledigten Gegner gibt es Geld, zusätzlich solltet ihr versuchen möglichst alle der zufällig gedropten Geldbündel einsammeln.<br>Waffen und anderes nützliches Utensil lassen in Legends nichts und niemand fallen. Looten adé. Mit dem eingesammelten Zaster könnt ihr euch dann, vorausgesetzt, ihr seid im Level entsprechend fortgeschritten, ordentlich im Shop austoben. Dort gibt es Waffen, deren statistische Werte, anders als im Konsolen-Original auf die Werte Schaden und Genauigkeit reduziert wurden, den obligatorischen Schutzschild, sowie ein Item, dass dem jeweiligen Charakter entsprechend, eine Eigenschaft, wie zum Beispiel Geschwindigkeit, Gesundheit oder Schaden boostet. Erfahrung gibt’s für's Gegnerklatschen und pro Aufstieg einen Punkt für den Skill-Tree, der euch für jeden Charakter die Möglichkeit einräumt, Spezialfähigkeiten freizuschalten. Diese Fähigkeiten verleihen den vier Freunden einen temporären Vorteil, sei es eine verbesserte Zielgenauigkeit für den Scharfschützen Mordechai, der nach dem eingangs erwähnte Update nun einen implementierten Scharfschützenmodus erhalten hat, ein verlängerter Phasewalk für Lilith oder zusätzlichen Schaden für den ohnehin relativ zügellos prügelnden Brick.<br>Der Mix aus unterschiedlicher Bewaffnung und den Fähigkeiten des Querulanten-Quartetts sorgt dafür, dass ihr Kämpfe entsprechend der Stärken und Schwächen eurer Charaktere führen solltet. Das verleiht <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Borderlands_Legends/11850/>Borderlands Legends</A> den Hauch eines Strategie-Titels, obgleich ihr euch frei auf der Karte bewegen könnt, und das in Echtzeit. Erwischt es einen, wird der glücklose Schatzjäger von ihm nahestehenden Kameraden wiederbelebt und bekommt eine „2nd Chance“. Das hat aber zum Resultat, dass man sich, anstatt wie anfangs erwähnt, nicht auf der ganzen Karte entsprechend der Deckung verteilt, sondern sich immer zu einem schwerbewaffneten Knäuel zusammentut. Taktik adé. Stattdessen ist meistens wildes Rumgedrücke und banges Hoffen angesagt. Wie viel Spieltiefe in <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Borderlands_Legends/11850/>Borderlands Legends</A> steckt, könnt ihr euch jetzt an zwei Fingern abzählen, gleich nachdem darauf hingewiesen sei, dass eine Story quasi nicht vorhanden ist. Wer jetzt noch Bock auf das Ding hat, dem unterstellen wir mal eine übergroße Affinität gegenüber dem Borderland-Franchise. Daran ändern auch die paar zusätzlichen Waffen und Gegnertypen, die mit dem Update einhergehen, in unseren Augen nichts.<br><br>Optisch ist Legends zu 100 Prozent Borderlands. Auf den ersten Blick ist die Grafik ganz hübsch anzusehen. Die Karten sind tatsächlich relativ detailliert gestaltet und Kenner könnten beim Anblick des Titelscreens vielleicht sogar den rauen Sand Pandoras auf ihrer Haut spüren. Bei genauerem Hinsehen aber mussten wir feststellen, dass die Texturen gerade auf den neueren iDevices schon ziemlich grob daherkommen. Bewegungsanimationen und Effekte sehen wiederum gelungen aus, sodass der Blick auf die Grafik-Abteilung einen zwiegespaltenen Eindruck hinterlässt. Nach dem Update hat <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Borderlands_Legends/11850/>Borderlands Legends</A> noch einmal leicht aufgebohrte Visuals spendiert bekommen. Vor allem auf dem iPhone 5 sieht das Ding jetzt einen Tick besser aus. <br>Soundeffekte, Musik und Charakterstimmen sind direkt aus Borderlands übernommen worden - und das ist gut so. Wer sich bereits an Konsole oder PC durch die staubigen Weiten des Wüstenplaneten gekämpft hat, wird sich sofort ganz wie zu Hause fühlen. Allen anderen dürften die unterschiedlichen Waffensounds, das wilde Geheule heranpreschender Skags, das entschlossene Gegrummel von Brick und die musikalische Untermalung gleichsam recht gut gefallen.<br><br>Die Steuerung ist zweifelsohne keine Stärke von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Borderlands_Legends/11850/>Borderlands Legends</A>. Gerade auf dem iPhone oder dem iPod touch erwischt man, wenn die Protagonisten nahe beieinander stehen, oft den falschen oder wählt, anstatt jemanden von A nach B zu schicken, einen anderen aus. Auf dem iPad sieht das schon anders aus. Ihr bewegt den angewählten Charakter entweder per Tap auf den Zielort, oder indem ihr in die gewünschte Richtung swiped. Angegriffen wird auch per Tap auf den Gegner und die Spezialfähigkeiten löst ihr durch Tippen auf den entsprechenden Button oben links aus. Zudem gibt es nun die Möglichkeit, die Kamera durch einige Buttons heranzoomen und dessen Winkel zu ändern.<br><br>Look und Sound in Legends sind Borderlands durch und durch. Das ist gut, aber lange nicht genug, um dem Spiel die Stöcke, die es sich selbst zwischen die Beine schmeißt, chirurgisch zu entfernen. Wer nichts mit dem Original-Shooter mit Rollenspielelementen am Hut hat, der wird vom sich ewig wiederholenden Gameplay schnell genug haben, denn das lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Level starten, 4 Gegnerwellen abwehren, fertig. Das groß angekündigte Update leistet sich vor allem anderen erst einmal einen Riesen-Fauxpas, indem es die Bildschirmtexte hat verschwinden lassen. Die übrigen Veränderungen sind zwar dank neuer Gegner- und Waffentypen sowie einer neuen Spezialfähigkeit von Sniper Mordechai und einer leicht verbesserten K.I., gerade was die Wegfindung angeht, einigermaßen gelungen, am eigentlichen Gameplay hat sich aus unserer Sicht aber zu wenig verbessert, um <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Borderlands_Legends/11850/>Borderlands Legends</A> mit einem iPlayApps-Award auszuzeichnen. Der Titel hat einfach zu wenig mit dem grandiosen Gameplay des Originals zu tun, das wir uns sehnlichst für iOS wünschen würden, und so ist sogar Fans des Konsolenkrachers eher höfliche Zurückhaltung empfohlen.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 6<br>Sound: 6<br>Steuerung: 5<br>Spielspaß: 4<br><b>Gesamt: 5</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/test-5.png border=0> ]]></description>
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        <title>aerofly FS</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/aerofly_FS/12033/</link>
        <pubDate>Mon, 04 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/aerofly_FS/12033/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots_ipad/aerofly_fs/icon.png' border=0></a><br>Im Genre der Flugsimulationen findet sich neben <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Infinite_Flight/10851/>Infinite Flight</A> und einigen wenigen anderen Genrevertretern seit kurzer Zeit auch <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/aerofly_FS/12033/>aerofly FS</A> vom deutschen Entwickler IPACS im AppStore wieder. Ein waschechter Genrevertreter, der bei uns einen guten ersten Eindruck hinterließ und mit einem niedrigen Einstiegslevel auftrumpfen konnte. Ob sich auf den zweiten Blick ungeahnte Schwächen aufgetan haben oder ihr die 5,99€ für iPad oder 3,59 fürs iPhone ausgeben solltet, verraten wir euch in unserem Test.<br><br>Bevor es mit der Fliegerei losgeht, lohnt es sich einen kurzen Blick in die Einstellungen zu werfen. Hier könnt ihr so einiges nach euren Bedürfnissen anpassen. Es empfiehlt sich definitiv, die Kipp-Steuerung euer iDevices zu nutzen und auf analoge Buttons zu verzichten, denn das funktioniert sehr viel intuitiver und fühlt sich einfach gut an. Des Weiteren könnt ihr die Empfindlichkeit einstellen und auswählen zwischen automatischer und manueller Bedienung des Seitenruders, sowie ein paar Einstellungen bezüglich der Windstärke und -richtung treffen. Wetterwechsel oder dynamische Tageszeiten haben wir leider schmerzlich vermisst, denn wer schon einmal geflogen ist, der weiß, wie toll es aussieht, wenn man durch durch die Schwärze der Nacht gleitet und weit unter die Städte funkeln wie ein Weihnachtsbaum.<br><br>Auswählen könnt ihr zwischen 8 Flugzeugen, vom absoluten Klassiker und dem meistverkauften Flugzeug weltweit, der Cessna 172, über 2 Segelflugzeuge und diverse Kunstflugzeuge bis hin zum Kampfjet F-18. Für Nostalgiker gibt es ein kleines Schmankerl in Form des britischen Jagdflugzeuges Sopwith F.1. Alle Modelle werden in kurzen Texten prägnant beschrieben. Habt ihr euch für einen der Blechvögel entschieden, muss nur noch ein Startpunkt ausgesucht werden, soll heißen ein Flugplatz. Zwischen Genf, Zürich und Lugano liegen rund 30 ansteuerbare Flughäfen, von denen ihr entweder starten oder euch in Position zum Landeanflug setzen könnt. Per Tap lässt sich aber auch jeder beliebige Punkt auf der Karte anwählen.<br><br>Zur Motivation kannst du im Spiel mehr als 40 Gamecenter-Erfolge in Angriff nehmen. Sei es das Erreichen einer Höhe von 65000 Fuß, bestimmte Geschwindigkeiten, gewisse Anzahl von erfolgreichen Starts und Landungen oder einfach nur das Absolvieren vorgegebener Flugzeiten. Wer darüber hinaus Aufgaben oder Missionen braucht, sucht vergeblich. Bei Flugsimulatoren geht’s in erster Linie um das Gefühl des Fliegens und die perfekte Kontrolle der Blech-Ungetüme. Wobei Ungetüme bei <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/aerofly_FS/12033/>aerofly FS</A> im weitesten Sinne höchstens noch auf die Mach 1,8 schnelle F-18 zutrifft und weniger auf die kleinen Rundflugmaschinen. Vergeblich sucht man leider Passagierflugzeige von Boeing oder Airbus. Jedes der Flugzeuge hat ein einzigartiges Handling und nach wenigen Minuten Eingewöhnungszeit lassen sich die Boliden schon recht gut beherrschen. Die Flugphysik im Spiel ist ebenfalls sehr gut abgebildet. Die Kontrollen auf dem Screen sind auf ein Minimum reduziert, was es gerade für Einsteiger leicht macht, ohne viel Frust ein paar Runden zu drehen. Am oberen Bildschirmrand finden sich die wichtigsten Flugdaten, wie Flugrichtung, Wind, Geschwindigkeit, der „Künstliche Horizont“, die Flughöhe, sowie die beiden nächstgelegenen Flugplätze. Ein Tap lässt schließlich Kameraoptionen und ein paar weitere interessante Features aufpoppen. So könnt ihr euch, anstatt ewig lang aufwärts zu steigen, direkt ein paar tausend Meter in die Höhe setzen oder die Namen von Bergkämmen und -spitzen der Schweiz anzeigen lassen. Nachdem man die Flugzeuge einigermaßen beherrscht, macht man sich immer wieder an die Königsdisziplin: das Landen. Es ist schon witzig, wie gut es sich anfühlt, wenn man die F-18 ohne Hopser, blitzsauber auf dem rauen Teer aufsetzen lässt und danach sanft bis zum Stillstand herunterbremst. Da lässt sich erahnen, wie toll es sein muss, ein echtes Flugzeug zu steuern! Gelingt die Landung nicht, zerbricht dein Flugzeug beim Aufprall auf dem Boden in mehrere Teile.<br><br>Die Grafik ist durchaus gelungen. Die Cockpits der Flugzeuge sind unheimlich detailliert ausgestaltet worden und mit zwei Fingern auf dem Display kann man sich noch näher umsehen und die Instrumente in Ruhe zu betrachten, während der Autopilot Höhe und Richtung im Auge behält. Auch von außen machen die Boliden in Sachen Detailtreue ordentlich was her, Spiegeleffekte gibt’s aber nicht. Für einen Simulator nicht ganz unwichtig ist selbstverständlich auch die Umgebung. Diese ist genretypisch ein verwaschener Pixelteppich, der aus einiger Höhe vollkommen ok ausschaut. Flughäfen und wenige Orte sind mit kleinen 3D-Gebäuden versehen, was im Großen und Ganzen für dieses Genre wirklich vollkommen ok ist. Viel entscheidender sollte ja eh die Ansicht von oben sein und die kommt dem Original schon recht nah, zumal man über die Sichtweite nicht meckern kann. Denn fliegt man etwas höher, sehen Berghänge und Städtchen recht passabel aus, erst bei näherem Hinsehen und Tiefflug schlägt der Texturteufel zu.<br><br>Soundtechnisch gibt es bei <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/aerofly_FS/12033/>aerofly FS</A> nicht viel zu meckern. Jedes Modell hat seine ganz eigenen individuellen Geräuschkulissen, Motorensounds und Effekte. Fiepende Warntöne weisen darauf hin, dass man doch bitte noch eben das Fahrwerk ausfahren sollte, oder ein Strömungsabriss droht. Der Nachbrenner der F-18 hat auch gut Rumms. Viel hört man ja beim Fliegen sowieso nicht außer den Motoren und den Windgeräuschen. Hier leistet sich der Simulator also keine Schwächen.<br><br>Zur Steuerung haben wir bereits ein paar Worte weiter oben verloren. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Tilt-Steuerung hervorragend funktioniert und sich die wenigen Knöpfe auf dem Bildschirm ohne Probleme bedienen und erklären lassen. Landeklappen, Fahrwerk und Schub – mehr braucht es nicht für den Gelegenheitspiloten. Flugsimulationsprofis mag vielleicht das eine oder andere fehlen (das können wir als Genrelaien nicht so wirklich beurteilen), aber wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen, denn wir reden hier ja immer noch über ein Mobile Game. Wer noch mehr Realismus möchte, der soll doch bitte in einen echten Flugsimulator steigen und eine Ausbildung als Pilot anfangen…<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/aerofly_FS/12033/>aerofly FS</A> macht einen durchaus soliden Eindruck. Der Flugsimulator hat ein niedriges Einstiegslevel und ist auch für Neulinge gut zu bedienen, eignet sich also gut für den Zwischendurch-Zocker und macht tatsächlich richtig Laune. Eigentlich darf man sich aber gar nicht erst in den amerikanischen Kampfjet setzen, denn danach erscheinen einem die Alternativen alle ein bisschen sehr gemächlich. Die Grafik ist ok, der Sound ebenfalls, ein Kracher bleibt aus, reicht aber für eine absolute Top-Position in einem recht kläglich besetzten Genre im AppStore. Soll heißen, wenn Flugsimulation auf dem iOS-Gerät, führt kaum ein Weg an diesem Spiel vorbei. Für alle Freunde des Fliegens und der Schweiz sind die knapp 4 oder 6 Euro durchaus gut investiertes Geld, ein paar mehr Flugzeuge würden aber auch nicht schaden.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 8<br>Sound: 9<br>Steuerung: 8<br>Spielspaß: 7<br><b>Gesamt: 8</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-8.png border=0> ]]></description>
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    <item> 
        <title>Might &amp; Magic Clash of Heroes</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Might_&amp;_Magic_Clash_of_Heroes/12099/</link>
        <pubDate>Mon, 28 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Might_&amp;amp;_Magic_Clash_of_Heroes/12099/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/might_magic_clash_of_heroes/icon.png' border=0></a><br>Dass eine gewisse Rollenspiel-Reihe mit dem Titel „Might &amp; Magic“ seit beinahe 20 Jahren Fantasy-Fans auf der ganzen Welt verzaubert, ist nichts Neues. Seitdem Entwickler Ubisoft die Franchise Rechte 2003 aufgekauft hat, ist eine Menge passiert, mehrere Teile haben sowohl für Konsole als auch PC das Licht der Spiele-Welt erblickt und mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Might_&amp;_Magic_Clash_of_Heroes/12099/>Might &amp; Magic Clash of Heroes</A>soll nun endgültig auch die iPhones und iPads in den Bann von Ashan gezogen werden. Ob das gelingt und was es mit dem Namen im letzten Satz auf sich hat, der ein bisschen nach dem Namen der Dönerbude um die Ecke klingt, lest ihr in unserem Test!<br><br>Einige von euch haben Clash of Heroes sicher schon auf Playstation 3 oder Xbox 360 gezockt und werden sich dementsprechend schnell zurechtfinden, da die iOS-Version mit diesen ziemlich identisch ist und nur zum Beispiel um einen Mehrspieler-Modus erweitert wurde. Für diejenigen, die bei Ashan an Bollywood und Bauchtanz denken, sei die Story im Folgenden kurz zusammengefasst: eigentlich wäre das Land Ashan ein idyllisches Reiseziel für den nächsten Urlaub. Man lebt in Einklang und Harmonie miteinander, wobei kleinere Konflikte mit den Nekromanten im Süden dem unaufmerksamen Blick des Touristen sowieso verborgen blieben. Der würde sich ohnehin an der Schönheit der Elfen in den Wäldern Irollands nicht sattsehen können, seinen Augen angesichts der prunkvollen Paläste im Reich der Greifen nicht trauen und den Zaubereren der Silberstädte ehrfürchtig bei der Arbeit zusehen. Blöd nur, dass sich alle Jubeljahre eine verhängnisvolle Mondfinsternis über Ashan ereignet. Verhängnisvoll deshalb, weil dann alle Dämonen aus Sheogh einfach so mir nichts dir nichts in die Welt der Lebenden spazieren und Terror machen können. In einem dieser Kriege bastelte jemand Findiges dann das sogenannte Schwert des Bindens zusammen, das dem Träger die Macht verleiht, die Dämonen seinem Willen zu unterwerfen. Eines Tages überfällt einer der scheußlichen Kreaturen das Lager von Elfin Anwen, tötet ihren Vater und ihr Freunde und Verbündeten und reißt die Klinge an sich. Nun liegt es an euch, die drohende Katastrophe abzuwenden und die Dämonen daran zu hindern, die Welt an sich zu reißen.<br>Das Spiel ist praktisch eingeteilt in Rollenspielabschnitte und rundenbasierte Kämpfe. Während der RPG-Abschnitte bewegt ihr euch leider nicht frei, sondern über vorgegebene Wegpunkte in der geheimnisvollen Welt umher, sprecht mit verschiedenen Wesen, nehmt neue Charaktere in eure Gemeinschaft auf und Aufträge an. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch ganz klar auf den Kämpfen, die Schritt für Schritt durch sehr umfangreiche Tutorials erklärt werden. Werdet ihr in eine Auseinandersetzung verwickelt, soll heißen ein Gegner stellt sich euch in den Weg, wechselt das Spiel in den Gefechtsmodus. In diesem ist der Bildschirm in „oben“ und „unten“ aufgeteilt. Die Einheiten des Gegners stehen den euren gegenüber. Nun liegt es an euch, Runde um Runde eure Figuren so zu platzieren, dass entweder Angriffs- oder Abwehrformationen entstehen. Das funktioniert, indem ihr drei gleiche Einheiten hintereinander für eine Attacke oder nebeneinander für eine Verteidigungsaktion aufstellt – ein bisschen Match-3-Puzzle-mäßig. Dies geschieht durch das Verschieben von der dem Entfernen von Einheiten, die zwischen einer „Reihe“ stehen. Das Ganze erinnert stark an den Puzzler „Diamond Dash“. Nach Ablauf der benötigten Rundenfrist, die von Einheit zu Einheit variiert, greifen Einheiten in ihren Angriffsformationen an und kämpfen sich gleichermaßen durch Verteidigungsanlagen als auch gegnerische Einheiten, vorausgesetzt, eure Angriffspunkte reichen aus. Im Idealfall stoßen die tapferen Soldaten, Hirsche, Bären, Elfen und so weiter bis zur „Grundlinie“ des Gegners durch, die den Helden des Kontrahenten repräsentiert, und verringert so seine Lebensenergie. Ist diese bei null, habt ihr die Schlacht gewonnen.<br>Im Laufe des Spiels gesellen sich dermaßen viele verschiedene Einheitentypen zu eurer Armee, dass die taktischen Möglichkeiten um ein Vielfaches erweitert werden. Eliteeinheiten bringen neue Formationstypen mit sich und kombiniert ihr mehrere Angriffsreihen gleicher Farbe erhaltet ihr einen Angriffsbonus. Nach jedem Kampf erhält eure Heldenfigur Erfahrungspunkte zum Hochleveln der Einheiten und ein bisschen Taschengeld, von dem ihr euch im Shop Eliteeinheiten zulegen könnt - alternativ geht dies auch via IAP. Und diese Spezialeinheiten haben nützliche Fähigkeiten - so überspringt der Hirsch zum Beispiel leichtfüßig und grazil eine Angriffsreihe des Gegners und attackiert die dahinterliegende. Für taktische Tiefe ist zu Genüge gesorgt, all das macht richtig Laune und sorgt für spannende Gefechte! Im Kampf-Modus abseits der Kampagne könnt ihr entweder in Online-Schlachten gegen einen realen Gegner oder offline am gleichen Gerät gegen einen Kumpel antreten.<br><br>Im Prinzip handelt es sich bei der iOS-Version von „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Might_&amp;_Magic_Clash_of_Heroes/12099/>Might &amp; Magic Clash of Heroes</A>um die schon von Xbox-Arcade und PSN bekannte Version und sieht in ihrer Art als asiatisch angehauchtes 2D-Rollenspiel recht gut aus. Das Charakterdesign ist rundum gelungen und sprüht nur so vor phantasiereicher Originalität, noch besser haben uns aber die handgemalten Umgebungen gefallen. Bei so viel Liebe zum Detail lässt man sich gern auf die Spielwelt und ihre Bewohner ein, kann sich richtiggehend in der Atmosphäre verlieren. Hier hat Ubisoft solide Arbeit geleistet.<br>Der Sound ist in Ordnung, haut aber niemanden vom Hocker. Die Musik untermalt das Geschehen stets auf angemessene Art und Weise und reißt einen in den Gefechten mit, Dialoge laufen beinahe uneingeschränkt in Form von Textboxen ab. Das ist Standard und daher völlig ok.<br><br>Die Steuerung ist eigentlich gut gelungen. Ihr bewegt euch (leider) nicht frei im Spiel, sondern indem ihr auf den Wegpunkt eurer Wahl drückt und sprecht mit am Wegrand verteilten Charakteren per Tap auf eingeblendete Fragezeichen. Die Krux liegt in den Kämpfen, denn hier kommt es immer wieder zu ungewollten Eingaben, gerade auf den kleinen Bildschirmen der iPhones. Dann sind ratz-fatz wichtige Zugpunkte weg, die ihr anderswo besser hättet einsetzen können. Eine Korrigier-Funktion wäre hier wünschenswert gewesen, spielt man aber langsam und bedächtig, halten sich solche Aussetzer in Grenzen. <br>	<br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Might_&amp;_Magic_Clash_of_Heroes/12099/>Might &amp; Magic Clash of Heroes</A>ist ein solides Puzzle-Rollenspiel mit kleinen Schwächen, dass durch liebevoll ausgearbeitete, wenn auch klischeebehaftete Fantasy-Charaktere genauso wie durch das zwar einerseits einsteigerfreundliche, aber auch für Kenner genug taktischen Tiefgang bietende Kampsystem punkten kann. Darüber hinaus sehen die handgemalten Umgebungen einfach hinreißend aus und das Gameplay tröstet locker über die etwas kindliche und vorhersehbare Story hinweg.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 8<br>Sound: 7<br>Steuerung: 7<br>Spielspaß: 8<br><b>Gesamt: 8</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-8.png border=0> ]]></description>
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        <title>Battle of the Bulge</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Battle_of_the_Bulge/12110/</link>
        <pubDate>Wed, 16 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Battle_of_the_Bulge/12110/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots_ipad/battle_of_the_bulge/icon.png' border=0></a><br>Was Shenandoah Studios uns da direkt zu Beginn des erst wenige Wochen alten Jahres 2013 auf die Tablets serviert, mag so manch alteingesessenen Rundenstrategie-Kenner an einen PC-Klassiker von 1994 erinnern, was vor allem an dem Setting des 2. Weltkriegs und zum anderen am Gameplay selbst liegt. Unser erster Blick auf das muntere Kriegstreiben um 1944 war durchaus vielversprechend, in unserem Test lest ihr, ob sich dieser Eindruck bestätigt oder ihr wider Erwarten lieber die Finger von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Battle_of_the_Bulge/12110/>Battle of the Bulge</A> lassen solltet.<br><br>Nachdem es den Alliierten am D-Day, dem 6. Juni 1944, in einer spektakulären Landungsaktion am Strand der französischen Normandie gelungen war, den Grundstein zur Unterwerfung der Streitkräfte des Deutschen Reiches in den darauf folgenden Monaten zu legen, drangen sie zielstrebig nach Osten vor. Obwohl der Krieg im Wesentlichen verloren und die Lage aussichtslos war, unternahmen im Winter '44 deutsche Kampfverbände unter der Führung des Oberbefehlshaber West Gerd von Rundstedt und Generalfeldmarschall Walter Model einen letzten verzweifelten Versuch, die westalliierten Kräfte doch noch zu vernichten. Die ungefähr einen Monat andauernde Ardennenoffensive hatte zum Ziel, den Hafen in Antwerpen in deutschen Besitz zu bringen und so den militärischen Nachschub der Westmächte entscheidend zu unterbinden.<br><br>In <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Battle_of_the_Bulge/12110/>Battle of the Bulge</A> schlüpft ihr nun knapp 70 Jahre nach den historischen Geschehnissen wahlweise in die Rolle der Alliierten oder führt die Offensive der deutschen Truppen an. Bevor es losgeht, entscheidet ihr euch für eine der zwei zur Verfügung stehenden Missionen und dafür, welchem Befehlshaber auf der gegnerischen Seite ihr die Stirn bieten wollt. Die Amerika-affinen unter euch treten in der Schlacht entweder dem methodisch vorgehenden Von Rundstedt gegenüber, der seine Truppen mit Bedacht konzentriert und Konfrontationen nur nach reichlicher Überlegung und mit der Sicherheit zahlenmäßiger Überlegenheit eingeht, oder dem aggressiv vorstoßenden Dietrich, der dadurch ein ums andere Mal seine Flanken entblößt, dem Feind aber gleichsam empfindliche Verluste zufügt. Auf der deutschen Seite setzt ihr euch mit den ähnlich agierenden Pendants in Person des Berufsoffiziers Bernard „Monty“ Montgomery oder eben General Patton auseinander.<br><br>Je nachdem, wie ihr euch hier entscheidet, wird das Spiel einen anderen Verlauf nehmen und ihr müsst euch immer wieder anders auf die Vorgehensweisen des gewählten Gegners einstellen. Das sorgt für reichlich Wiederspielwert, was angesichts von nur zwei (!!!) Missionen, wobei „Race to the Meuse“ strenggenommen lediglich eine verkürzte Version des „Battle of the Bulge“ ist, nicht ganz unwichtig erscheint. Für Umfang ist aber trotzdem reichlich gesorgt, wenn auch nicht in Form waschechten Gameplays, doch dazu später mehr.<br><br>Im Spiel selbst übernehmt ihr die Kontrolle über bereits auf der Karte verteilte Einheiten: Panzerverbände, Infanterietruppen und Grenadierdivisionen. Jede Einheit ist mit unterschiedlichen Eigenschaften ausgestattet, deren Auswirkungen im Gefecht euch in einem Tutorial, vor allem aber in den umfangreichen Statistiken und Tabellen im Hilfe-Menü erklärt werden. Das mag auf den Gelegenheitszocker abschreckend wirken, ist aber im Spiel gut gelöst worden, indem wahrscheinliche Gefechtsresultate vor einem Zug angezeigt werden und man sich so auch ohne viel Hintergrundwissen über Erfolgswahrscheinlichkeiten und Zahlenwirrwarr seine Chancen gut ausrechnen kann. Zudem kann jede Aktion mithilfe des „Undo“-Buttons wieder rückgängig gemacht werden. Die Missionen erstrecken sich zeitlich über mehrere Tage, die wiederum in Stunden unterteilt sind. Zu Beginn jedes Tages erhaltet ihr ein Missions-Briefing, in dem die aktualisierten Ziele sowie bereits Erreichtes aufgezählt wird. Dabei beginnt jeder Tag um „0600“ – echte Frühaufsteher - und endet um „1800“. Zwischen Abenden und Morgen des folgenden Tages wirken sich entsprechende Boni auf die Spieler aus. So lassen sich beispielsweise gegnerische Einheiten durch Spezialkommandos sabotieren und für den Rest des Tages bewegungsunfähig machen. Darüber hinaus trifft beispielsweise Truppennachschub ein.<br><br>Wichtig ist, dass jede Einheit nur einmal pro Tag bewegt werden kann. Diese Tatsache sorgt zusammen mit den verschiedenen Eigenschaften der im Übrigen nicht hexametrisch, sondern nach Landstrichen angeordneten Zugfelder dafür, dass ihr jeden Spielzug sorgsam planen solltet. Pro Zug lassen sich außerdem immer nur alle Einheiten auf einem einzigen Feld bewegen. Durch kluges Planen und Taktieren können trotzdem befriedigende Spielzüge entstehen, so dürfen zum Beispiel im Gefecht siegreiche Panzerverbände im gleichen Zug noch ein anliegendes Feld weiterziehen. Kommt es zum Gefecht zweier sich auf einer Feld gegenüberstehenden Einheiten, spielt das Terrain, auf dem es ausgetragen wird, neben der Stärke der einzelnen Einheiten ebenfalls eine entscheidende Rolle. Zahlenmäßige Überlegenheit und das Überraschungsmoment des Angreifers mögen zum Beispiel angesichts eines dicht-bewaldeten Gebietes mit hervorragender Deckung nicht zum Sieg reichen. Das alles klingt recht komplex, ist aber dank eines hervorragenden Interfaces und einer intuitiven Bedienung schnell zu erlernen, bietet aber mit all den im Hintergrund arbeitenden Statistiken auch Rundenstrategie-Cracks genug Futter, um sich länger mit dem Titel zu beschäftigen.<br><br>Zur Grafik müssen wir uns dieses Mal ein wenig differenzierter auslassen, denn nach atemberaubenden 3D-Sequenzen, krachenden Effekten und schön animierten Bewegungen sucht man hier vergeblich, was schlichtweg genretypisch bedingt ist. Stattdessen gibt es eine schön anzusehende, detaillierte Karte des Gebietes um die Ardennen, auf der sich das Geschehen abspielt, und noch liebevoller gestaltete Menüs in <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Battle_of_the_Bulge/12110/>Battle of the Bulge</A>. Was die Entwickler hier sowohl an optischen als auch historischen Details präsentieren, ist schlichtweg beispielhaft und macht einen großen Teil des Charmes dieses Rundenstrategen aus. Sorgsam recherchierte Informationen sowie umfangreiches Bildmaterial erzählen von den deutschen Bemühungen in jenem Winter 1944 und bieten reichlich Hintergrundwissen für den geschichtsinteressierten Spieler. Vorbildlich für dieses Genre!<br><br>Der Sound unterstreicht das eben Beschriebene auf stimmungsvolle Art und Weise. Die Musik passt sich dynamisch an, je nachdem ob ihr das Geschehen lediglich betrachtet und in den Reihen der Feinde nach sich auftuenden Lücken sucht oder in ein Gefecht verwickelt werdet. Im Menü leiert ein rauschendes Radio zeitgemäße Melodien daher und immer wieder sind deutsche Wortfetzen einer Rede oder militärischer Funkverkehr zu hören. Für die so erzeugte Atmosphäre gibt’s von uns eine 1 mit Sternchen.<br>Die Steuerung ist simpel und intuitiv gestaltet, lässt sich ohne weiteres erlernen und durch die beschränkte Vielfalt möglicher Befehle und das simple Bewegen durch Menüs kaum ungewollte Fehleingaben zu.<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Battle_of_the_Bulge/12110/>Battle of the Bulge</A> ist eines der ersten Highlights im noch so jungen Spielejahr 2013! Selbstverständlich ist rundenbasierte Weltkriegsstrategie nicht jedermanns Sache. Wer aber Lust hat, mal einen Blick ins Genre zu werfen und selbstverständlich für all diejenigen, für die es nichts Schöneres gibt, virtuelle Truppenverbände auf der Realität nachempfundenen Schlachtfeldern hin- und herzuschieben, der darf hier auch trotz des happigen Preises von 8,99€  zuschlagen. Abgerundet wird der Titel durch einen Mehrspieler-Modus via GameCenter oder Pass’n’Play. Gewarnt sei aber vor den ausschließlich englischen Texten und der Tatsache, dass es neben den zwei umfangreichen Missionen kein freies Spiel gibt.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 9<br>Sound: 10<br>Steuerung: 9<br>Spielspaß: 9<br><b>Gesamt: 9</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-9.png border=0> ]]></description>
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        <title>Ravensword: Shadowlands</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Ravensword__Shadowlands/2972/</link>
        <pubDate>Fri, 21 Dec 2012 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Ravensword__Shadowlands/2972/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/ravensword_shadowlands/icon.png' border=0></a><br>Dieser alteingesessene Satz könnte auch auf die Welt des Mobile Gaming zutreffen, denn mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Ravensword__Shadowlands/2972/>Ravensword: Shadowlands</A> erblickt kurz vor Ende des Maya-Kalenders und dem damit verbundenen Tag der vermeintlichen Apokalypse ein mit Spannung erwarteter, potentieller Kracher das Licht der Spielewelt. Wir haben das waschechte Rollenspiel von Publisher Crescent Moon Games natürlich für euch genauer unter die Lupe genommen und werden euch in den folgenden Zeilen, ob unsere aufgestellte Theorie aufgeht…<br><br>Die Story von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Ravensword__Shadowlands/2972/>Ravensword: Shadowlands</A> ist rasch erklärt. Ihr schlüpft in die Rolle eines Soldaten, der unerklärlicherweise der einzig Überlebende eines gnadenlos wütenden Krieges zwischen Menschen und Elfen ist. Während einer entscheidenden Schlacht, die als Einstieg in das Spiel und kurzes Tutorial dient, kommen auf mysteriöse Art und Weise alle Beteiligten der einen wie auch der anderen Partei ums Leben. Nur ihr allein überlebt das Massaker, um wenig später im Haus der hilfsbereiten Layna euer Bewusstsein wiederzuerlangen. Die junge Frau verweist euch an Perdis, von dem ihr ein bisschen Gold, ein Schwert sowie euren ersten Auftrag erhaltet. Um mehr über die merkwürdigen Vorgänge herauszubekommen, die sich während der Schlacht von Heronmar ereignet haben, sollt ihr den Zauberer Lamil aufsuchen. Letzen Endes führt all dies auf die Beschaffung dreier sogenannter Rabensteine sowie des sagenumwobenen Rabenschwertes hinaus.<br><br>Nachdem ihr das Aussehen eures Helden festgelegt habt, werdet ihr ohne viel Aufhebens in die frei erkundbare und vor allem riesige Spielewelt entlassen. Und wenn wir riesig schreiben, dann meinen wir das auch. Mehr als 12 weitreichende Gebiete und unzählige Dungeons sowie die beeindruckende Hauptstadt warten darauf, von euch erkundet zu werden. Die Umgebungen reichen von spärlich bewachsenen Tundren über Wüstenlandschaften, dschungelähnlichen Waldabschnitten bis hin zu schneeverwehten Bergketten und beeindrucken mit einer tollen Optik, die beinahe ein wenig an Rollenspielgröße „Skyrim“ erinnert. Und nicht nur optisch stößt man beim Spielen auf offensichtliche Parallelen, auch weite Teile des Gameplays scheint man sich vom fünften Teil der „Elder Scrolls“-Serie abgeschaut zu haben.<br><br>Bis zu einem gewissen Grad trifft das auch auf das Kampfsystem zu. Euch stehen eine Reihe Nah- und Fernkampfwaffen sowie die Wirkung von Magie zur Verfügung. Dazu gesellt sich die Möglichkeit zu schleichen und aus dem Hinterhalt anzugreifen, die zusätzliche Abwechslung in die Kämpfe bringt. Es geht tatsächlich ähnlich leicht von der Hand wie in „Skyrim“, in den Schleich-Modus zu wechseln, einem widerlichen Goblin aus einiger Entfernung einen Pfeil zwischen die Rippen zu jagen und ihm dann, während er in vollem Lauf auf euch zustürmt, mit einem vernichtenden Zauber den Rest zu geben. Aufgeschreckte Kumpanen des Fieslings werden kurzerhand mit dem Schwert niedergemacht, während ihr euch vor Angriffen mit einem massiven Schild schützt. Das ist dynamisch, sieht gut aus und macht vor allem eine Menge Spaß! Zwar gibt es keinerlei Angriffskombinationen und der Nahkampf reduziert sich zumeist auf bloßes Buttonmashing. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier um ein Rollenspiel handelt und vor dem Hintergrund, dass das Kampfsystem insgesamt wirklich überzeugend umgesetzt wurde, kann man diesen Negativpunkt aber quasi vernachlässigen. Während der Kämpfe solltest du immer einen Blick auf die Energieanzeige in der oberen rechten Ecke haben. Denn neigt sich diese dem Ende zu, musst du mit deinen Attacken erst einmal eine Pause einlegen. Dies gibt den Kämpfen einen gewissen taktischen Tiefgang, ist in manch brenzliger Situation aber auch schon mal echt nervig. Mit jedem erledigten Gegner bekommt ihr Erfahrungspunkte, die letztlich im Levelaufstieg gipfeln. Dann lassen sich Punkte in Talente wie Schnelligkeit, Glück, Balance im Kampf, Widerstandsfähigkeit und viele weitere investieren.<br><br>Die Quests sind selbstverständlich der Kern eines jeden RPGs. Anfangs sind das noch kleine Aufträge, deren Bewältigung euch möglicherweise sogar nervig vorkommen mag, doch je weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto komplexer und aufregender gestalten sich die Missionen. So schön diese aber gestalten sein mögen, uns ist aufgefallen, dass beim Balancing der Schwierigkeit erhebliche Mängel bestehen. Jedee Quest schickt euch in ein neues Gebiet auf der Karte, doch leider passiert es immer wieder, dass die Gegner nicht eurem eigenen Level angepasst sind. Gleich zu Beginn des Spiels werdet ihr beispielsweise in eine Höhle geschickt, die von relativ jähzornigen Trollen bewohnt ist, welche in der Lage sind, euch mit wenigen Hieben ins Jenseits zu schicken. Ein, zwei Missionen weiter, schnetzelten wir uns beinahe schon lächerlich souverän und überlegen durch ganze Horden von Gegnern. Ihr habt zwar die Möglichkeit, die Schwierigkeit mittels eines Sliders in den Optionen anzupassen, was aber ein ausgewogenes Balancing nicht ersetzen kann und eher auf die Fähigkeiten und den Anspruch des Spielers abgestimmt werden sollte. Und wenn wir gerade beim Meckern sind, wenden wir uns rasch einem etwas schwerwiegenderen Problem zu: der Orientierung. Ihr habt zwar eine Karte, die beim Antippen der Kompassanzeiger oben in der Mitte des Bildschirms, der die aktuelle Himmelsrichtung anzeigt, in die ihr euch gerade bewegt aufpoppen lässt. Auf dieser werden eure Questziele auch angezeigt, nicht aber die Richtung, in der diese liegen. So ist endlos langes Umherirren quasi vorprogrammiert. Das kann verdammt lästig werden und wird hoffentlich noch in der einen oder anderen Form verbessert. Gut gefallen hat uns dagegen das Handelssystem, welches zwar keine Überraschung bereithält, aber souverän umgesetzt wurde, sowie die Möglichkeit, Ringe und Anhänger zu tragen, die nicht nur die Erscheinungsform eures Charakters verändert, sondern vor allem deine Werte verbessert.<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Ravensword__Shadowlands/2972/>Ravensword: Shadowlands</A> ist eine Grafik-Bombe mit ungeheurer Sprengkraft. Was ihr da auf iPhone und iPad gezaubert bekommt, sieht unfassbar gut aus und erinnert stark an Konsole und Co. Uns ist angesichts der wunderschön detaillierten Umgebungen und riesenhafter Kreaturen sowie tollen Lensflare-Effekten die Kinnlade heruntergefallen. Auch auf älteren Geräten kommt man in den Genuss der wundervollen Grafik-Pracht. Um auch hier eine flüssige Performance zu gewährleisten, lässt sich die Sichtweite in den Optionen regulieren. Top!<br><br>Auch soundtechnisch backt der Rollenspiel-Kracher keine kleinen Brötchen. Die episch-anmutende Orchestermusik im Hintergrund sorgt für atmosphärische Streifzüge durch die Wildnis und gänsehautgarantierende Gefechte gegen finstere Kreaturen. Die Synchronisierung der Charaktere ist ebenfalls gelungen, wenn auch nicht auf allerhöchstem Niveau und leider nur in englischer Sprache.<br><br>Besonders gut gefallen hat uns auch die Steuerung. Links wird gelaufen, rechts geschaut. Wollt ihr sprinten, reicht ein Doubletap aus. Wenige Buttons unten rechts sind zuständig für Angriff, Springen und Zauber. Geblockt wird, indem ihr die Angriffstaste gedrückt haltet, ein Pop-Up Menü am unteren Bildschirmrand lässt euch schnell und problemlos die Waffen wechseln. Gegner und Truhen werden genauso gelootet wie Türen aufgemacht – durch kontextsensitive Buttons, die nur auftauchen, wenn man sie benötigt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es den Entwicklern gelungen ist, eine wohldurchdachte und vor allem intuitiv zu bedienende Steuerung in das Spiel zu implementieren – unser Lob!<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Ravensword__Shadowlands/2972/>Ravensword: Shadowlands</A> ist ein großartiges Rollenspiel mit kleineren Schönheitsfehlern. Fehlende Richtungsmarker bei der Navigation sowie ein etwas unausgewogenes Balancing trüben das ansonsten hervorragende Gameplay aber nur unwesentlich. Die Grafik ist atemberaubend, der Sound atmosphärisch und die Steuerung klasse. Dazu kommen unzählige Stunden Spieldauer, ein tolles Gegnerdesign sowie die vielen Möglichkeiten der Charakterentwicklung. Von uns gibt’s eine absolute Kaufempfehlung!<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 10<br>Sound: 9<br>Steuerung: 9<br>Spielspaß: 9<br><b>Gesamt: 9</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-9.png border=0> ]]></description>
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        <title>Grand Theft Auto: ViceCity</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Grand_Theft_Auto__ViceCity/11846/</link>
        <pubDate>Mon, 10 Dec 2012 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Grand_Theft_Auto__ViceCity/11846/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/grand_theft_auto_vice_city/icon.png' border=0></a><br>Im Prinzip bedarf diese Serie keinerlei einleitenden Worte, denn absolut jeder sollte inzwischen einmal über den Namen „Grand Theft Auto“, kurz „GTA“, in der einen oder anderen Form gestolpert sein. GTA ist seit dem Erscheinen des ersten Teils anno dazumal 1997 unter keinen Umständen mehr aus der Welt der Videospiele wegzudenken und nicht erst seit gestern ein fester Bestandteil unserer Popkultur. Vor zehn Jahren erschien mit „Vice City“ für viele Zocker der wohl beste und zweifelsohne schillerndste Teil der Serie. Angelehnt an das filmische Gangster-Epos „Scarface“ mit Al Pacino in der Rolle des „Tony“ Montana und vor der herrlich exotischen Kulisse der 80er Kultserie „Miami Vice“ inspiriert, zieht das Pixel-Gangster-Märchen bis heute Zocker auf der ganzen Welt in seinen Bann. In diesem Jahr also feiert „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Grand_Theft_Auto__ViceCity/11846/>Grand Theft Auto: ViceCity</A>“ Jubiläum – Rockstar hat sich nicht lumpen lassen und dem Ding endlich einen Auftritt auf der Bühne der Smartphones und Tablets beschert. Das hat in der Vergangenheit bereits vorbildlich mit „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Grand_Theft_Auto_3__German_Edition/9871/>GTA III</A>“ und „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Grand_Theft_Auto__Chinatown_Wars/1873/>China Town Wars</A>“ funktioniert. Wir rufen also in freudiger Erwartung: Mach's noch einmal Rockstar! Na dann...<br><br>Wir schreiben das Jahr 1986. Tommy hat gerade für die Forelli-Familie eingesessen und wird nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis von Familienoberhaupt Sonny nach Vice City geschickt, um dort einen Deal abzuwickeln. Es hätte so schön sein können - grüne Scheinchen gegen weißen Schnee und Feierabend. Doch eine Gruppe maskierter Männer hat einen anderen Plan und verschwindet, nachdem sie die nichtsahnenden Geschäftsmänner mit vollautomatischen Schusswaffen über den Haufen geballert haben, zusammen mit den Drogen und der Kohle. Einzig Tommy kann der Schießerei entkommen, flüchtet mitsamt dem schmierigen Anwalt Ken Rosenberg, seinem Kontakt in der Stadt, in ein Hotel und beichtet die Geschichte dem Familienoberhaupt am Telefon. Der findet das wenig unterhaltsam und weist Tommy an, das Geld zurückzuholen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.<br><br>Gesagt, getan! Fortan knüpft ihr Geschäftskontakte, kümmert euch um lästige Kontrahenten, investiert in Immobilien, erledigt lukrative Aufträge der einen oder anderen Art und seht dabei auch noch unverschämt gut aus. Keiner trägt türkises Hawaii-Hemd so stilvoll wie Tommy Vercetti! Was GTA auszeichnet, ist der Mix aus Open-World und stringentem Missions-Design. Wollt ihr die Geschichte vorantreiben, fahrt ihr zum nervösen Anwalt, dem Jacht-Party feiernden Colonel Cortez oder stattet Lance Vance einen Besuch ab, übrigens hervorragend von dem Schauspieler Philip Michael Thomas synchronisiert, der auch den Miami Vice Charakter Ricardo Tubbs mimte. Wollt ihr einfach nur ein bisschen Stress ablassen, schnappt euch eine Waffe und lasst in der Stadt keinen Stein mehr auf dem anderen, oder cruist mit einem schicken Wagen zu entspannten Klängen der 80er bei einem herrlichem Sonnenuntergang an der Strand-Promenade entlang. Wie schnell ihr im Spiel voranschreitet, welche Mission ihr als nächstes angeht, oder in welches Etablissement ihr zuerst investieren wollt -  all das ist komplett euch überlassen.<br><br>Die Missionen sind dabei so vielfältig und unterschiedlich gestaltet, wie das Gameplay selbst: Ob ihr mit einem Wasserflugzeug Flyer für eine neue Pornoproduktion über der Stadt verteilen, einen korrupten Politiker zusammen mit einer Schauspielerin im heimischen Pool knipsen, oder getarnt als Polizist ein abgesperrtes Einkaufzentrum in die Luft jagen müsst, der Kreativität von Rockstars Schreiberlingen waren anscheinend kaum eine Grenzen gesetzt. Im Verlauf des Spiels mausert sich Hawaii-Hemden-Tommy vom Aushilfsgangster zum Oberhaupt eines wohl florierenden Verbrecherkartells und schon bald überwacht und beteiligt ihr euch tatkräftig an Drogenhandel, Prostitution, Schutzgelderpressung, Geldwäsche und vielem mehr. Was jedem Hobby-Gangster zu hüpfenden Herzen und nervös freudig schwitzenden Händen verhilft, finden die Polizisten der Stadt eher weniger witzig. Für jede gesetzeswidrige Handlung gibt es, vorausgesetzt ihr wurdet von einem mehr oder weniger aufmerksamen Hüter des Gesetzes auf frischer Tat ertappt, einen Stern aufs Polizeikonto. Wo anfangs noch Donut-futternde, Sessel-furzende Streifencops hechelnd hinter euch herjoggen, kümmern sich schon bald FBI, SWAT - und wenn Tommy es mal wieder zu bunt treibt - auch das Militär um euch. Das macht richtig Laune und sorgt für jede Menge Adrenalin. Vor konkurrierenden Gangs und Polizisten schützt ihr euch mit purer Waffengewalt und kugelsicheren Westen, die es für den schmalen Taler in einem der unzähligen Gunshops überall in der Stadt zu erwerben gibt. Das Arsenal der Ballermänner ist mindestens so beeindruckend wie die Vielzahl der motorisierten Kutschen - egal ob es zwei-, vier-, oder mehrrädrig (oder darf es Panzerkette sein?) sein darf. GTA-Feeling pur!<br><br>Rockstar hat der Grafik eine unaufdringliche Frischzellenkur verpasst. Auf den älteren Geräten ist davon aber weniger zusehen, und gelegentliche Framerate-Drops und häufige Pop-Ups trüben den Spielspaß ein klein wenig. Aber sind wir ehrlich: Wer augenzwinkernd über die in die Jahre gekommene Grafik hinweg- und wohlwollend durch die 80er Jahre-Brille blickt, wird ein wahres Style-Feuerwerk erleben. Es sieht einfach immer noch großartig aus, wenn ihr den beleuchteten Strip entlangfahrt, der Mond die Straßen in ein schummriges Licht taucht, die Palmen sich sanft im Wind wiegen und schillernde Gestalten auf den Gehwegen unterwegs sind. Sicherlich nicht die Creme de la Creme im AppStore, aber einfach stylisch!<br><br>Selbstverständlich sind auch in Vice City wieder die beliebten Radiosender am Start. Kaum schwingt ihr euch auf ein Motorrad oder hinter das Lenkrad eines „Cheetah“, erfüllen die lieblichen Klänge der 80er die ansonsten so bleihaltige Luft der Stadt. Michael Jackson juchzt euch auf Flash FM ins Ohr, auf K-Chat quatschen grenzdebile Hausfrauen über absurde Themen und wer auf Soul&amp;R'n'B steht, dreht Fever 105 auf. Die Dialoge in den Zwischensequenzen suchen seit Jahren ihresgleichen und sind längst Maßstab für gute Synchronisierung geworden. Die Waffensounds klingen mindestens genauso überzeugend, wie das panische Geschrei chaotisch fliehender Promenaden-Rollschuhfahrer.<br><br>Wenn es etwas zu meckern gibt, dann auf sehr hohem Niveau und die Steuerung betreffend. Rockstar hat sich zwar große Mühe gegeben, die flüssige Steuerung von PC und Konsole auf iPhone und Co zu übertragen und anzupassen, Autos lassen sich trotzdem lange nicht so präzise durch den Gegenverkehr manövrieren. Auch der Nahkampf, egal ob mit Schußwaffe oder Baseballschläger, hinterlässt einen leicht faden Beigeschmack. Alles in allem funktioniert es noch relativ gut, Tommy von A nach B zu steuern und dabei Gangmitglieder und Gesetzeshüter gleichsam über den Haufen zu schießen. Zusätzlich lassen die meisten Buttons frei nach Wahl auf dem Bildschirm platzieren.<br><br><a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Grand_Theft_Auto__ViceCity/11846/>Grand Theft Auto: ViceCity</A> ist wieder da und scheint keinen Tag gealtert! Obwohl die Steuerung sicher nicht ideal ist - gerade auf den kleinen Bildschirmen von iPod und iPhone gibt’s hin und wieder Schwierigkeiten - meldet sich das exotische Gangster-Epos mit einem Knall zurück. Alles, was wir an GTA lieben, findet sich in Vice City wieder: Gleichermaßen verrückte wie liebenswerte Charaktere, eine fesselnde Geschichte, wahnwitzige Missionen und die Freuden des Stress-reduzierenden Ausrastens in der frei begehbaren Stadt machen das Abenteuer um Tommy Vercetti auch auf Smartphone und Tablet zum absoluten Muss - nicht nur für Fans!<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 8<br>Sound: 10<br>Steuerung: 7<br>Spielspaß: 10<br><b>Gesamt: 8</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-8.png border=0> ]]></description>
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        <title>Modern Combat 4: Zero Hour</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Modern_Combat_4__Zero_Hour/11717/</link>
        <pubDate>Thu, 06 Dec 2012 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Modern_Combat_4__Zero_Hour/11717/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/modern_combat_4_zero_hour/icon.png' border=0></a><br>Lange haben wir darauf gewartet, nun ist er endlich da: Gamelofts neuer Shooter <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Modern_Combat_4__Zero_Hour/11717/>Modern Combat 4: Zero Hour</A>. Die Erwartungen an den Nachfolger von <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Modern_Combat_3__Fallen_Nation/8778/>Modern Combat 3: Fallen Nation</A> sind hoch, schließlich konnte der vor ziemlich genau einem Jahr erschienen Titel in unsere <a href=http://www.iplayapps.de/tests/Modern_Combat_3__Fallen_Nation/8778/>Testbericht</A> sehr gut abschneiden. Ob der neue Titel diesen gerecht wird oder sie sogar noch übertreffen kann, haben wir uns natürlich schon angeschaut…<br><br>Wie von Gamelofts erfolgreicher Shooter-Reihe gewohnt, fährt auch der neue Titel wieder mit einer umfangreichen Einzelspieler-Kampagne als auch einem Mehrspieler-Modus auf. Zur Story des Einzelspieler-Modus wollen wir gar nicht so viel sagen, da wir euch ja nicht die Spannung nehmen und alles verraten wollen. Nur auf ein paar einzelne Punkte wollen wir eingehen: Amerika, seinen Präsident und der Rest der Welt werden wieder von Terroristen unter der Führung von Edward Page bedroht und es ist an dir und deiner Spezialeinheit, sie zu stoppen. Neu ist, dass du dich nicht nur als Elitesoldat durch die Terroristen ballerst, sondern auch in die Rolle von Page selbst schlüpfst und seinen perfiden Plan in die Tat umsetzt - Schizophrenie quasi. Zum Beispiel darfst du in einem amerikanischen Regierungsgebäude Daten stehlen und Bomben platzieren.<br>Bei den Spielorten ist <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Modern_Combat_4__Zero_Hour/11717/>Modern Combat 4: Zero Hour</A> noch einmal abwechslungsreicher als sein Vorgänger. Es geht los an einer Küste im Kriegsgebiet, geht dann in die USA und spielt zum Beispiel im zerstörten San Francisco, wo es Geiseln zu retten gilt. Danach geht die Reise weiter nach Hawaii, wo du als Page dem Präsidenten der USA einen „freundschaftlichen“ Besuch abstattest und ihn entführst, um ihn dann als Soldat wieder zu retten. Das gibt dem Titel eine neue Tiefe, denn du stürmst als Soldat durch die Trümmerfelder, die du als Page hinterlassen hast – du betrachtest die Story also von beiden Seiten der Medaille, auch wenn sich diese nicht gegenseitig beeinflussen. Dabei laufen die Missionen auch vom Gameplay her wieder sehr abwechslungsreich ab. Die meiste Zeit rennst du zwar zu Fuß durch die diversen Schauplätze. Es gibt aber auch Sequenzen, in denen du zum Beispiel mal auf einem Geländewagen durch die Gegend rasend die Gegner eliminieren oder mal mit einer Fernbedienung eine fahrende Drohne steuern und mit ihr die Gegner geschützt niederschießen kannst.<br>Wenn du mal vorzeitig und vor Missionsende das Zeitliche segnest, was vor allem bei den höheren Stufen der fünf Schwierigkeitsgrade sicherlich einige Male passieren wird, was nicht zuletzt an den zahlenmäßig nahezu aussichtslos überlegenen Feinden liegt , ist das kein Problem, denn du kannst bei den gut und häufig gesetzten Speicherpunkten wieder einsteigen, so dass der Frustfaktor nicht allzu groß ist. Wer ehrgeizig ist und auf die Extraportion Realismus steht, kann natürlich alternativ auch die Mission komplett neu beginnen. <br><br>Der Mehrspieler-Modus ist gewohnt gut und mit zwei neuen Spielvarianten noch etwas umfangreicher – es stehen jetzt acht verschiedene Spielmodi zur Auswahl. Entweder du spielst via WiFi mit Freunden zusammen oder gegeneinander  oder aber online gegen Spieler aus aller Welt. Während wir unseren Testbericht geschrieben haben, war aufgrund des noch nicht erfolgten Releases des Spieles leider noch nicht wirklich viel los. Ein paar Runden haben wir aber spielen können und waren angetan, die Qualität ist wie schon vom Vorgänger gewohnt hoch. Die Maps sind wieder sehr abwechslungsreich und ausreichend groß. Gameloft hat versucht, sich besser gegen Cheater und Hacker zu schützen -  ob dies gelungen ist, wird die Zeit zeigen müssen.<br><br>Bei der Grafik muss man offen gestanden schon genau hinschauen, um Verbesserungen zu erkennen. Das liegt vor allem daran, dass schon <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Modern_Combat_3__Fallen_Nation/8778/>Modern Combat 3: Fallen Nation</A> sehr detailliert und ansprechend ausschaute. Zerberstende Glasscheiben und Monitore, umherwehendes Papier, dank neuem Ragdoll-Engine von Treffern zu Boden fliegende Gegner, Rauchschwaden - es sind die kleinen Details, die <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Modern_Combat_4__Zero_Hour/11717/>Modern Combat 4: Zero Hour</A> zu einem so stimmungsvollen und bedrohlichen Erlebnis werden lassen, das es ist, und von denen wir offen gestanden nicht genug bekommen können. Bei der Grafik vielleicht nicht das Nonplusultra, was es im AppStore zu bewundern gibt, aber bei dem riesigen Umfang auch kaum zu erwarten ist. Auf jeden Fall aber in der iOS-Eliteliga weit vorne mit dabei. In der gleichen Schiene fährt auch der Sound. Gewehrsalven, panische Hilferufe in Gefahr befindlicher Soldaten per Funk und viele weitere hervorragende Soundeffekte fangen auch hier die Stimmung gut ein und lassen dich tief ins Geschehen eintauschen.<br><br>Bei der Steuerung setzt Gameloft auf altbewährtes. Drei Optionen stehen dir zur Auswahl, um Bewegung und Umschauen bzw. Zielen über die beiden Bildschirmhälften bzw. virtuelle Steuerkreuze zu regeln. Hinzu kommt die Möglichkeit des Zielens über die Neigung des Gerätes. Dazu gesellen sich eine Reihe von Buttons zum Feuern, Laufen, Ducken, Granate werfen, Waffe wechseln und Nachladen auf dem Display – es ist recht viel los auf dem Bildschirm. Wer aber schon einen der Vorgänger gespielt hat, wird sich schnell zurecht finden. Und wer nicht dazu gehört, findet nach kurzer Eingewöhnungsphase auch schnell die richtigen Wege und Knöpfe.<br>Das Aufnehmen von Waffen, das Interagieren mit Gegenständen und Geräten sowie das Eliminieren von Gegnern im Nahkampf erfolgt mit eingeblendeten Touch- und Wischgesten. Zudem gibt es oben links einen Pause- und einen Military-Shop-Button. Dort kannst du für im Spiel erkämpfte Credits Verstärkungen für deine Ausrüstung wie Granaten, Munition, Medipacks, Upgrades für deinen Charakter und die mitgeführten Waffen und Zusätze kaufen. Reichen deine Credits nicht aus, kannst du diese auf freiwilliger Basis per IAP nachkaufen (Paymium-Geschäftsmodell). Um noch einmal zurück zur Steuerung zu kommen, noch ein kleines Manko. Auf einem iPhone sind die Buttons im Pausenmenü doch arg klein und werden meist erst nach mehreren Anläufen getroffen – das ist aber Meckern auf sehr hohem Niveau. Auf dem iPad stellt sich dieses Problem hingegen nicht.<br><br>Gameloft ist mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Modern_Combat_4__Zero_Hour/11717/>Modern Combat 4: Zero Hour</A> zweifelsohne wieder einmal ein Volltreffer gelungen. Großartige Neuerungen und Verbesserungen muss man zwar etwas genauer suchen, dafür bietet der Titel aber wieder viele Stunden Spielspaß im sehr umfangreichen Einzelspielermodus, der wie immer von einem verbesserten und mit noch mehr Modi aufwartenden Mehrspieler-Modus ergänzt und vervollständigt wird. Daumen hoch, das ist mobiles Gaming annähernd auf Konsolenniveau!<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 9<br>Sound: 10<br>Steuerung: 9<br>Spielspaß: 10<br><b>Gesamt: 10</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-10.png border=0> ]]></description>
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        <title>Shadowgun: DeadZone</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Shadowgun__DeadZone/10423/</link>
        <pubDate>Mon, 26 Nov 2012 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Shadowgun__DeadZone/10423/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/shadowgun_deadzone/icon.png' border=0></a><br>Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, dass ihr euch in der Rolle des skrupellosen Kopfgeldjägers John Slade auf die Jagd nach dem wahnsinnigen Dr. Edgar Simon machen konntet. Die zeitweise etwas hektische Ballerei gefiel uns damals schon ziemlich gut, konnte der Titel doch mit überragender Grafik, tollem Sound, einer guten Steuerung und jeder Menge kompromissloser Action überzeugen. Doch auch die besten Spiele sind meistens nicht frei von kleinen Macken und lästigen Bugs – so fehlte dem Action-Shooter „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN/8779/>Shadowgun</A>“ aus dem Hause Madfinger Games zum Beispiel ein waschechter Multiplayer-Modus. Wie es scheint, haben sich die Tschechen aber eines Besseren belehren lassen und schließen mit dem Free-to-play Titel „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“ eine Lücke, die den Shooter im Oktober letzten Jahres in unserem Test wertvolle Punkte  kostete. Unseren Award räumte der Vorgänger trotzdem ab, ob das auch „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“ gelingt, lest ihr in unserem neuen Test.<br><br><br>In „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“ steht temporeiches Action-Geballer eindeutig im Vordergrund. In zwei Spielmodi kämpft ihr entweder für euch selbst und euer Leben oder gemeinsam mit anderen Spielern aus aller Welt im Team. Im „Deathmatch“ gilt es, alles zu erledigen, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Auf mehreren Karten streiten bis zu 12 Spieler um den ersten Platz auf der Rangliste, wertvolle Punkte und Cash. Dabei seid ihr völlig auf euch allein gestellt und müsst euch in erster Linie auf eine funktionierende Hand-Augen-Koordination, gute Reflexe und nicht zuletzt auf ein bisschen Glück verlassen, denn je nachdem, wo ihr respawnt, gibt’s auch gerne mal ne Ladung Blei in den Rücken.<br>Ein bisschen anders sieht es schon bei „Zone Control“ aus, denn hier habt ihr immerhin ein paar gleichgesinnte Mitstreiter und deshalb auch nur halb so viele Typen auf der Karte, die euch allzu gern auf ein Date mit dem Tod schicken würden. Bei dieser Mischung aus „King of the Hill“ und „Capture the Flag“ kommt es darauf an, die Kontrolle über mehrere auf der Map verteilte Punkte zu übernehmen und diese unter keinen Umständen wieder herzugeben. Beide Spielmodi funktionieren als das, was sie sind, sehr gut, sind kurzweilig und machen definitiv eine ganze Menge Spaß.<br>Aber jetzt kommt das Aber. Manchmal vergehen gefühlt Tage, bis ihr euch tatsächlich in den Kampf stürzen dürft, da die Server gelinde gesagt ein bisschen instabil zu sein scheinen. Und nicht nur hier besteht eindeutiger Nachholbedarf für das tschechische Entwicklerstudio. Weiterhin droppen Spieler nämlich einfach aus laufenden Partien und Lag ist ein allgegenwärtiges Problem in „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“. Es ist einfach nervig, kann schon mal richtig frustrierend werden, wenn ihr zwei komplette Magazine auf einen scheinbar vor euch herlaufenden Kontrahenten leert, um dann dabei zusehen zu müssen, wie der virtuelle Ballermann ohne Vorwarnung von der Bildfläche verschwindet, ohne auch nur einen Kratzer abbekommen zu haben. Da wir nicht die Einzigen sind, die diese Probleme beobachtet haben und das Netz voll solcher Rückmeldungen ist, dürfte Madfinger sich der Sache eher in naher als in ferner Zukunft annehmen. Es bleibt also zu hoffen, dass es sich nach einem Update gleich viel frustfreier und angenehmer ballert, als dies jetzt der Fall ist.<br>Wir wollen aber keinesfalls den Eindruck aufkommen lassen, „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“ sei ein Fall für den virtuellen Mülleimer oder das Ding gar verteufeln! Wenn das Matchmaking nämlich funktioniert - und das ist Gott sei Dank öfter der Fall, als nicht - kann das Ding richtig Laune machen! Das Waffenarsenal sollte auch eingefleischte Shooter-Fans befriedigen, und die Möglichkeit, Perks  und Items freizuschalten, bietet sogar so etwas wie Langzeitmotivation und so viel Spieltiefe, wie eben für einen Online-Shooter geht. Alle Upgrades müssen mit InGame-Money erworben werden. Das bekommt ihr eins zu eins für erspielte Erfahrungspunkte am Ende jeder Runde ausgezahlt. Es mag zu Beginn ein wenig abschreckend wirken, wenn ihr 220 Punkte gemacht habt, das Äquivalent dazu in glänzenden Münzen erhaltet und entgeistert feststellen müsst, dass die Waffe, mit der ihr schon seit zehn Runden liebäugelt, 45000 kostet... Je häufiger ihr aber den Lauf zum Glühen bringt, desto besser werdet ihr, macht pro Runde mehr Kills und erhaltet dementsprechend mehr Geld. Oder ihr helft via IAP nach…<br>Gut gefallen hat uns, dass ihr auch während einer laufenden Partie auf euer Equipment zugreifen und dies ändern könnt. Genauso einfach lässt sich das Research-Menü aufrufen, in dem neue Items wie Flashbangs, Radar-Störer oder stationäre Automatikgewehre sowie Perks zum Erwerb bereitstehen, die beispielsweise eure Gesundheit schneller regenerieren lassen oder euch einen Agilitätsbonus geben. Die Aufrüsterei geht deutlich schneller, indem ihr für die Premium-Version des Spiels zahlt. Dann gibt’s nämlich Voice Chat, 50 % mehr Erfahrungspunkte und damit auch Geld, interessanterweise aber vor allem eine verbesserte Server-Performance. Spieler, die sich den temperamentvollen Wallach etwas kosten lassen, haben also einen eindeutigen Vorteil gegenüber denen, die sich mit dem geschenkten Gaul begnügen, sowohl was Gameplay als auch die Geschwindigkeit, mit der ihr im Level aufsteigt, angeht. Ihr könnt das Ding aber definitiv auch genießen, ohne eurem Sparschwein mit dem Hammer zu Leibe zu rücken.<br><br>Grafisch liegt „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“ ganz klar weit vorne im oberen Drittel der mobilen Spielepalette. Selbstverständlich müsst ihr eindeutige Abstriche machen, je länger und grauer der Bart ist, den euer Smartphone oder Tablet schmückt, auf dem iPad 3 allerdings sieht der rasante Ballerspaß verdammt gut aus. Detailreiche Charaktere, scharfe Texturen, schön anzusehende Licht-Effekte und geschmeidige Bewegungen machen mächtig Eindruck und lassen einmal mehr die Grenzen zwischen Mobile Gaming und Konsole verschwimmen.<br><br>Der Sound hatte uns schon im ursprünglichen „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN/8779/>Shadowgun</A>“ sehr gut gefallen! Die Effekte, egal ob es sich um das ohrenbetäubende Knattern vollautomatischer Sturmgewehre oder  trommelfellzerberstende Explosionen handelt, klingen überragend und verleihen „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“ nochmal eine Extraportion Shooter-Atmosphäre. Der Soundtrack kann mit aggressiven Metal-Tönen aufwarten und weiß den Ballerspaß perfekt zu untermalen. Super!<br><br>Die Steuerung lässt uns ein bisschen zwiegespalten zurück. Gelaufen wird per Swipe auf der linken Seite des Bildschirms, gezielt und geschossen, rechts. Soweit, so gut. Problematisch ist, dass es auf den verhältnismäßig kleinen Screens von iPhone und iPod touch in der Hitze des Gefechts alles andere als leicht ist, die einzelnen Buttons auch zu erwischen. Anstatt nachzuladen, macht man dann zum Beispiel eine zwar ziemlich agil wirkende, aber völlig nutzlose und ungewollte Seitwärtsrolle. Man muss den Jungs von Madfinger Games hier aber zugutehalten, dass man das Button-Layout komplett an seine Bedürfnisse anpassen kann, außerdem lässt sich der Schuss-Knopf in seiner Größe skalieren. Man hat also eigentlich alles getan, um eine funktionierende und effektive Steuerung zu basteln und letztendlich ist die Bildschirmgröße nun mal eine feststehender Faktor, auf den die Entwickler keinen Einfluss haben. Wir plädieren hier also im Zweifel für den Angeklagten.<br><br>„<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/SHADOWGUN__DeadZone/10423/>Shadowgun: DeadZone</A>“ ist ein bisschen wie eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg – hat man die Anstrengungen einmal überwunden, gibt’s ne tolle Erfahrung für Lau. Grafik und Sound sind super, die Steuerung funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auch ordentlich, was aber stört, ist die instabile Performance. Das beginnt bei ewig langem Warten auf erfolgreiches Matchmaking und hört bei nervigen Lags auf. Abhilfe schafft in Teilen die Bezahlversion des Titels, doch wer kein Dauer-Zocker ist und nicht auf zusätzlichen Voice-Chat angewiesen, der sattelt den geschenkten Gaul und begibt sich auf den einen oder anderen bleihaltig wilden Ritt.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 9<br>Sound: 9<br>Steuerung: 7<br>Spielspaß: 7<br><b>Gesamt: 8</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-8.png border=0> ]]></description>
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        <title>Race Of Champions World</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Race_Of_Champions_World/11942/</link>
        <pubDate>Wed, 21 Nov 2012 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Race_Of_Champions_World/11942/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/race_of_champions_world/icon.png' border=0></a><br>Von Entwickler Invictus ist heute das Rennspiel <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Race_Of_Champions_World/11942/>Race Of Champions World</A> im AppStore erschienen. Der Titel ist der Nachfolger des vor rund einem Jahr im AppStore erschienenen <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Race_Of_Champions_-The_official_game-/9722/>Race Of Champions -The official game-</A>, das offizielle Spiel zum alljährigen ROC-Rennevent. Das erste Spiel hat uns damals sehr gut gefallen und in unserem <a href=http://www.iplayapps.de/tests/Race_Of_Champions_-The_official_game-/9722/>Testbericht</A> hervorragend abgeschnitten. Ob dies auch dem neuen Titel gelingen wird, klärt sich in den folgenden Zeilen…<br><br>Bevor wir zum eigentlichen Spiel kommen, sei kurz für alle Unwissenden der Modus des „Race of Champions“ erklärt. Es handelt sich um ein jährliches Rennevent, dass zumeist in einem Stadion an wechselnden Orten stattfindet. Dort werden zwei kurze Rennstrecken aufgebaut, auf denen die Rennfahrer - Weltmeister und Stars aller Rennserien, z.B. Michael Schumacher und Sebastian Vettel - im Duell Fahrer gegen Fahrer antreten. Gefahren werden immer zwei Runden auf verschiedenen Fahrzeugen. Zuerst gibt es eine Gruppenphase mit drei Fahrern je Gruppe, von denen die ersten beiden sich für die weiteren Finalrunden qualifizieren, wo es dann im KO-Modus weitergeht.<br><br>In Realität ist dies ein spannendes Event, dass Entwickler Invictus im vergangenen Jahr erfolgreich auf unsere iOS-Geräte portieren konnte. Die Strecken verschiedener Orte (Düsseldorf, London, Peking etc.) wurden diesmal ergänzt um drei fiktive Strecken in diversen Städten der USA. Diese sind zum Teil auch deutlich länger als die Stadionrunden der Original-Events. Zudem gibt es auch zwei neue Fahrzeuge - den Artega GT und den Supersport GT – sowie die Möglichkeit, die Fahreigenschaften der Rennboliden (vom Buggy bis zum Nascar ist fast alles dabei) einzustellen.<br><br>Das Spiel bietet vier Modi und damit einen ordentlichen Umfang. Neben der klassischen Karriere, in der du ein ROC nach dem anderen abfährst und für jeden Erfolg neue Wagen, Strecken und Tuningmöglichkeiten freischalten kannst, gibt es noch ein Time-Trial, bei dem du Jagd nach deiner eigenen Bestzeit machen kannst. Dazu gesellen sich zwei Mehrspieler-Modi, bei dem du online gegen die Zeiten anderer Fahrer antreten sowie lokal via WiFi mit Freunden spielen kannst.<br><br>Optisch macht <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Race_Of_Champions_World/11942/>Race Of Champions World</A> wieder einiges her, auch der Sound ist wieder vollkommen in Ordnung. Großartige Verbesserungen zum ebenfalls toll aussehenden Vorgänger fallen aber nur absoluten Kennern auf. Hier gibt es nicht viel zu meckern, allerdings fehlt uns die Unterstützung der 4-Zoll-Displays von iPhone 5 und neuem iPod touch. Mehr dazu aber bei der Steuerung…<br><br>…zu der wir nun kommen. Diese klappt wie gewohnt gut, bietet aber vielleicht etwas wenig Optionen bei der Wahl der gewünschten Option. Was uns allerdings noch etwas mehr gestört hat, ist der schwarze Balken am Rand unseres iPhone-5-Testgerätes. Wenn man den Daumen zum Beschleunigen nicht weit genug aufs Display legt, dann beschleunigt der Wagen einfach nicht – kein Wunder, man ist ja auch außerhalb des Spieles. Dies ist uns leider einige Male passiert, so dass wertvolle Zeit verloren gegangen ist. Dies ist allerdings meist nicht wirklich schlimm, da zumindest die KI-Gegner zu den Amateuren in der Rennfahrer-Welt gehören und meist leicht geschlagen werden können. Vor allem dann, wenn man die standardmäßig aktivierten Fahrhilfen für Bremse und Lenkung aktiviert lässt - für Rennspiele-Profis natürlich ein „No Go“. Außerdem würden wir uns über ein Schadensmodell freuen, damit das „um-die-Strecken-rumpeln“ nicht so problemlos möglich ist und Bandenberührungen mehr Zeit kosten und Schaden anrichten.<br><br>Während uns der Vorgänger noch sehr gut gefallen hat und uns in seinen Bann gezogen hat, tritt beim Nachfolger <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Race_Of_Champions_World/11942/>Race Of Champions World</A> -l11942- offen gestanden etwas Ernüchterung bei uns ein. Es gibt nur relativ wenig Innovation. Sicherlich sind die Einstellungsmöglichkeiten der Fahrzeuge nicht schlecht, aber auch nicht die Mega-Innovation, wirken etwas nach dem Versuch, noch einen 0,89€-IAP zu platzieren und eher etwas für absolute Enthusiasten. Auch die neuen Strecken und Fahrzeuge können darüber nicht hinwegtäuschen. Es wird relativ schnell eintönig, da für jedes siegreiche Event, mit dem du neue Strecken und Rennwagen freischalten kannst, eine Strecke sechsmal umrunden musst. Aber damit wir uns nicht falsch verstehen: der Titel ist schon technisch gut gemacht und optisch wirklich toll anzusehen. Aber nach dem uns begeisternden Release im vergangenen Jahr fehlt uns etwas der Aha- bzw. Wow-Effekt. Es wirkt eher wie ein umfangreiches Update als wie ein komplett neues Spiel. Wer den Vorgänger noch nicht kennt oder gespielt hat und Fan des "Race of Champions" ist, der kann aber getrost und beherzt zugreifen und die 4,49€ teure Universal-App auf sein iOS-Gerät laden.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 9<br>Sound: 7<br>Steuerung: 8<br>Spielspaß: 7<br><b>Gesamt: 7</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/test-7.png border=0> ]]></description>
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        <title>Iron Marshal: Rise of Generals</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Iron_Marshal__Rise_of_Generals/11900/</link>
        <pubDate>Fri, 09 Nov 2012 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Iron_Marshal__Rise_of_Generals/11900/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/iron_marshal_rise_of_general/icon.png' border=0></a><br>Rund ein halbes Jahr nach dem Release von <a href=http://www.iplayapps.de/tests/Iron_Marshal__2_Weltkrieg_MMO/10478/>Iron Marshal: 2.Weltkrieg MMO</a> hat der chinesische Publisher RenRenGames mit <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Iron_Marshal__Rise_of_Generals/11900/>Iron Marshal: Rise of Generals</A>  einen zweiten Teil des im Zweiten Weltkrieg spielenden MMOs im AppStore veröffentlicht, mit der Cross-Plattform auf iPhone, iPad und im Browser gespielt werden kann. Ob der Titel, der mit neuen Funktionen und Features angekündigt wurde, die Erwartungen und die Bewertung des Vorgängers, der mit Ach und Krach auf eine Bewertung von 6 gekommen ist, halten kann, haben wir uns einmal genauer angeschaut.<br><br>Wie schon im ersten Teil ist auch <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Iron_Marshal__Rise_of_Generals/11900/>Iron Marshal: Rise of Generals</A>  ein Online-Strategiespiel, bei dem du zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges die Rolle eines Generals der Alliierten, Sowjets oder Deutschen übernimmst, für die Führung und den Aufbau einer Basis verantwortlich bist und deine Einheiten in die Schlacht führen musst - entweder gegen den Computer oder mit oder gegen andere Spieler. Soviel die Theorie.<br><br>Kommen wir zu den Kritikpunkten im Spiel, die leider nicht gerade wenige sind. In die zahlreichen Funktionen und Aufgaben des Spieles sollte eigentlich ein Tutorial einweisen, das aber wieder wenig gut umgesetzt ist. Bis man sich im Spiel zurechtgefunden hat, vergeht einige Zeit. Zudem sind die Menüs allesamt ziemlich unübersichtlich, die Bezeichnungen oft abgekürzt. Das Gameplay ist eintönig, bei den Kämpfen ist man immer noch tatenloser Zuschauer. <br><br>Außerdem muss festgehalten werden, dass die Darstellung auf einem iPad 3 überaus fehlerhaft ist, die Menüs und Bedienelemente sind arg klein und damit schwer zu treffen. Zwar wird das Spiel auf dem kompletten Bildschirm angezeigt, die Spielelemente wurden aber nicht vergrößert, sondern haben auf dem iPad die gleiche Größe wie auf einem iPhone, was natürlich bei dem deutlich größeren Platzangebot wenig Sinn macht. Auf dem iPhone ist die Bedienung fummelig und mit zahlreichen Buttons überladen. Wenn man aber erst einmal weiß, was wo zu finden ist, dann geht es einigermaßen. Außerdem wimmelt es vor Bugs sowie Fehlern in der deutschen Übersetzung. Sicherlich finden wir es prinzipiell gut, wenn Spiele auch in deutscher Sprache erhältlich sind. Dann aber bitte auch richtig und nicht auf Niveau eines automatischen Übersetzungsprogrammes zum kleinen Preis.<br><br>Positiv auffallen tut in diesem Spiel fast nur die Grafik, die mittelmäßig gut gelungen ist. Beim Sound gibt es leider nur eine kriegerische Hintergrundmusik, Soundeffekte und Feedback von den Geschehnissen auf dem Display werden vermisst.<br><br>Mit dem Abstand von einem halben Jahr und dem, was wir in der Zwischenzeit alles an tollen Spielen im AppStore gesehen haben, müssen wir <a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Iron_Marshal__Rise_of_Generals/11900/>Iron Marshal: Rise of Generals</A> doch ziemlich negativ einstufen. Vom Ansatz her ist der Titel sicherlich gut gemacht, zahlreiche Probleme und Bugs, eine unübersichtliche Bedienung und ein recht eintöniges Gameplay bedürfen aber einiger Korrekturen und Verbesserungen. Zumal wir die gleichen Probleme nahezu 1:1 schon im sogenannten „Vorgänger“ gesehen haben. Wir würden eher sagen, dass es sich um das nahezu gleiche Spiel handelt, RenRenGames aber eindeutig versäumt hat, viele Probleme und Fehler anzugehen.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 6<br>Sound: 4<br>Steuerung: 3<br>Spielspaß: 3<br><b>Gesamt: 4</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/test-4.png border=0> ]]></description>
    </item> 
  
    <item> 
        <title>Need for Speed Most Wanted</title> 
        <link>http://www.iplayapps.de/tests/Need_for_Speed_Most_Wanted/11256/</link>
        <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 00:00:00 +0100</pubDate> 
        <description><![CDATA[ <a href='http://www.iplayapps.de/tests/Need_for_Speed_Most_Wanted/11256/' target=_blank><img src='http://www.iplayapps.de/screenshots/need_for_speed_most_wanted/icon.png' border=0></a><br><br>„Need for Speed“ - das steht seit 1994 für heiße Schlitten, rasante Verfolgungsjagden und brennenden Asphalt. Electronic Arts hat mit der wohl beliebtesten Rennspiel-Serie aller Zeiten eine Institution geschaffen, die heute so nicht mehr vom Videospiel-Markt wegzudenken ist. In zuverlässiger Regelmäßigkeit erscheint ein Ableger nach dem anderen und lässt uns Spieler manchmal mehr, in jüngerer Vergangenheit auch leider öfter mal weniger begeistert vor den Bildschirmen zurück. Besonders angetan hatte es uns 2005 „NFS: Most Wanted“. Das Open-World-Konzept und die packenden Katz und Maus-Spielchen mit der Polizei kamen beim Spieler verdammt gut an. Und deshalb freuen wir uns, dass EA uns sowohl für Konsole als auch unser geliebten iOS-Geräte einen zweiten Teil spendiert. Titel wie „Real Racing 2“ und „Asphalt 7“ legen die Latte für gelungenen Rennspielspaß immer höher, weshalb abzuwarten bleibt, ob „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Need for Speed Most Wanted</A>“ auf iOS das Benzin im Blut der Spieler zum Kochen bringt oder es nur für ein müdes Gähnen reicht…<br><br>Wer des Englischen mächtig ist, der wird bereits festgestellt haben, dass der Titel des Spiels das Wort für Geschwindigkeit in sich trägt. Und da sind wir direkt beim Kern von „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Most Wanted</A>“, denn seit dem Erscheinen des ersten Teils vor 18 Jahren geht es doch in erster Linie um den Rausch der Geschwindigkeit greifbar zu machen und mit Wagen, die wir uns (leider) allenfalls in unseren wildesten Träumen leisten können, über den Asphalt zu kacheln. Vorsicht Spoiler: „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Most Wanted</A>“ gelingt beides hervorragend, geradezu beispielhaft gut! Es fängt mit der umfangreichen Palette an freischaltbaren Fahrzeugen an, die selbstverständlich alle voll lizensiert in eure Garage rollen, sobald ihr sie euch leisten könnt und sie freigespielt habt. Nachdem ihr ein paar Einführungsrennen absolviert habt, in denen ihr euch mit einem Dodge Challenger SRT8 austoben dürft, macht sich wie in jedem Rennspiel erst einmal Ernüchterung breit, angesichts der Tatsache, dass ihr erst einmal mit einem Ford Focus weitergurken müsst. Doch keine Sorge: Von Mittelklasse-Rennern wie dem Jaguar XKR über den Porsche 911 Turbo 3.0 bis hin zum 999PS-starken Rennpferd aus dem Stalle VW, dem Bugatti Veyron, ist alles vertreten und will von euch über die Straßen geprügelt werden. Sogar für den ökologisch Interessierten, der es strikt ablehnt, die Umwelt mit überflüssigen Benzinabgasen zu verpesten - sei es auch nur virtuell - ist etwas dabei: Der Tesla Roadster fährt mit Strom und fliegt dank fehlendem Verbrennungsmotor beinahe lautlos über die Piste. Insgesamt umfasst der Fuhrpark über 30 Traumwagen und vorausgesetzt, ihr zockt euch nicht stundenlang die Finger wund, werden tatsächlich Tage, sogar Wochen ins Land ziehen, bis ihr auch den letzten der Traum-Boliden in eurer Garage stehen habt. Dafür benötigt ihr also ein bisschen Geduld und viel Geld, dass ihr je nach Abschneiden in den einzelnen Events verdient.<br>Eure Leistung in den diversen Rennevents, die allerdings leider nicht wie in der Konsolenversion in einer Open World stattfinden, wird jedes Mal mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet, je nachdem, welches Fahrziel ihr während des Rennens erreichen konntet. Die Ziele werden durch den Event-Typ definiert und reichen vom Unterbieten einer bestimmten Strecken-Zeit über das simple Erreichen des ersten Podiumsplatzes bis hin zum Aufstellen eines vorgegebenen Durchschnittgeschwindigkeit über die gesamte Strecke hinweg. Die Schwierigkeit ist dabei stets überschaubar und bleibt über das gesamte Spiel hinweg fair, schließt aber keinesfalls aus, dass ihr das ein oder andere Rennen mehr als einmal fahren müsst, um Gold euer Eigen nennen zu dürfen.<br>Hauptziel des Spieles ist es, wie der Titel schon erahnen lässt, der „Most Wanted Racer“ der Stadt zu werden. Um am Ende ganz oben auf der Liste zu stehen, müsst ihr 10 wildentschlossene Fahrerinnen und Fahrer herausfordern und zwischen Start und Ziel Staub fressen lassen. Die Most-Wanted-Events werden immer wieder zwischendurch freigeschaltet und sorgen während es gesamten Spieles zusammen mit der Jagd nach sündhaft teuren Traumautos für eine gehörige Portion Motivation.<br>So weit, so gut – „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Most Wanted</A>“ macht bis hierhin alles richtig, doch fehlte da nicht noch etwas…? Richtig! Während ihr mit 340 über den Asphalt kachelt, belästigen euch in regelmäßigen Abständen übereifrige Gesetzeshüter, die ihren Job todernst nehmen und alles dafür geben würden, euch von der Straße zu holen und in die dunkelste Gefängniszelle der Stadt zu verfrachten. Die Hatz mit der Polizei komplettiert einen ohnehin schon starken Arcade-Racer und macht „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Most Wanted</A>“ zu einem großen Titel, der zu überzeugen weiß. Die Blaumänner setzen nicht nur ihr gesamtes fahrerisches Können, sondern auch Straßensperren und Krähenfüße ein, die, wenn ihr tatsächlich drüber fahrt, euch allerdings nur kurz abbremsen, jedoch nicht ganz ausschalten. Erwischt werdet ihr wahrscheinlich äußerst selten bis nie, die Cops fungieren eher als eine Art Störsignal, dass es euch manches Mal erheblicher, manchmal weniger erschwert, den Erstplatzierten zu überholen und die Führung ins Ziel zu retten. Ihr müsste allerdings aufpassen, dass ihr dabei euren Wagen nicht allzu sehr beschädigt, denn erstmals bei einem NfS-Spiel für iOS gibt es ein Schadensmodell. Dies erinnert stark an „Real Racing 2“ (klar, ist ja auch von den gleichen Entwicklern), denn auch hier könnt ihr Front- und Heckschürzen verlieren und euren Wagen bis zum fahrenden Schritthaufen auf zwei Rädern demolieren. Außerdem sorgen Kabbeleien mit den Männern in Uniform in regelmäßigen Abständen für „Das war GEIL“-Momente - und die sind, seien wir ehrlich, einer der Gründe, aus denen wir Racer wie diesen lieben gelernt haben. Rammt ihr die mit dem Martins-Horn jaulenden Peterwagen oft und geschickt genug, dann gibt’s nen Takedown, der die Blechschüssel gehörig durcheinander rüttelt und euch eine Extraportion NITRO beschert. So könnt ihr selbst in der letzten Kurve vor dem Ziel mit einem gewagten Fahrmanöver einen Cop ausschalten und mit der Lachgaseinspritzung Meter vor eurem Kontrahenten über die karierte Ziellinie rasen. Für weitere Motivationsschübe sorgen die Missionen (im Spiel Meilensteine genannt), die ihr innerhalb der Rennen absolvieren könnt. Da wäre zum Beispiel das Gewinnen einer vorgegebenen Anzahl an Rennen oder das Eliminieren von x Cops. Für jeden Erfolg erhaltet ihr SP-Punkte auf euer Konto, mit denen ihr dann bei bestimmten Punkteständen neue Wagen freischaltet.<br><br>Wo „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Most Wanted</A>“ spielerisch aufhört, knüpft es grafisch nahtlos an! Was euch da vor die verwöhnten Spieler-Augen gesetzt wird, sieht einfach großartig aus - gerade auf dem neuen iPad und dem iPhone 5. Wo viele Rennspiele auf schicke Wagen setzen, dabei aber die Umgebung etwas vernachlässigen, gibt’s bei NFS beinahe schon empörenden Detailreichtum sowie kanten- und flimmerfreie Texturen. Die Effekte sind wunderschön anzuschauen - und ja, auch die Wagen sehen hervorragend aus. Top!<br>Wie von „Need for Speed“ gewohnt, ist auch „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Most Wanted</A>“ mit einer Reihe an lizensierten Songs, vornehmlich aus dem Rock und Metal-Bereich, bestückt, die den Fahrspaß zu jeder Zeit passend untermalen. Jeder, der Boliden ist mit einem anderen und passenden Motorensound ausgerüstet und das Geheule der Polizeisirenen sowie die energischen Funksprüche (in englischer Sprache) sorgen für adrenalingeladene High-Speed-Rennen.<br><br>Bei so vielen Titeln macht dann doch die Steuerung alles kaputt. Nicht so bei „<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Most Wanted</A>“! Was ihr hier lest, erinnert tatsächlich ein bisschen an eine Pathos-geschwängerte Lobeshymne, aber das ist völlig okay, denn sogar die Steuerung leistet sich keine Fehler. Gas gegeben wird automatisch, ihr lenkt die Schönheiten aus Stahl und Aluminium entweder per Neigungs- oder Button-Steuerung, wobei uns die Tilt-Variante äußerst gut gefallen hat! Das solch präzise Fahrmanöver einzig und allein durch das Neigen des Devices möglich sind, versetzt uns auch nach Stunden Spielzeit immer noch in wohliges Erstaunen. Per Swipe nach oben auf der rechten Bildschirmseite aktiviert ihr euren Nitro-Vorrat, links wird per Tap gebremst oder wenn gar nichts mehr geht, auch mal der Rückwärtsgang eingelegt. Besonders positiv erwähnt werden muss noch das Driften, welches in bisherigen NfS-Titeln eher weniger gut gelöst war und damit zu Punktabzügen führte. Im neuen Titel bringst du deinen Rennboliden zum Driften, indem du mit einem Finger die rechte Hälfte des Bildschirmes berührst – so einfach ist das. Kein hektisches Herumreißen des Gerätes ist mehr notwendig, was die Möglichkeiten und Steuerbarkeit der spektakulären und gummimordenden Fahrmanöver besser handlebar macht denn je.<br><br>„<a href=http://www.iplayapps.de/spiele/Need_For_Speed_Most_Wanted/11256/>Need for Speed Most Wanted</A>“ macht eigentlich alles richtig! Ein grandioses Geschwindigkeitsgefühl, der große Fuhrpark voller lizensierter Wagen, eine Top-Grafik, die uns mit der Zunge hat schnalzen lassen, sowie ein klasse Sound verhelfen dem Renntitel zu unserer Top-Note. Das Spiel ist einfach zugänglich, schnell und macht einfach Spaß! Einzig und allein die verschiedenen Rennmodi wiederholen sich eben einfach irgendwann zu oft, aber darüber können wir angesichts des Rests vom Fest getrost hinwegsehen.<br><br><b>Bewertungen:</b><br>Grafik: 10<br>Sound: 9<br>Steuerung: 10<br>Spielspaß: 10<br><b>Gesamt: 10</b><br><br><img src=http://www.iplayapps.de/awards/award-10.png border=0> ]]></description>
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