UniversalSpecialVeröffentlicht am 26.03.17 um 13:16h | 0 Kommentare

FIFA Mobile allemal eine Versuchung wert

Die FIFA-Reihe ist längst Kult. Am 27. September 2016 erschien FIFA 17, die jüngste Ausgabe des Konsolenklassikers, nur Tage später, am 11. Oktober 2016, hatten auch die Freunde der Mobilgeräte Zugriff auf das unvergleichliche Fußballerlebnis. Die Teilnahme an der FIFA 17 Ultimate Team Championship Series mit der Aussicht auf ein Preisgeld von 1,3 Millionen US-Dollar ist zwar nicht drin, dafür hat FIFA Mobile mit Touchscreensteuerung, Strategiemodi und Community-Duellen genug im Angebot, um als Pausenfüller oder Reisebegleiter in Betracht gezogen zu werden.

Die Motivation

Ein wahrer Fußballfan hält sich nicht nur über die Online-Wetten auf dem Laufenden, sondern ist auch bei jedem wichtigen Ereignis vor Ort. Insofern ist es gut möglich, dass FIFA Mobile die Zeit bis zum Anpfiff verkürzt oder gar Lust auf mehr macht und nach dem Griff zur Konsole schreit. iPhone- und iPad-Nutzer benötigen jedenfalls iOS 8.0 oder höher, um sich den Fußballspaß von EA Sports auf ihr Gerät zu holen.
Viel Platz ist angesichts einer Dateigröße von weniger als 100 MB nicht nötig. Schnelle Ladezeiten und variable Steuerungsoptionen sorgen für ungetrübtes Spielvergnügen. Den besonderen Kick dürfte der Spieler allerdings durch den rundenbasierten, asynchronen Angriffsmodus erleben. Dieser ruft dazu auf, mit FIFA-Mobile-Spielern aus aller Herren Länder seine Kräfte zu messen. Erklärtes Ziel ist es, Angriffe zu starten und zu parieren, um letztendlich mehr Tore zu erzielen als der Gegner.
FIFA Mobile
Bildquelle: FIFA Mobile auf Twitter

Um nichts weniger reizvoll ist das Ultimate Team, in dem es nicht länger um Verträge und Trainingsobjekte geht. Vielmehr ist es am Spieler, mit einem Kader von 27 Leuten, unterschiedlichen Formationen und geeigneten Taktiken die Partien zu seinen Gunsten zu entscheiden. Spiele im Angriffsmodus werden ebenso belohnt wie Live- oder Flash-Events und Pläne.

Die Faszination

Wer vom Gameplay spricht, denkt bei FIFA Mobile in erster Linie an den Angriffsmodus. Er feiert mit den Mobilgeräten sein Debüt. Der zugbasierte Modus verspricht Action pur in einer 75-Sekunden-Spielsitzung. Aufgabe des Spielers ist es dabei, sich für eine Taktik des Zugs zu entscheiden. Er kann offensiv oder defensiv eingestellt sein, aber ebenso die goldene Mitte wählen. Je öfter FIFA Mobile jedenfalls gespielt wird, desto mehr taktische Optionen sind verfügbar. Und für Tore und siegreiche Partien gibt es Fans und Erfahrungspunkte zum Dank.
FIFA Mobile
Bildquelle: Game Scoop auf Twitter

Wer neu im Geschäft ist, hat mit Autoplay die Möglichkeit, nach dem Aufbau des Dream-Teams alles Weitere der Mannschaft zu überlassen. Die Spieler passen und schießen ohne Zutun Dritter. Damit hat die Gesten-Steuerung nichts am Hut. Sie verlangt vielmehr zwingend, Mitspieler oder freie Räume für einen Pass anzutippen und für einen Schuss aufs Tor zu wischen. Ohne angemessenes Wischtempo ist ein scharfer Schuss undenkbar, den erwünschten Effet liefert hingegen ein Kurvenwischer. Falls der Spieler alles unter Kontrolle haben möchte, genügt es, den Bildschirm zu berühren. Mit der Aktivierung des virtuellen Sticks bleibt nichts länger fremdbestimmt.
Nach wie vor stehen 11 Spieler auf dem Feld, ihre Wahl ist aber der Entscheidung für eine der 16 verschiedenen Formationen geschuldet. Angesichts des 27-Mann-Kaders gehören Gedanken über Wechselspieler der Vergangenheit an. Für jede Position ist ein Spieler verfügbar. So hat beispielsweise der Sturm 2 Flügelspieler, 3 Mittelstürmer und 3 Stürmer im Angebot. In weiser Vorausschau handelt, wer sich mit Spielern eindeckt, die unterschiedliche Positionen besetzen können. Auch wenn die Spieler grundsätzlich nur auf der Position ihres Objekts spielen können, ist mit der Veröffentlichung von Positionsänderungsobjekten zu rechnen.

Die Stimulation

Sich um seine Mannschaft verdient zu machen heißt auch, für zusätzliche Münzen und Ingame-Boni zu sorgen. Coin-Up-Token gehen regelmäßig mit bestimmten Live-Events einher, allerdings sind die Coin-Up-Herausforderungen höchst unterschiedlicher Natur. Während zuweilen die Belohnung bereits winkt, wenn das auf dem Token genannte Team das nächste Spiel gewinnt, muss bei anderer Gelegenheit ein Spieler buchstäblich als Torschützenkönig aus der Partie hervorgehen.
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Bildquelle: FIFA Mobile auf Twitter

Es überrascht deshalb wenig, dass in FIFA Mobile Pläne eine Schlüsselrolle spielen. Die zur Umsetzung der Pläne nötigen Objekte sind in den Modi einsehbar. Auch hier gilt: Ohne Fleiß kein Preis. Wer die Prüfungen besteht, hat, um mit Rückblick-Plänen zu sprechen, beispielsweise die Möglichkeit, frühere Leistungen aktiver Spieler zu würdigen. Nachdem FIFA Mobile stets mit neuen Plänen daherkommt, werden sich iPhone- und iPad-Nutzer so schnell nicht bemüßigt fühlen, sich aus Langeweile nach einer brauchbaren Alternative umzutun.

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