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Seal Force iOS
Seal Force [Universal]
Publisher:Nordisk Film Games Publishing
Genre:Arcade
Release:15.12.2011
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UniversalTestberichtVeröffentlicht am 04.01.12 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Seal Force“

Heute präsentieren wir dir ein weiteres Line-Drawing-Spiel im Test. Es heißt „Seal Force“ und versetzt dich mitten in eine Unterwasserwelt, in der du mit drei Robben die Weltmeere vor der Verschmutzung durch zu viel Krill retten musst. Als hätten die Robben nicht überirdisch schon genug Probleme durch die sinnlose Abschlachtung durch skrupellose Menschen, müssen sie sich jetzt auch noch unter Wasser gegen Feinde aller Art durchsetzen. Wer also schon immer zu faul war, sich bei Greenpeace oder ähnlichen Organisationen für das Wohl von Tieren zu engagieren, aber dennoch den Willen verspürt, etwas zu tun, der ist in diesem Spiel sehr gut aufgehoben. Also auf in den Kampf und nicht vergessen: Kenne keine Skrupel mit deinen Gegnern, denn sie kennen auch keine mit dir.

Das Prinzip ist ebenso simpel wie der Rest: Du hast ein „Bataillon“ von drei Robben, die du befehligen kannst. Diese schwimmen auf der linken Seite des Bildschirms. Nun nähern sich von der anderen Seite Horden von Krill, die sich deinen in den Weg stellen. Das Problem: Wenn sie deinem Trio zu nahe kommen, ist das Spiel vorbei. Und zwar schon bei einem einzigen sich zu nahe befindendem Gegner. Das bedeutet, dass du sehr vorsichtig mit deinen Aktionen sein musst, um nicht ins offene Messer zu laufen. Die Schwierigkeit besteht vor allen Dingen darin, dass nicht jeder Held auch jeden Gegner zerstören kann. Denn sowohl deine als auch die Gegenspieler sind farblich markiert und es können immer nur gleichfarbige Unterwasserbewohner gegeneinander antreten. Insofern musst du mit der Wahl deines Charakters variieren, aber auch sehr vorsichtig sein. Denn nicht selten schwimmen zum Beispiel ein grüner und ein lila Gegner hintereinander her. Das bedeutet, dass beide durch verschiedene Helden eliminiert werden müssen. Und das ist nicht mit einem Zug möglich, da sich immer nur einer aus der Dreierreihe lösen kann.

Erschwerend kommt noch eine gefährliche Art von Fischen hinzu, die zwar von allen deinen Charakteren erledigt werden kann, jedoch extrem schnell unterwegs ist und vor der fairerweise kurz vorher gewarnt wird. Hier werden, wie auch bei zahlreichen anderen Elementen des Spieles, Erinnerungen an den Award-Gewinner „Jetpack Joyride“ wach. Dort waren es die Raketen, die deinen Helden neben den üblichen Gefahren des Alltags aus dem Tritt bringen sollten.
Und auch die Missionen, die es in „Seal Force“ zu erledigen gilt, sehen aus, wie aus „Jetpack Joyride“ kopiert. Es sind jeweils drei an der Zahl verfügbar und sobald du eine erfolgreich absolviert hast, steht eine neue parat. Je weiter du im Spiel kommst und je mehr Missionen du geschafft hast, desto höher ist auch dein Level, welches den Fortschritt anzeigt. Außerdem kannst du dir vom erkämpften Gold wertvolle Dinge aus dem Upgrades-Shop kaufen. Dieser ist, wie alles in diesem Spiel, etwas unübersichtlich, kann dir aber in einigen Situationen einiges an Arbeit und Zeit ersparen und damit Leben retten.

Die Grafik ist in einer sehr sympathisch wirkenden Comicoptik gehalten. Auch die Auflösung und Detailgrad sind ansehnlich, deine Helden blicken mit einem freundlichen Lächeln in die Welt. Auffällig ist auch die farbenfrohe Welt, die jedem Spieler wohl als erstes ins Auge stechen wird. Diese unterstützt auf der einen Seite den Cartoon-Charakter von „Seal Force„, sorgt auf der anderen Seite allerdings auch für eine große Unübersichtlichkeit, wie wir sie schon im Hauptteil beschrieben haben. Vor allem die Menüs wirken durch die Regenbogenoptik sehr schwierig zu überblicken, es besteht eine gewisse Form von Reizüberflutung für das Auge. Ansonsten passt die optische Aufmachung aber gut ins Gesamtkonzept.

Der Sound erinnert im Hintergrund stark an die alten Mario-Titel. Darüber hinaus gibt es noch die Ingame-Sounds, die das Spiel nachhaltig beleben. Ähnlich wie bei Strategiespielen wie „Age of Empires“ oder „Warcraft III“ reagiert der angewählte Charakter mit einem coolen Spruch während er zur Attacke bläst. Außerdem explodieren deine Feinde mit einem geldbringenden Münzgeräusch. Insgesamt passt alles wieder sehr gut in die unbeschwerte Comic-Umgebung und macht eine Menge Laune auf mehr. Vor allem waren wir bei diesem Titel zu keinem Zeitpunkt einem Nervenzusammenbruch nahe, wie er uns manchmal bei anderen Spielen dieser Art befällt. Insofern haben die Entwickler hier einen guten Job gemacht.

Seal Force Trailer

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Und Steuerung ist einfach und eingängig. Das einzige, was du tun musst, ist deinen Finger elegant über den Bildschirm gleiten lassen. Dabei startest du auf einem deiner Protagonisten und gibst ihm dann den Pfad vor, den er im Kampf einschlagen soll – typisch für ein Line-Drawing-Spiel. Dabei wird dieser voraussichtliche Weg von einer gestrichelten Linie angezeigt, die dir zur Orientierung dient. So weißt du genau, wo du schon warst und welche Punkte du noch von Gegnern befreien musst. Mehr ist es nicht. Und wieder einmal werden Erinnerungen an „Jetpack Joyride“ wach, welches auch mit einer einzigen auszuführenden Bewegung auskam. Als letztes bleibt nur noch zu bemerken, dass uns beim Zeichnen des Weges keine Probleme aufgetreten sind und alles recht präzise von statten ging. Nicht besonders anspruchsvoll, aber extrem eingängig.

Review “Seal Force
Fazit:

Seal Force“ ist ein gutes Line-Drawing-Spiel für die ganze Familie. Denn vor allem die kunterbunte Grafik und das sympathische Ambiente machen das Spiel zu einem großen Spaß. Darüber hinaus ist das Spielkonzept denkbar einfach. Zum Spielen reicht die bloße Fähigkeit, einen Finger über den Bildschirm gleiten zu lassen. Denn das ist deine einzige Aufgabe dabei, den Robben ihren Weg durch die feindlichen Reihen zu bahnen. Dabei kommt „Seal Force“ komplett ohne Gewaltdarstellungen aus. Insgesamt könnte die Jagd nach den meisten zurückgelegten Metern manchen Spieler wohl etwas unterfordern, doch der Großteil wird wohl großen Spaß mit den beflossten Helden haben. Zusammengefasst ist „Seal Force“ definitiv nicht besonders anspruchsvoll und birgt unserer Meinung nach auch nicht das Suchtpotential von den Größen des AppStores, erzeugt aber vor allem durch das sympathische und simple Gesamtkonzept ein solides Bild, welches uns im Ganzen gut gefallen hat.

Pro:
+
sehr sympathische Aufmachung
+
lustiges Spielkonzept
+
guter, motivierender Sound
+
zahlreiche Missionen zur Steigerung der Langzeitmotivation
Contra:
-
auf Dauer eintönig
Wertung:
Grafik:7
Sound:8
Steuerung:8
Spielspaß:7
Gesamt:
7
Seal Force Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 7 out of 10
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