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SpecialVeröffentlicht am 16.03.18 um 13:29h | 0 Kommentare

Pure Nostalgie – Diese Spiele spielten schon unsere Großeltern

Wer von Spielen spricht, meint heutzutage oft digitale Games und nicht mehr die ursprünglichen Gesellschaftsspiele, die es bereits seit langer Zeit gibt. Doch viele der heutigen Games beziehen sich auf alte Spielprinzipien, die bereits unsere Großeltern und viele Generationen davor unterhielten. Was heute digital und oft als Einzelspieler gespielt werden kann, war früher eine gemeinschaftliche Unternehmung, die Spaß machte, Menschen näher zusammenbrachte und für jede Menge Unterhaltung sorgte. Nicht umsonst verbinden wir Retro-Spiele wie „Bingo“ oft mit Seniorenrunden, die gemeinsam Zeit miteinander verbringen wollen. Viele Spielprinzipien reichen viele hunderte Jahre zurück und werden heute noch in modernen Versionen gespielt. Heute werden oft altmodische Spiele unserer Großeltern mit neuen Games vermischt, wodurch spannende neue Gameplays entstehen. So besticht beispielsweise die Spiele-App Domino Drop mit einer neuen Herausforderung, die Teile von Domino mit Tetris kombiniert. Wir haben die coolsten Retrogames unter die Lupe genommen und herausgefunden, warum sie bis heute noch heiß geliebt werden!

Geschichte der Gesellschaftsspiele
Bereits vor mehr als 4000 Jahren wurden Brettspiele und andere Gesellschaftsspiele gespielt. Damals wurde oft einfach in Sand oder Erde gezeichnet, um ein Spielfeld zu erzeugen und Steine oder andere Gegenstände als Spielfiguren verwendet. Einfache Spiele wie Tic-Tac-Toe, das es in ähnlicher Form schon im 12. Jahrhundert vor Christus gab, dienten dabei oft nur dem Zeitvertreib, während komplexe Spiele wie Schach dem philosophischen Wettkampf dienten und nur von den klügsten Köpfen gemeistert werden konnten. Auch Glücksspiele mit Würfeln sollen laut Ausgrabungen vor 5000 Jahren stattgefunden haben. Spielkarten sollen erst im 14. Jahrhundert aus dem Orient nach Europa und später auch Amerika gekommen sein und wurden auch hauptsächlich zum Betreiben von Glücksspielen, aber auch als einfacher Zeitvertreib eingesetzt. Moderne Brettspiele, wie wir sie heute kennen, wurden erst im 20. Jahrhundert beliebt, als man ihren pädagogischen Wert für Kinder und ihren Nutzen als Gehirntraining für Erwachsene und Senioren erkannte. Auch ältere Menschen mit Demenz profitieren besonders von den spielerischen Übungen für Gedächtnis und logisches Denken.

Bildquelle: Pixabay

Bingo
Das klassische Bingo wird in vielen Köpfen vor allem als Spiel für Senioren angesehen, da es relativ simpel ist und trotzdem jede Menge Nervenkitzel bringt. Das Spiel ist eine Abwandlung von Lotto, das bereits 200 Jahre vor Christus in China gespielt wurde. In der Variante von Bingo werden ebenfalls zufällige Zahlen aus einer Trommel gezogen. Jeder Spieler hat ein einzigartiges Blatt mit einem Raster, in dem die Zahlen, die in der Trommel sind, per Zufall in verschiedenen Fenstern des Rasters stehen. Jedes Mal, wenn eine Nummer gezogen wird, kann sie auf dem Raster abgehakt werden. Wer als erstes eine vollständige vertikale, horizontale oder diagonale Linie hat, der gewinnt und darf laut „Bingo“ rufen. Heutzutage gibt es viele lustige Abwandlungen von dem Spiel. So können zum Beispiel verschiedene Charaktere einer Serie aufgeschrieben werden und je nach zeitlichen Vorkommen in der nächsten Folge, abgehakt werden. Es gibt unzählige Variationen von Bingo, die sich auf Themen der Popkultur beziehen. Auch die digitale Spielewelt hat das Spielprinzip viele Male aufgegriffen und neu interpretiert. So beispielsweise in Monopoly-Bingo, einer Spiele-App von Electronic Arts und Hasbro, die die zwei Spielegrößen miteinander vereint.

Glücksrad
Die Lieblingssendung unserer Großeltern war schon immer das Glücksrad. Dabei mussten Spieler an einem Rad drehen, auf dem verschiedene Zahlen standen und warten, bis es an einer beliebigen Stelle stehen blieb. Die Zahl, die angezeigt wurde, stand für die Punkte, die der Spieler in dieser Runde erreichen konnte. Danach mussten die Teilnehmer die Buchstaben eines verdeckten Wortes oder mehrere Wörter erraten. Kam der geratene Buchstabe in dem Wort vor, wurde er aufgedeckt und der Spieler erhielt die Punkte auf dem Glücksrad. Das Spiel war besonders beliebt, weil es sowohl auf Glück, als auch auf der Kombinationsfähigkeit der Spieler beruhte. Vor dem Fernseher wurde dabei nur zu gerne mitgeraten und mitgefiebert. Das Glücksrad kam auf Grund der erfolgreichen TV-Sendung bald auch als Brettspiel heraus und fand ebenfalls seinen Weg auf die Computerbildschirme. Heute kann es jeder alleine oder mit Freunden unter dem Namen Dream Catcher auf Betway Live spielen. Durch die Übertragung des Spiels in Echtzeit über Live-Streaming und echte Dealer kommt die Stimmung aus dem Studio authentisch rüber.

Bildquelle: Pixabay

Memory
Das perfekte Spiel für Jung und Alt erweckt wunderbare Kindheitserinnerungen: Wer hat das simple Merkspiel nicht an Nachmittagen mit Oma und Opa gespielt? Dabei müssen verdeckte Kartenpaare gefunden werden, indem jeder Spieler zwei Karten pro Runde aufdeckt und versucht, sich ihre Positionen zu merken. Die Bilder auf den Memory-Karten reichen von Tieren, über Autos und Orte bis hin zu Berühmtheiten und vielem mehr. Jeder konnte zu seinem Lieblingshobby das passende Memory-Set finden. So einfach das Spiel erscheint, trainiert es jedoch das Gedächtnis und kann durch größere Kartensets erschwert werden. Für das iPhone gibt es mittlerweile eine abgewandelte Version von Memory, die mit dem Wortspiel „Ich packe meinen Koffer…“ vermischt wurde. Das Spiel eines Hamburger Indie-Studios trägt den Namen Memory Palace Game und besticht mit großartigem Design.

Bei den Spielen unserer Großeltern verspüren wir jede Menge Nostalgie. Wir erinnern uns an schöne Nachmittage mit Oma und Opa, die den ganzen Tag mit uns spielten und uns die Spielprinzipien vieler Klassiker näher brachten. Kein Wunder also, dass wir diese Spiele immer noch lieben!

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