Site Skin Ad
Site Skin Ad
Site Skin Ad
Site Skin Ad
QR-Code:
Saving Yello im App Store
Preis & Download:
0,89€
Saving Yello iPhone iPad Download
Saving Yello iOS
Saving Yello [Universal]
Publisher:dreamfab GmbH & Co. KG
Genre:Action, Puzzle
Release:17.11.2011
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 23.11.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Saving Yello“

Im Bereich der Casual Games und Physik-Puzzler hat so ziemlich jedes Tier auf diesem Planeten sein eigenes Spiel im AppStore. Egal ob die Vögel in „Angry Birds“ oder „Rope Escape„, der Tintenfisch in „Save Yammi„, das Krokodil in „Wo ist mein Wasser?“ oder die Hühner in „Chicken Frenzy“ – irgendwo ist jedes Tier der uneingeschränkte Star. Vor wenigen Tagen ist nun ein weiterer tiereischer Vertreter im AppStore erschienen: „Saving Yello„, ein Spiel mit einem Goldfisch als Hauptdarsteller. Dieser muss zu reinen Überlebenszwecken zurück in sein Glas katapultiert werden, da er vorher skrupellos von seiner Besitzerin, der 7-jährigen Mathilda, auf den nackten Fußboden ausgesetzt wird. Ob diese Reise auch für dich ein ständiges Leiden ist oder genauso viel Spaß macht wie Schweine mit Vögeln zu beschiessen, wird der folgende Test für dich klarstellen.

Denn, wie schon eingangs erwähnt, scheint der gelbe Protagonist des Ganzen nicht unbedingt Fan seiner eigenen Rettungsaktion zu sein. Das ist aber auch durchaus verständlich, da sein offensichtlich etwas zum Sadismus neigender Besitzer ihn jedes Level aufs Neue aus seiner gewohnten Umgebung, seinem runden Goldfischglas, fischt und einfach so in der Gegend aussetzt. Insofern können wir den vorwurfsvollen Blick unseres beflossten Helden verstehen, der sich immer erst beim Erreichen des Glases am Levelende ändert. Doch bis dorthin ist es ein langer Weg, der geplant und mit Fingerspitzengefühl ausgeführt werden will.

Das geschieht in einer sehr bekannten Art: Da der Fisch sich logischerweise nicht selbstständig außerhalb des Wassers bewegen kannst, hilfst du ihm, indem du ihn an seiner Schwanzflosse spannst – keine Angst, das tut ihm bestimmt nicht weh – und dann durch Loslassen in die Luft und im Idealfall in Richtung des Zieles fliegen lässt. Doch natürlich gestaltet sich das Ganze nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick klingt. Denn zuerst einmal ist die Anzahl deiner Schüsse pro Level natürlich begrenzt und zum Zweiten stellen sich dir permanent Hindernisse in den Weg, die es entweder zu umgehen oder zu zerstören gilt. Das ist allerdings nicht nur eine Bürde, sondern bringt dir auch zusätzliche Punkte für die abschließende Bewertung in altbekannter 3-Sterne-Manier. Punkte gibt es nicht nur für zerstörte Hindernisse, sondern ganz besonders für eingesammelte Kuscheltiere und anderer Spielsachen.

Zusätzlich kommen noch einige Hilfsmittel dazu: Wenn du zum Beispiel in deiner Flugbahn eine Dynamitstange mitnimmst, dann explodiert das nächste getroffene Gebilde mit einem lauten Knall. Wenn du durch einen Feuerball springst, dann fängt es komplett an zu brennen. Die Jagd nach den drei Sternen am Ende der Levels wird dich für einige Zeit beschäftigen und einigen Saß bereiten. Dafür sorgen unter Anderem die drei verschiedenen Umgebungen, die allerdings mit insgesamt 40 Levels nicht besonders umfangreich gestaltet sind, jedoch mit zunehmendem Spielverlauf immer anspruchsvoller werden.

Die Grafik ist überaus sympathisch gestaltet, die Mimik des kleinen Yello eine Augenweide. Die Umgebungen sind bunt und vielfältig. Alles ist im Comic-Look gehalten und kann so auf jung und auch alt sympathisch wirken. Sehr passend und für ein Spiel dieses Genres auch sehenswert.
Der Sound ist der Punkt an dem wir wieder stark an das Vorbild namens „Angry Birds“ erinnert werden. Um ehrlich zu sein, ist Ähnlichkeit noch etwas untertrieben. Die tonale Untermalung der beiden Spiele gleicht sich wie ein Ei dem anderen. Beim Abschuss schreit dein Fisch wie es auch die bösen Vögel tun und Hintergrund klingt dazu ein fröhliches Gedudel. Vor allem bei den Extras kommen dann noch etwas spektakulärere Sounds wie brennende Türme oder kleine bis mittelgroße Explosionen dazu. Insgesamt wieder der lustigen Gesamtatmosphäre angepasst und gut gelungen.

Saving Yello Trailer

Jetzt iPlayApps.de bei YouTube abonnieren:

Die Steuerung ist einfach und eingängig. Du brauchst nichts tun außer den Schwanz des Fisches zurückzuziehen. Die Weite des Fluges entscheidest du durch die Spannung, die Richtung durch Auf- und Abwärtsbewegungen. Dann gilt es nur noch, im richtigen Moment wieder loszulassen. Als kleine Orientierung dient dir die Flugkurve, welche beim Zurückziehen angezeigt wird. Mehr ist eigentlich nicht zu beachten. Insofern ist die Eingewöhnungszeit vor allem für Menschen, die vorher schon ähnliche Spiele gespielt haben (wir sehen an dieser Stelle mal von einem erneuten Verweiß auf den Klassiker, der mit „A“ anfängt und mit „ngry Birds“ aufhört, ab), sehr kurz. Gut gemacht.

Review “Saving Yello
Fazit:

Saving Yello“ ist ein toller Physik-Puzzler. Das Spiel kann mit einer gelungenen Mischung aus spannendem Gameplay mit zahlreichen PowerUps, einem knuffigen „Helden“, toller Grafik und spaßigen Soundeffekten punkten. Schade finden wir, dass „Saving Yello“ mit seinen nur 40 Levels im Umfang sehr überschaubar ist und das du das Ende relativ schnell erreichen wirst. Hier hat der Entwickler aber bereits weitere Levels per Updates angekündigt. Insgesamt können wir dem Spiel für Idee und Ausarbeitung hiermit feierlich den iPlayApps-Award überreichen. Wer also gerne einmal einen Fisch durch die Gegend fliegen sehen will, dabei auf der Suche nach dem Spaß für Zwischendurch ist und, wenn möglich, der kann sich „Saving Yello“ ohne Bedenken zulegen.

Pro:
+
sehr sympathische Optik
+
lustiger Sound
+
simple Steuerung
Contra:
-
derzeit nur 40 Levels
Wertung:
Grafik:8
Sound:9
Steuerung:8
Spielspaß:7
Gesamt:
8
Saving Yello Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 8 out of 10
Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Wir verwenden diese zum Ausliefern von Werbeanzeigen und zur Verbesserung unseres Services. Mehr Infos | Einverstanden