Site Skin Ad
Site Skin Ad
Site Skin Ad
SpecialVeröffentlicht am 24.12.20 um 08:22h | 0 Kommentare

Casino-Filme, die auf realen Begebenheiten basieren

Fast jeder kennt irgendeine Filmszene der fantasievollen Agententhriller des Meisterspions 007 inmitten von Glanz und Glamour eines luxuriösen Spielsalons. Mal spielt James Bond Baccarat im realen Casino Monte Carlo, ein andermal im fiktiven White House. In Casino Royal brilliert die berühmte Kultfigur beeindruckend am Texas Hold’em Pokertisch. Es gibt zweifellos zahlreiche Verfilmungen zum Thema Glücksspiele und populäre Kinoerfolge wie Ocean’s Eleven werden häufig mit weiteren Folgen fortgesetzt.

Abgesehen von teilweise tatsächlich existierenden Spielbanken als noble Schauplätze beruhen die meisten Casino-Filme allerdings auf frei erfundenen Geschichten, die jeglicher Realität entbehren. Einige der besten Filmproduktionen basieren jedoch auf einem durchaus wahren Hintergrund, der auch die Schattenseiten der funkelnden Glitzerwelt beleuchtet. Wer hingegen ohne eigenes Risiko ganz real sein Glück selbst herausfordern möchte, kann jetzt bei uns nach einem Online Casino mit Startguthaben stöbern und kostenlos um richtiges Geld spielen.

Casino mit Robert De Niro

Der dramatische Mafiakrimi ‚Casino‘ des Regisseurs Martin Scorsese, der gemeinsam mit Nicholas Pileggi das Drehbuch schrieb, erschien erstmals im November 1995 in den Kinos der USA und startete im März 1996 auch in Deutschland. Seither brachte der Kinofilm weltweit circa 116 Millionen US-Dollar ein, was in etwa dem Doppelten der Produktionskosten entspricht. Die Hauptrollen spielen Robert De Niro als Sam Rothstein alias ‚Ace‘, Joe Pesci als Nicholas Santoro alias ‚Nicky‘, sowie Sharon Stone als Edelprostituierte Ginger McKenna Rothstein.

Der Spielfilm erzählt eine fiktive Story, der reale Schauplätze, Personen und Ereignisse zu Grunde liegen. So diente beispielsweise Tony Spiloto alias ‚The Ant‘ als Vorlage für Nicky und das Filmcasino Tangiers entspricht dem ehemaligen Las Vegas Casino Stardust. Die Handlung startet im Jahr 1983 mit dem Attentat auf Ace, das auf einem Anschlag beruht, der tatsächlich ein Jahr zuvor auf Frank Rosenthal alias ‚Lefty‘ stattfand. Auf dessen Ehefrau Geraldine McGee Rosenthal basiert wiederum die Charakteristik von Ginger.

Film Realität
Attentat auf Ace im Jahr 1983 Anschlag auf Lefty im Jahr 1982
Tangiers Casino in Las Vegas Ehemaliges Stardust Casino
Sam Rothstein / Ace (Robert De Nero) Frank Rosenthal / Lefty
Nicholas Santoro / Nicky (Joe Pesci) Tony Spilotro / The Ant
Ginger McKenna Rothstein (Sharon Stone) Geraldine McGee Rosenthal
Lester Diamond (James Woods) Leonard Marmor / Lenny
Frankie Marino (Frank Vincent) Frank Cullotta
Billy Sherbert (Don Rickles) Murray Ehrenberg
Nevada State Senator Harrison Roberts (Dick Smothers) US-Senator Harry Reid
Die nächste Filmszene blickt zurück ins Las Vegas der 70er-Jahre in die Lebensgeschichte des von De Niro grandios dargestellten, erfolgreichen Berufsspielers und seinen Beziehungen zum Mafiamilieu. Obwohl Jude und kein Italoamerikaner, wird Ace von der Cosa Nostra mit der Leitung des Tangiers Casinos betraut. Die glanzvolle Managerkarriere ruft jedoch skrupellose Widersacher auf den Plan und wird durch betrügerische Machenschaften getrübt.

Obendrein wird Ace seine Leidenschaft für Ginger zum Verhängnis, die ihrerseits von ihrer  Jugendliebe zum ehemaligen Zuhälter nicht loskommt. Infolge permanenter Langeweile und Unzufriedenheit verfällt Ginger dem Alkohol, wird drogensüchtig und vernachlässigt die gemeinsame Tochter. Zu allem Überfluss beginnt sie eine Affäre mit Nicky, Ace’s neidischem Beschützer und einstigen Jugendfreund.

Das Mafiadrama Casino präsentiert ein emotionsreiches Wechselspiel zwischen Luxus, Ruhm und Tragik. Die mitreißenden Ereignisse demonstrieren Macht und Geld, Liebe und Leidenschaft, Korruption und Betrug, bis es zum Mordanschlag kommt, den Ace durch puren Zufall nur leicht verletzt überlebt. Daraufhin zieht er einen Schlussstrich und kehrt Las Vegas den Rücken, um fernab mit seiner Tochter ein neues Leben als Buchmacher zu beginnen.

21 mit Oscar Preisträger Kevin Spacey

Der im März 2008 erschienene US-amerikanische Kinofilm ’21‘ entstand in Anlehnung an das journalistische Sachbuch ‚Bringing Down The House‘ von Ben Mezrich. Die fiktive Filmstory basiert auf den Aktivitäten eines der einstigen MIT Blackjack Teams, die von 1979 bis Anfang dieses Jahrhunderts weltweit durch die Casinos zogen und hohe Gewinne erzielten. Die Spielszenen wurden teilweise im Casino des MGM Grand Hotels in Las Vegas bei laufendem Spielbetrieb gedreht, einem der seinerzeit geschädigten Originalschauplätze. Überdies ist Jeff Ma, einer der früheren MIT Studenten in der Nebenrolle als Blackjack Dealer im Casino des Planet Hollywood Resorts zu sehen.

Die Hauptdarsteller des Filmdramas 21:

  • Jim Sturgess – Ben Campell: Talentierter Technologiestudent an der Massachusetts Universität
  • Kevin Spacey – Micky Rosa: Bens Mathematikprofessor und Teamleiter
  • Laurence Fishburne – Cole Williams: Strategieexperte und verantwortlich für die Sicherheit mehrerer Casinos
  • Kate Bosworth – Jill Taylor: Bens attraktive Teamkameradin und große Liebe
Ben Campell träumt vom Medizinstudium in Harvard und wird aufgefordert, die Juroren von seiner besonderen Qualifikation für das Stipendium zu überzeugen. Ben beginnt seine eigene Geschichte zu schildern, die mit der Einladung seines Mathematikprofessors in ein geheimes Blackjack Team ihren Anfang nimmt. Genötigt durch seinen finanziellen Engpass, lässt er sich widerwillig darauf ein und lernt, das Spiel durch Kartenzählen zu berechnen.

Fortan verbringt die Gruppe jedes Wochenende in Las Vegas, um mithilfe mathematischer Strategie und geheimer Zeichensprache hohe Gewinnsummen abzusahnen. Parallel dazu vernachlässigt Campell seine besten Studienfreunde und verliebt sich in Jill. Alsbald ist das erfolgreiche Team Cole Williams ein Dorn im Auge, da ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit seine Karrierelaufbahn beeinträchtigten.

Durch den plötzlichen Reichtum und das schillernde Leben in Las Vegas verführt, spielt Ben mit immer höheren Einsätzen. Eines Nachts ignoriert er jegliches rationale Denken und warnende Zeichen seiner Teamkameraden. Er verliert 200.000 Dollar, die Rosa von ihm zurückfordert.

Ben wehrt sich gegen seinen Professor, der selbst kein Risiko eingeht, und das Team macht sich unter Bens Leitung selbstständig. Aufgrund eines anonymen Verrats wird Ben von Williams verprügelt. Darüber hinaus stiehlt Rosa aus seinem Studentenzimmer sein ganzes Vermögen und lässt ihn obendrein bei der Abschlussarbeit durchfallen. Um sich zu rächen, überredet Ben den Professor zu einem letzten gemeinsamen Coup, noch kurz bevor sämtliche Casinos die Kartenzählmethode mit effektiven Maßnahmen unterbinden.

Spieler ohne Skrupel (The Gambler)

2014 erschien die Neuverfilmung ‚The Gambler‘ nach dem gleichnamigen Filmdrama aus dem Jahr 1974. Der erste Gambler Film mit James Caan in der Hauptrolle kam in Deutschland unter dem Titel ‚Spieler ohne Skrupel‘ in die Kinos. Die tragische und überaus lehrreiche Filmgeschichte handelt von einem hochgeschätzten Literaturprofessor, der immer tiefer in den Hexenkessel seiner Spielsucht gerät.

Der Drehbuchautor James Toback führte einst selbst ein Doppelleben als angesehener Literaturdozent und süchtiger Casinospieler. Im Rückblick seiner eigenen negativen Erfahrungen und Suchtprobleme schrieb Toback inspiriert von Dostojewskis Roman ‚Der Spieler‘ sein erstes Filmdrehbuch. Die Neuinterpretation mit Mark Wahlberg als Hauptdarsteller erzählt die modernisierte Story über enorme Spielschulden eines spielsüchtigen Professors.