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UniversalTechnik, Gadgets & GerüchteVeröffentlicht am 23.10.15 um 07:30h | 2 Kommentare

ANKI Overdrive: die moderne Rennbahn im Test

anki-overdrive-test
Nachdem wir euch vor einigen Tagen bereits über den Verkaufsstart von ANKI Overdrive in Deutschland informiert haben, hat uns in dieser Woche ein Testmuster der modernen Rennbahn erreicht. Natürlich wollen wir euch unsere Eindrücke nicht vorenthalten.

In vielen Kinderzimmern fand man früher und findet man noch heute eine Carrera-Bahn. Doch wenn es nach dem Hersteller von ANKI Overdrive geht, ist nun ein neues Zeitalter eingeleitet. In ANKI Overdrive steuert ihr die kleinen Rennwagen nicht über einen Plastikcontroller mit nur einem Regler, sondern über eine kostenlose App (AppStore) mit eurem iPhone oder iPad (ab iPhone 4s, iPad 3, iPad mini, iPod touch (5. Gen)) Auch eine Android-App gibt es. Aber der Reihe nach…
ANKI Overdrive iOSANKI Overdrive iPhone iPad
Bei der ersten Einrichtung müsst ihr beide mitgelieferten Autos auf die Ladestation legen. Via Bluetooth verbindet sich euer iOS-Gerät dann mit den Autos und führt gegebenenfalls auch gleich ein Update aus. Danach könnt ihr einen Blick in die Anleitung der rund 400 Megabyte großen Gratis-App oder der beiliegenden Version aus Papier werfen. Bevor es dann losgehen, müssen noch Fahrernamen und Geburtsdatum als Profil eingegeben werden.

Aus modulbar zusammensetzbaren, flexiblen Streckenteilen (Geraden, Kurven, Brückenteile, Sprungschance, Kreuzung) könnt ihr verschiedene Rennstrecken auf dem Fußboden aufbauen, ähnlich wie bei einer Carrera-Bahn benötigt dies je nach Streckengröße einiges an freier Fläche. Das Starter-Set (Amazon) beinhaltet 10 Streckenteile (4 Geraden & 6 Kurven) sowie 2 Brückenpfeiler, mit denen 8 Streckenvariationen möglich sind. Durch Erweiterungssets sind dem aber nahezu keine Grenzen gesetzt.
ANKI Overdrive iOS
Dann stellt ihr die 2 mitgelieferten Robotik-Supercars auf die aufgebaute Strecke, weitere Fahrzeuge können separat erworben werden. Vor dem Rennen fahren die Autos die Strecke autonom ab, um sie zu scannen und den Verlauf kennenzulernen, was schon einmal irgendwie beeindruckend ist. Dann habt ihr die Wahl, ob ihr in der Einzelspieler-Kampagne gegen KI-Gegner in verschiedenen Rennen antreten wollt, um euch durch die virtuelle Story im typischen Rennspiel-Stil zu siegen, oder ob ihr den Open Play Modus wählt, indem ihr in vier verschiedenen Renn-Modi gegen Freunde oder Commander (KI) antreten könnt. Ihr müsst also nicht immer einen anderen Mitspieler zur Hand haben, sondern könnt euch dank KI-Gegnern und Einzelspieler-Kampagne auch alleine die Zeit vertreiben.

Je nach gewähltem Modus geht es aber nicht nur darum, möglichst schnell die festgelegte Anzahl an Runden abzuspulen und als erster die Ziellinie zu überqueren, sondern auch um den taktisch klugen Einsatz von PowerUps, Tuning und Waffen, mit denen ihr euren Wagen über die App ausstatten könnt. Mit diesen könnt ihr euer Wagen ausstatten, immer neue Möglichkeiten und Upgrades werden im Laufe des Spieles freigeschaltet. Jeder Wagen hat dabei seine eigenen PowerUps und Eigenschaften. Mit ihnen könnt ihr die Gegner mit verschiedenen Waffen verlangsamen oder sie für kurze Zeit komplett ausschalten. Das ist aus unserer Sicht der wohl größte Unterschied zu einer klassischen Carrera-Bahn, bei der es ja nur um das geschickte und schnelle Fahren geht.
ANKI Overdrive iOSANKI Overdrive iPhone iPad
Das Fahren ist natürlich auch in ANKI Overdrive nicht ganz unwichtig. Über euer iPhone oder iPad könnt ihr über einen Schieberegler links die Geschwindigkeit regeln, rechts gibt es verschiedene Buttons für Waffen und PowerUps. Außerdem könnt ihr den Gesundheitszustand eures Wagens einsehen. Den größten Einfluss auf die Fahrt eures Supercars, das prinzipiell vollkommen autonom seine Runden drehen kann, habt ihr über die Neigung eures iOS-Gerätes. Denn so könnt ihr euren Wagen über die einzelnen Spuren der Strecke manövrieren, um feindlichen Angriffen zu entgehen oder den vor euch fahrenden Gegner ins Visier zu nehmen.

Wir sind in den letzten Tagen etliche Rennen gefahren und hatten keinerlei technische Probleme. Spaß macht es auch, wobei mir persönlich eine klassische Carrera-Bahn und das pure fahrerischen Können noch etwas mehr Nervenkitzel bereiten. Aber das ist definitiv Geschmacksache, zumal beide zwar ähnlich, letztendlich aber doch nicht wirklich zu vergleichen sind. ANKI Overdrive ist aus technischer Sicht definitiv beeindruckend, das steht außer Zweifel. Und Technik hat nun einmal ihren Preis. Das Starterkit kostet bei Amazon 169,98€ und beinhaltet 2 Robotik-Supercars, 10 Streckenteile sowie 2 Brückenpfeiler, eine Ladestation und einen Reifenreiniger. Durch den Kauf von weiteren Streckensets (ab 12,99€) und Wagen (je 59,99€) entstehen immer mehr Möglichkeiten. Ob euch das den Kaufpreis wert ist, müsst ihr letztendlich selbst entscheiden. Aber ist ja auch bald Weihnachten…

ANKI OVerdrive im Video

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