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Treasure Reef im App Store
Preis & Download:
0,79€
Treasure Reef iPhone iPad Download
Treasure Reef iOS
Treasure Reef []
Publisher:LOCCIN GmbH
Genre:Shooter
Release:11.05.2011
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TestberichtVeröffentlicht am 16.05.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Treasure Reef“

Vor Spielen, die sich als originell bezeichnen, können sich iPhone, iPad und iPod touch genauso wenig retten wie vor denen, die es tatsächlich sind. Und der Effekt ist beeindruckend, wie ehrlicherweise auch ein wenig beängstigend. Wer hätte sich vor fünf Jahren vorstellen können, dass, sei es nun in New York, Tokyo oder Berlin, sogar erwachsene Anzugträger sich in Bus und Bahn mit geradezu kindlicher Freude über ihr Apple-Gerät hermachen und Dinge spielen, die wir damals mit Sicherheit als „Kinderkram“ abgetan hätten. Doch was gibt es schöneres, als das Erreichen der nächsten Stage bei „Angry Birds“ oder das Knacken des ultimativen Highscores von „Fruit Ninja“ mit der obligatorischen Becker-Faust zu feiern – koste es einen auch den Respekt der verdutzt dreinblickenden Menschen, die einen umgeben. Das ist es, was das einmalige Entertainment ausmacht. „Treasure Reef“ reiht sich als fischiger Kandidat in diese Liga derer ein, die mit Originalität und Witz den heißbegehrten Platz auf deinem iPhone erobern wollen. Wie es das anstellt und ob es tatsächlich gelingen wird, haben wir im folgenden Test einmal genau unter die Lupe nehmen.

Das Prinzip ist schnell erläutert: Als Fisch schwimmst du durch die gefährliche Tiefen des Ozeans und triffst hierbei auf unzählige andere Meerestiere, die sich unmittelbar beim ersten Aufeinandertreffen als unfreundliche Artgenossen herausstellen. Im Klartext: Sie versuchen deine Lebensleiste durch Berührung und Geschosse zu verringern und dir bei völligem Verlust dieser den Gar auszumachen. Das kannst du verhindern, indem du sie zuerst erledigst, was – sehr jugendfreundlich – durch Blasen geschieht, die dein oranger Freund aus dem Mund schießt. Und genau das ist auch dein Ziel eines jeden Levels – Die „Erblasung“ möglichst vieler oder bestimmter Gegnerfische. Denn nicht alle von ihnen sind gleich. Grundsätzlich gilt: Je kleiner das Zielobjekt, desto weniger Schüsse werden benötigt. Größere Exemplare verlangen mehr Blasen und teilen sich am Ende auch noch in neue Feinde der nächst-kleineren Kategorie. Somit kann aus einem Gegner am Ende eine ganze Horde werden, die allesamt nur dein Eindringen in ihr Gebiet verhindern wollen.

Doch es gibt eine Art das ganze Elend zu stoppen: Denn hinter allem Übel stecken die gelben Kugelfische. Sie werden im Spiel als Endbosse bezeichnet und produzieren zu deinem Leid permanent neue Feinde. Insofern ist es Ziel jeder Mission, diese zu erledigen, worauf du nur noch einen Schlüssel suchen musst, der dich zum nächsten Level bringt. Hierbei helfen dir die zahlreichen Extraattacken, die nach Aktivierung für eine gewisse Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen und die einzusammelnden Boni wie zum Beispiel mehr Kraft oder Geschwindigkeit. Als Angriffe stehen dir zum Beispiel ein Rundumschuss oder eine Unterwassermine zur Verfügung. Das alles macht tatsächlich eine Menge Spaß, nicht zuletzt dadurch, dass der Schwierigkeitsgrad von Level zu Level merklich ansteigt und es zusätzlich die Möglichkeit gibt, ein zum normalen Story-Modus zusätzliches „Schnelles Spiel“ freizuschalten. Die Mischung aus der kindlichen Unschuld des Fisches und dem Ballerspiel, getarnt durch Blasen, ist originell, aber höchst wahrscheinlich nicht der neue Welthit im AppStore.

Die 2D-Grafik ist sympathisch und vor allem sehr farbenfroh gestaltet. Der fröhliche Protonisten-Fisch wechselt seinen Gesichtsausdruck je nach Kampf oder Herumschwimmen von bitterböse zu freundlich lächelnd, an der Farbe der umherpaddelnden Gegner kannst du gut erkennen, wie viel „Blasenbehandlung“ noch benötigt wird, bis er sich im Fischhimmel wiederfindet. Liebevoll und lustig, gut zum Thema passend.

Akustisch präsentiert sich das Spiel eher sparsam. Keine Hintergrundmusik und einige Soundeffekte wie das Abschiessen der Blasen oder ein schmerzhafts „Autsch“ bei Feindberührung. Da lässt sich trefflich streiten: Die einen werden sagen: langweilig! Wir finden das aber überhaupt nicht, denn uns gefällt es deutlich besser, wenn es nur ein paar Soundeffekte als ein überaus nerviges und sich ständig wiederholendes Hintergrundgedudel gibt.
Die Steuerung funktioniert ohne Probleme, die Navigation des eigenen Fisches per richtungsweisender Berührung des Bildschirmes ist eingängig und die Platzierung der Spezialattacken auf der linken Seite des Bildschirmes gut erreichbar. Allerdings sind die einzelnen Angriffe etwas klein und nah aneinander, so dass im Spiel wertvolle Zeit auf der Suche nach dem richtigen Button verloren geht. Kann man verbessern, ist jedoch am Ende ein relativ unbedeutender Punkt. Außerdem leidet die Übersicht auf dem Display durch den sich ständig im Weg befindlichen Finger.

Review “Treasure Reef
Fazit:

Treasure Reef“ ist ein harmloser „Shooter“ für groß und klein, dem ein gewisses Suchpotenzial nicht abgesprochen werden kann. Dass es für den ganz großen Erfolg reichen wird, darf aber bezweifelt werden. Durch Taktieren mit dem Einsatz der Spezialangriffe und den stetigen Anstieg des Schwierigkeitsgrades handelt es sich hier um einen kurzweilig-motivierenden Kandidaten, der sich auf deinem iPhone, iPad oder iPod touch sicher gut machen würde. Wer mit Comic-2D-Grafik leben kann und sich selbst nicht zu ernst nimmt, der kann bei „Treasure Reef“ beherzt zugreifen.

Pro:
+
Passender Mix aus Shooter und Comicgame
+
ausgewogener Schwierigkeitsgrad
Contra:
-
Leichte Schwächen bei der Steuerung
Wertung:
Grafik:6
Sound:8
Steuerung:6
Spielspaß:5
Gesamt:
6
Treasure Reef Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 6 out of 10
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