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Siegecraft iOS
Siegecraft [Universal]
Publisher:Crescent Moon Games LLC
Genre:Action, Strategie
Release:11.10.2011
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 20.10.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Siegecraft“

Heute haben wir einen Kandidaten auf dem Tisch der Redaktion liegen, bei dem wir schon bei der Bestimmung des Genres ins Grübeln kommen. Sein Name lautet „Siegecraft„, so viel ist klar. Und es ist deine Aufgabe, dein Reich vorm Eindringen der feindlichen Einheiten zu schützen, das ist auch fix. Doch obwohl hier sofort alle Tower-Defense-Glocken läuten, ist das bei diesem Vertreter tatsächlich nicht so klar, wie es scheint. Warum und weshalb, werden wir dir aber erst im nun folgenden Test berichten.

Um die im ersten Teil gestellte Frage zu klären, müssen wir erst einmal den Spielablauf erläutern: In Form von Kampagnen kämpfst du dich durch Schlachtfelder, die sich in den verschiedensten Regionen der Erde befinden. Dabei befindest du dich immer in der Defensive und wirst von einem gegnerischen Trupp attackiert. Diesen musst du mit allen Mitteln, die dir zur Verfügung stehen, daran hindern, dein Land erfolgreich zu besetzten. Hierfür stehen dir durchaus schlagkräftige Argumente zur Verfügung, denn alle drei Völker, die du im Laufe der Kampagnen befehligen wirst, kommen mit schwerem Geschütz wie Katapulten und Haubitzen daher, die du zum Schutze deines Territoriums nutzen kannst. Also die Kampagne gestartet, kurz das sicherlich hilfreiche Tutourial zum Gebrauch deiner Geschütze durchlaufen und ab in den Kampf.

Nun findest du dich in einer Karte wieder, auf der du in einiger Entfernung schon erste Gruppen von Feinden ankommen siehst. Diese gilt es nun durch gezielte Schüsse aus dem Verkehr zu ziehen. Dazu ziehst du die Sehne des gewählten Geschützes nach hinten und siehst daraufhin eine vorgezeichnete Flugbahn deines Geschosses. Da sich die Gegner jedoch logischerweise nicht starr auf einem Fleck befinden, sondern durchaus beweglich in Richtung deiner Stellung marschieren, ist es beim Zielen sehr wichtig, vorrausschauend die Position anzuvisieren, an der sich das Zielobjekt im Moment des Einschlags befinden wird. Da die verschiedenen Waffen auch unterschiedliche Reichweiten und Stärken haben, musst du bei der Wahl auch Distanz und Anzahl der Feinde berücksichtigen. Wo du zum Beispiel einzelne Krieger sicher mit einem Pfeil erledigen kannst, musst du bei Truppenverbänden auch mal zum schwereren Geschütz wie dem Katapult greifen, um mehreren Feinden auf einmal den Gar auszumachen.
Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, deine Waffen kurzzeitig aufzurüsten, indem du eine Salve auf sich auf dem Spielfeld befindende Items schießt und somit unter anderem brennende Geschosse freischaltest. Um das Level erfolgreich zu beenden, musst du alle Gegner erledigen, ohne dass deine Einheiten verloren gehen oder ein anderes Missionsziel nicht erreicht wird.

Und hierbei kommen wir nun auch zur anfänglichen Frage des Genres zurück. Denn zwar ist das Spiel Tower-Defense-typisch zu Ende, sobald zu viele Gegner dir geschadet haben. Jedoch ist der Weg der Gegner, welcher in diesem Genre normalerweise sehr linear vorbestimmt ist, sehr vielfältig gestaltet, die Feine können aus mehreren Richtungen kommen und dabei unterschiedliche Routen nehmen. Und die Verwendung deiner Verteidigungseinrichtungen erinnert stark an Physik-Puzzler wie „Angry Birds“ und Co. Also im Grunde genommen ein Tower-Defense-Spiel mir Physik-Puzzler-Elementen. Insgesamt haben wir das Spielprinzip als sehr spaßig und relativ neuartig wahrgenommen. Doch leider lässt „Siegecraft“ aufgrund von nur wenigen Waffen und geringer Abwechslung auch einiges an Potenzial liegen.

Die Grafik ist nicht überragend, kann aber durchaus im obersten Mittelfeld eingeordnet werden. Sowohl Landschaften als auch Einheiten wirken teilweise etwas verwaschen, sind aber mit viel Liebe zum Detail designt. Die wenigen Spezialeffekte passen gut ins Bild, die Top-Down-Ansicht bietet dir den nötigen Weitblick, um das ganze Geschehen zu überblicken. Erfreut haben wir uns an den vielen verschiedenen Landschaftstypen, die viele Wege und Möglichkeiten für die Gegner enthalten, sich in dein Lager zu schleichen. Insgesamt zweckdienlich und auch liebevoll gestaltet.
Der Sound ist nicht sehr spektakulär, aber dafür rundum passend. Im Hintergrund läuft permanent eine etwas dunkle Marschmusik, die uns sehr an „Der Herr der Ringe“ erinnert hat. Als Ingame-Sounds bietet „Siegecraft“ ächzende Katapulte, stumm schreiende Feinde und dumpfe Einschläge deiner Kugeln in das feindliche Zielobjekt. Ein wenig mehr Action wäre hier sicher nicht verkehrt gewesen, aber auch so passt sich der Sound gut an das Spielkonzept an und spiegelt die angespannte Kriegssituation recht gekonnt wieder.

Siegecraft Trailer

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Die Steuerung müssen wir leider als durchwachsen bezeichnen. Das Prinzip, dass die Sehne bzw. das Katapult nach hinten gezogen werden muss, kennen die meisten von uns wohl noch aus Kindheitserfahrungen mit einer großartigen Erfindung namens Zwille. Dieses haben „Angry Birds“ und Co für iOS adaptiert. Nun finden wir es bei „Siegecraft“ wieder einmal vor und müssen leider kleine Mängel feststellen. Generell ist das Zielen nämlich möglich, aber da die Flugkurve, die dir zum Timing deines Schusses angezeigt wird, sehr nervös auch auf die kleinste Abweichung deines Fingers reagiert, benötigt es für die gewünschte Präzision einige Übung. Auch kann leider manchmal der Bildschirm deine Planung so beeinflussen, dass du das Schussobjekt nicht weit genug platzieren kannst und es dir irgendwo wild in die Pampa springt. Generell mit etwas Geschick funktional, aber verbesserungswürdig.

Review “Siegecraft
Fazit:

Siegecraft“ ist ein ordentliches Spiel, welches uns mit seinen offenen und vielfältig gestalteten Karten erfreut hat. Es macht besonders anfangs eine Menge Spaß, Gegner in guter alter Rittermanier mit dem Katapult zu erledigen. Leider lässt die Abwechslung trotz zahlreicher und unterschiedlicher Kampagnen etwas zu wünschen übrig. Auch die Steuerung, besonders beim Zielen und Timing der Schüsse, ist zum Teil etwas schwierig in den Griff zu bekommen. Insgesamt haben wir hier ein anspruchsvolles Spiel, welches wir Spielern empfehlen können, die eine Herausforderung in Sachen Geschicklichkeit suchen und sich dabei ein actionreiches Spiel in ansehnlicher Präsentation wünschen.

Pro:
+
guter Sound & ansehnliche Grafik
+
viele verschiedene Umgebungen
+
anständiger Anspruch an den Spieler
Contra:
-
Steuerung recht fummelig
-
zu wenig Waffen
Wertung:
Grafik:7
Sound:6
Steuerung:6
Spielspaß:7
Gesamt:
7
Siegecraft Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 7 out of 10
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