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UniversalTechnik, Gadgets & GerüchteVeröffentlicht am 10.06.13 um 21:04h | 0 Kommentare

WWDC-Keynote zusammengefasst: iOS 7 und mehr

Wer sich den Livestream der heutigen WWDS-Pressekonferenz von Apple nicht angeschaut hat, für den haben wir die wichtigsten Neuvorstellungen zusammengefasst. Am Anfang das übliche Geplänkel mit einem kleinen Film über den neuen Store in Berlin und beeindruckende Zahlen. Der AppStore wird nächsten Monat fünf Jahre alt und erreicht mittlerweile 50 Milliarden Downloads. Es wurden mittlerweile 10 Milliarden Dollar an Entwickler ausgezahlt.
Dann wurde mit „Anki Drive“ ein neues „Spielzeug“ vorgestellt, bei dem kleine Roboterautos über eine Rennstrecke auf einer Art Teppich gefahren sind. Diese haben auch noch Waffen und ballern die anderen von der Straße, quasi ein Videospiel in der realen Welt. Es kann gegen die KI als auch gegen echte Spieler gefahren werden. Der Release ist für den Herbst geplant.
Nach „Anki Drive“ ging es um den Mac, der natürlich auch mit einigen Zahlen und Fakten gelobt wurde – wie sollte es anders sein… Dann kam die Vorstellung von OS X Sea Lion. Nein, Spaß beiseite, das Ding heißt OS X Mavericks, also kein Katzenname mehr. Auf die genauen Neuerungen, die teilweise schon recht beeindruckend und sinnvoll sind, wollen wir als iOS-Spiele-Magazin nun aber nicht eingehen und verweisen auf unsere Kollegen der Max-Magazine.

Danach wurden neue MacBook Air vorgestellt, die bessere und schnellere Haswell-CPUs beinhalten. Neben einigen weiteren Verbesserungen ist vor allem die Akkulaufzeit beeindruckend. Der Akku soll den ganzen Tag halten. Um genauer zu sein bis zu 9 Stunden bei der 11 Zoll großen Version und bis zu 12 Stunden bei 13 Zoll.
Auch der Mac Pro wurde komplett überarbeitet und radikal verändert. In einem Sneak-Peak-Video wirde ein zylinderförmiges Gehäuse gezeigt, der es in sich hat: neuer Intel Xeon Prozessor, 12 Kerne, 256 Bit, 1866 Mhz DDR3 Ram, Thunderbolt 2 uvm. – Rechenleistung pur. Und auch beim Display gibt es einiges zu sehen, nämlich 4K Auflösung. Verkaufsstart noch dieses Jahr.
Und immer noch nicht ging es um iOS, sondern erst einmal war iCloud an der Reihe. Auch hier wieder die üblichen Zahlen, es gibt mittlerweile mehr als 300 Millionen Accounts. iCloud wird unter in iWork Einzug halten. Mit iWork for iCloud können Dokumente im Browser bearbeitet werden – auf dem Mac und dem Windows-PC.

Und dann kam endlich das, wo wir alle drauf gewartet haben: iOS. Mehr als 600 Millionen verkaufte Geräte und weitere Zahlen sprechen für sich. Wie erwartet wurde dann endlich die neue Version iOS 7 vorgestellt. Mit iOS 7 wurde die größte Änderung umgesetzt, die bisher in der Geschichte von iOS umgesetzt wurde. Ein Video zeigte erst einmal zahlreiche neue Features. Es gibt eine simplere und klarere Designsprache mit neuen Icons, Typographie und Transparenzeffekten. Der Hintergrund verschiebt sich dreidimensional hinter den Icons, wenn man das Gerät bewegt – nette Spielerei. Die Wetter-App stellt das Wetter auch bildlich dar. Ordner können endlich mehrere Seiten enthalten, somit gibt es keine 37 Spieleordner mehr. Auch der Kalender, Messager, Game Center und alle anderen Apps wurden komplett überarbeitet und sind kaum wiederzuerkennen.
Ein neues Controll Center kann mit einem Wischer von unten nach oben aufgerufen werden und bietet Optionen zum Ausschalten von Bluetooth, Wlan und Co und macht vieles einfacher. iOS 7 erlaubt Multi Tasking mit Vorschau für alle Apps. Das bedeutet, dass alle Apps im Hintergrund laufen, ohne die Batterielaufzeit zu beeinflussen. iOS 7 merkt sich, wann ihr welche App (z.B. eine News-App am Abend, Facebook am Morgen) nutzt und aktualisiert diese automatisch im Hintergrund. Auch der Safari-Browser wurde überarbeitet mit neuem Fullscreen-Modus, neuer Suche, neuer Favoriten- und Tap-Darstellung. Die Anzahl der Taps ist nicht mehr auf acht begrenzt. Zudem wird auch iCloud Keychain unterstützt, ein neues Tool zum Speichern von Passwörtern von OS X in der iCloud.
AirDrop erleichtert das Teilen von Inhalten mit Freunden Auch die Kamera-App wurde verbessert und ist intuitiver zu bedienen. Die auf dem Gerät enthaltenen Bilder können mit der neuen Photos-App besser organisiert werden, z.B. nach Ort oder Jahr, mit Filtern verändert und natürlich mit Freunden geteilt werden.
Siri begrüßt mit neuem Interface und eine neue, natürlichere Stimme, die nun wahlweise auch männlich ist. Zudem ist sie intelligenter geworden, hat ein Lexikon enthalten und kann Einstellungen ändern. Zudem gibt es mit iOS in the Car die Möglichkeit, iOS-Features auf das Display deines Autos darzustellen und via Siri zu steuern. Es soll 2014 herauskommen, aber sicherlich so seine Zeit brauchen, bis sich das durchgesetzt hat… Immerhin sind einige namenhafte Autohersteller dabei, VW aber zum Beispiel fehlt aktuell noch.
Auch der AppStore wird komplett überarbeitet, glänzt mit neuem Design und neuen Kategorien. Zudem werden Updates für Apps nun automatisch geladen. Ob wir das nun gut finden, sind wir aber noch etwas skeptisch… Natürlich wurde auch die Musik-App überarbeitet und enthält nun unter anderem das neue iTunes Radio. Diverse Radiostationen sind dabei, allerdings erst mal nur in den USA. Es kann einfach nach Musikern gesucht werden und schon läuft die Musik… Zudem können angehörte Lieder einfach erworben werden und ähnliche Songs gesucht werden.
Insgesamt bietet iOS 7 mehr als 1.500 neue Funktionen. Der Release von iOS 7 wird im Herbst erfolgen und wird auf allen Geräten ab iPhone 4, iPad 2, iPad mini und der 5.Generation des iPod touch laufen. Beta-Versionen für Entwickler gibt es ab heute. Amazing…

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