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Six-Guns iOS
Six-Guns [Universal]
Publisher:Gameloft
Genre:Action, Abenteuer
Release:08.12.2011
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 12.12.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Six-Guns“

Heute hat mal wieder ein waschechtes Action-Adventures den Weg auf unsere Testgeräte gefunden. Der Name: „Six-Guns„. Um es kurz zu machen: „Six-Guns“ bringt dich direkt in den Wilden Westen. Das ist für die Plattform der Bonsai-Konsolen sicherlich neu, aber irgendwie kam uns das Prinzip schnell bekannt vor. Und tatsächlich: Nach kurzem Nachdenken kamen wir „sofort“ auf den Titel „Red Dead Redemption“, der vor allem auf den Konsolen für einen Paukenschlag gesorgt hat. Kann „Six-Guns“ das Gleiche auch für die iOS-Welt erreichen? Unser Test weiß die Antwort.

Dein Name: Buck Crosshaw. Dein Schicksal: Wider deinem Willen musstest du deinen Tod vortäuschen und aus deiner Heimat fliehen. Die Gegenwart: dich gegen Banditen, Indianer, aufgebrachte Siedler und sogar Untote behaupten. Die Zukunft: Düster, aber ganz in deinen Händen. Und so nimmst du sie auch in deine eigene Hand, besorgst dir ein paar Waffen und ballerst dich skrupellos durch den Wilden Westen. Die Zeiten, in denen du ein unbescholtener Musterbürger warst, sind vorbei. Nun gibt der nackte Kampf ums Überleben die Regeln vor. Doch trotzdem legst du deine Tugenden nicht komplett ab. Denn wer Hilfe benötigt, der ist bei dir an der richtigen Adresse… Vor allem, wenn für dich am Ende eine saftige Belohnung dabei herauskommt. Also erfüllst du auf deinem Weg durch die Steppen der Südstaaten der USA Quests, die dich deinem Ziel der blutigen Rache näher bringen. Nach jeder Mission wird abgerechnet. Zum einen erhältst du Gold, welches du in Waffen, Outfits und vieles mehr investieren kannst. Zum anderen steigt aber auch dein Level, mit dem du Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände freischalten kannst. Dann allerdings hast du die Auswahl zwischen stattlichen 18 Waffen, die allesamt verschiedene Eigenschaften besitzen.

Leider bietet das Spiel aber auch einige Mankos, die wir natürlich nicht unerwähnt lassen wollen. So wiederholen sich die Missionen stetig. Zwar wird ihr Schwierigkeitsgrad stets etwas höher, die Anzahl der Gegner steigt und sie werden auch widerstandsfähiger, aber trotzdem ist es am Ende stets ein sehr ähnlicher Ablauf. Da kann dann auch die zugegebenermaßen relativ recht hohe Anzahl an unterschiedlichen Missionen nicht von ablenken. So gibt es z.B. mal ein Pferderennen, mal musst du ein Fort verteidigen oder eine Höhle mit Zombies durchlaufen, doch es wiederholt sich dann doch in stetiger Regelmäßigkeit.
Dies ist aber nicht das einzige Manko des Spieles, das wir feststellen mussten. So lässt die KI der Gegner in manchen Situationen leider etwas zu wünschen übrig. Banditen rennen dir kopflos vor die Flinte und scheinen nur darauf zu warten, von dir erledigt zu werden. Oder auch der große und gefährliche Braunbär, den man aus der Entfernung in Seelenruhe mit zahlreichen Schüssen abknallen kann, ohne dass sich dieser auch nur ansatzweise vom Fleck bewegt.

Besonders an „Six-Guns“ ist die Tatsache, dass du eine komplett freie Welt erforschen kannst. Denn die Missionen befinden sich an vielen Orten, die weit voneinander entfernt sind und auf einer Karte angezeigt werden. Nun hast du drei Möglichkeiten: Entweder du läufst zu Fuß dorthin, was dich eine ganze Menge Zeit kosten wird. Oder, und das wird wahrscheinlich die bessere Option sein, du rufst per Knopfdruck dein Pferd, welches dich deutlich schneller ans Ziel kommen lässt. Bei der Orientierung hilft dir eine kleine Karte am oberen rechten Rand des Bildschirms, wie wir es schon von zahlreichen anderen bekannten Rollenspielen kennen. Die dritte Möglichkeit und mit großer Wahrscheinlichkeit auch die von dir am Ende am meisten genutzte, ist gleichzeitig auch die einfachste. Du wählst einfach den gewünschten Quest auf der Karte, gehst zurück ins Spiel und anstatt den langen Weg auf dich zu nehmen, betätigst du einfach kurz den Button, der unterhalb der Karte erscheint… Und schon bist du mitten in der nächsten Mission. So bekommst du zwar nicht viel von der wunderschön designten Umgebung mit, aber wenn du dich wirklich durch alle Quests kämpfen willst, wird die Zeitersparnis praktisch zum Muss.
Wie du sicherlich schon beim Download gemerkt hast, ist „Six-Guns“ ein Freemium-Spiel – und das merkt man beim Spielen an jeder Ecke. Sobald sich deine Lebensenergie dem Ende zuneigt, wirst du „freundlich“ darauf hingewiesen, diese doch via In-App-Kauf aufzufüllen. Und wenn du deine Satteltasche erweitern möchtest, in der du gefundene Gegenstände sammeln kannst, geht dies auch für ein paar Münzen. Das ganze Spiel wirkt etwas um den Shop herum konstruiert. Sicherlich will Gameloft mit dem Spiel Geld verdienen, das ist nun mal die höchste Priorität in einem modernen Unternehmen, aber wir hätten uns die Integration der In-App-Angebote an der einen oder anderen Stelle etwas dezenter gewünscht.

Die Grafik ist – wie von Gameloft gewohnt – gut gemacht. Sowohl Umgebung als auch Protagonist und Gegner erscheinen gestochen scharf. Die ganze Umgebung ist liebevoll designt, jeder Strauch und jeder Berg sind einfach toll dargestellt. Das ist an sich schon eine großartige Eigenschaft des Spieles, wird aber noch beeindruckender, wenn man die Ausmaße des ganzen bedenkt; die Welt ist riesig und praktisch jeder Zentimeter ist auch begehbar. Zum Teil hast du einen Blick über endlos-wirkende Steppen und immer noch bleibt die Qualität hervorragend. Da sind einzelne Ruckler definitiv zu verkraften. Und da sie sich in Grenzen halten, können wir hier annähernd die Höchstpunktzahl vergeben. Das liegt vor allem daran, dass das grafische Level nur knapp unter dem des vor kurzem getesteten „Infinity Blade II“ liegt, welches komplett linear daher kommt. „Six-Guns“ bietet hier die perfekte Mischung aus Qualität und Quantität.

Six-Guns Trailer

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Und auch beim Sound gibt sich „Six Guns“ absolut keine Blöße. Im Gegenteil würden wir dies sogar als Paradedisziplin des Spieles bezeichnen. Und auch wenn das übertrieben klingt, da es sich „nur“ um den Sound handelt, ist die Wichtigkeit dieser Komponente auf keinen Fall zu unterschätzen. Denn wie wir es schon aus zahlreichen Filmen kennen, trägt die Musik einen großen Teil zur gesamten Stimmung bei. Was wäre „Der Fluch der Karibik“ ohne die weltbekannte Hymne. Und wer denkt bei dieser bestimmten geflöteten Melodie nicht an „Kill Bill“. Und wir können dir mitteilen, dass sich die Entwickler von „Six-Guns“ auch in dieser Kategorie ordentlich ins Zeug gelegt und eine tonale Umgebung geschaffen hat, die das auf dem Bildschirm gezeigte perfekt widerspiegelt. Filmreife Ballerei wird ergänzt durch die ultimative Western-Musik im Hintergrund. Insgesamt ist die Leistung auf diesem Gebiet absolut Hollywood-reif, hier knackt „Six-Guns“ den Jackpot.

Kommen wir zur Steuerung und damit zu einem Punkt, der uns etwas – wenn auch nur geringe – Kopfschmerzen bereitet hat. Denn hier haben wir ein paar mehr oder weniger große Mängel vorgefunden. Zuerst aber einmal zu den Basics: die Steuerung ist klassisch gehalten, das bedeutet, dass dein Protagonist durch den obligatorischen Joystick am linken, unteren Bildschirmrand gesteuert wird. Die Sicht ändert sich zum Teil automatisch, zum Teil musst du aber auch selbst Hand anlegen und durch Wischen dein Auge auf den gewünschten Punkt richten. Das kann gelegentlich, vor allem in hektischen Momenten, für leichte Verwirrung und Probleme sorgen. Das größere Problem mussten wir aber bei der Steuerung innerhalb von Feuergefechten feststellen. Hierbei kommen zu den normalen Buttons noch unten rechts ein Colt-Magazin, welches die Schüsse auslöst, und ein Fadenkreuz über dem Joystick, welches dich präziser schießen lassen sollte. Doch wenn du in der näheren Ansicht bist, ist es immer noch relativ schwierig, den Gegner genau anzuvisieren, das Verändern des Blickwinkels geschieht nur mit einigen Rucklern. So geht viel Präzision verloren und auch das automatische Zielen hilft dir nicht immer, scheint also eher seinen eigenen Willen zu haben. Dass „Six Guns“ in diesem Punkt Federn lassen muss, ist sehr schade, kann aber das recht positive Gesamtbild nur geringfügig schmälern.

Review “Six-Guns
Fazit:

Six-Guns“ ist ein gutes Action-Adventure mit einer großen Portion Ballerei und Rollenspiel-Elementen. Die Quests sind vielfältig gestaltet, auch wenn das endgültige Ziel doch in den meisten Fällen der Austausch einer nicht geringen Menge an Blei ist und sich die Missionen auch – zwar mit steigendem Schwierigkeitsgrad – stetig widerholen und ähneln. Dafür bietet das Spiel aber eine tolle Grafik und einen überragenden Sound. Da „Six-Guns“ ein Freemium-Spiel ist, dürfen die In-App-Angebote natürlich nicht fehlen. Hier hätten wir uns allerdings eine etwas dezentere Integration gewünscht. Trotzdem ist das Spiel das vielleicht derzeit beste Freemium-Spiel, das es im AppStore gibt, denn es bietet einen riesigen Umfang, der mit der nötigen Geduld und Ausdauer komplett ohne Investitionen durchgespielt werden kann.

Pro:
+
exzellente Grafik
+
überragender, auf den Punkt getroffener Sound
+
riesige, offene Welt
Contra:
-
stetige Wiederholung
-
etwas aufdringliche In-App-Angebote
Wertung:
Grafik:9
Sound:10
Steuerung:7
Spielspaß:7
Gesamt:
8
Six-Guns Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 8 out of 10
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