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Riptide GP im App Store
Preis & Download:
0,89€
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Riptide GP iOS
Riptide GP [Universal]
Publisher:Vector Unit Inc
Genre:Action, Rennsport
Release:27.10.2011
TestberichtVeröffentlicht am 09.11.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Riptide GP“

Rennspiele haben wir schon zu genüge auf dem Tisch gehabt. Doch der heutige Testtitel kann endlich mal wieder mit etwas Innovation und frischem Wind im AppStore dienen. Denn zwar sind Auto- und Motorradracer omnipräsent, aber Jetski-Rennspiele sind bis jetzt noch Mangelware. Ein paar wenige Vertreter gibt es zwar, aber hier ist noch Platz für weitere Titel. Und diese Lücke möchte nun „Riptide GP“ ausfüllen, das uns stark an „Wave Race 64“, eines der besten Spiele damals für den Nintendo 64, erinnert. Ob der heutige Kandidat von Vector Unit dieses rar besetzte Genre nachhaltig erweitert oder auf der Strecke ins Wasser fällt, werden wir dir im folgenden Test nahe bringen.

Anfangen wollen wir mit den drei Spielmodi „Race“, „Hot Lap“ und „Championship“. Der obligatorische Karriere-Modus beinhaltet fünf einzelne Turniere, die jeweils aus mehreren Rennen bestehen, welche wiederum grundsätzlich in drei Runden abgehalten werden. Beginnen tust du allerdings mit der Auswahl der vernünftig ausgewogenen Schwierigkeit. Zur Verfügung stehen 250 ccm, 500 ccm und 1.000 ccm. Und hier sind wir auch gleich beim ersten Problem, welches wir im Spiel entdecken mussten. Denn wenn du in einer Klasse einen Erfolg errungen hast, welcher in Form von Medaillen dargestellt wird, bleibt dieser in dem jeweiligen Event bestehen. Das heißt, wenn du in einem Rennen schon eine Goldmedaille auf dem 250 ccm-Schwierigkeitsgrad errungen hast, bekommst du bei einem nochmaligen Spielen auf 500 ccm oder 1.000 ccm keine mehr hinzu. Das nagt an der Langzeitmotivation, soll aber noch kein K.O.-Kriterium sein.

Wenn es dann allerdings ins Renngeschehen geht, wird unsere anfängliche Euphorie zumindest teilweise bestätigt werden. Denn wie du dich in die Fluten legen musst und wie die Wellen dir das ein ums andere Mal das Leben schwer machen, macht einfach Spaß. Dann auch noch die Tricks, die du in Sprünge einbauen kannst und welche deinen Boost auffüllen. Und wenn du dann das erste Rennen gewonnen hast, bist du auch heiß darauf, noch mehr zu erreichen. Zum Beispiel kannst du zu den anfänglich drei wählbaren Jetskis durch Erfolge noch drei weitere freischalten, die sich in den Rennen als deutlicher Vorteil erweisen werden. Und auch einige der sechs Rennstrecken, die jeweils in beide Richtungen befahren werden können, müssen erst freigespielt werden. Für den kurzweiligen Spaß hat uns „Riptide GP“ schon gewonnen.

Die Grafik sehen wir etwas zweigespalten. Auf der einen Seite haben wir die Wasseranimationen, die wirklich sehr gelungen und real wirken. Doch auf der anderen Seite kann der Rest des Spiels mit diesem hohen Standard nicht wirklich mithalten. Zwar sind die Strecken abwechslungsreich, allerdings die Texturen teilweise sehr verwaschen. Weder die Fahrer noch die Umgebung dürfen sich über eine schon bei anderen Rennspielen gestochen scharfe Optik erfreuen. Auch die Ingame-Anzeigen und die Menüs wirken irgendwie etwas lieblos dahin geklatscht. Sehr schade, denn hier wird insgesamt eine ganze Menge verspielt.

Der Sound ist leider auch nicht überwältigend gelungen. Die Hintergrundmusik gestaltet sich komplett im Techno-Gewand und ist sehr dominant. Die Ingamesounds hingegen sind sehr rar. Da wäre zum Beispiel der ständige Lärm der Motoren, der sich bei Einsatz des Boosts in der Lautstärke leicht verändert. Kollisionen gehen in einem beinahe nicht zu hörenden und den Namen nicht verdienenden „Krachen“ unter. Und obwohl die Musik zum Spielgeschehen passt und die blitzschnelle Racer-Show gut unterstützt, wäre hier mit etwas mehr Action und Abwechslung deutlich mehr drin gewesen.

Die Steuerung hingegen hat uns prinzipiell sehr gut gefallen. Sie erfolgt in Form eines alt-bewährten Konzeptes: Die Lenkung geschieht durch Neigung des Spielgerätes in die gewünschte Bewegungsrichtung. Gas gegeben wird auf Wunsch durchgehend und automatisch, sodass du dich in engen Kurven oder brenzlichen Situationen nur noch um das – zugegebenermaßen recht seltene – Bremsen kümmern musst, was durch einen einfachen Druck auf den Bildschirm geschieht. Aufgrund der oben schon erwähnten überragenden Physik-Engine hat das Lenken sehr viel mit Einschätzen der Wasserbeschaffenheit und Enge der Kurve zu tun. Das ist schlicht und ergreifend super gelungen. Zusätzlich sind die Tricks, die du während der Sprünge machen kannst, problemlos zu händeln. Zwei Finger können in eine beinahe beliebige Richtung gestrichen werden und dein Fahrer bietet dir die wildesten Stunts. In Sachen Handling und Präzision macht „Riptide GP“ richtig Boden gut und könnte sich eine Menge Punkte ins Boot holen, wenn da nicht doch noch ein Manko wäre: es gibt leider nur eine einzige Steuerungsoption. Wer z.B. lieber über den Touchscreen lenken möchte, sucht diese Option vergebens. Einfach nur schade und für ein Rennspiel zu wenig

Review “Riptide GP
Fazit:

Riptide GP“ ist ein ordentlicher Jetski-Racer, der allerdings einiges an Potential verschenkt. einem hervorragenden Physik-Engine, einer schönen Wasseranimation und spaßigem Gameplay stehen leider einige Mankos wie eine ansonsten recht lieblose Grafik, etwas actionlosen Sound und nur eine Steuerungsmöglichkeit entgegen. Das ist auch für einen Arcade-Racer wie diesen etwas zu wenig, auch wenn wir von der leider viel zu selten umgesetzten Idee, Rennspiele von der Straße aufs Wasser zu verlegen, nachwievor angetan sind. Insofern können wir allen zum Kauf dieses Spieles raten, die einen Racer für den kurzen Spaß suchen und sich nicht an fehlenden Details stören. Es wäre deutlich mehr drin gewesen.

Pro:
+
überragender Physik-Engine
+
präzise Steuerung
+
tolle Wasseranimation
+
ausgewogene Schwierigkeitsgrade
Contra:
-
kein Mehrspielermodus
Wertung:
Grafik:6
Sound:6
Steuerung:6
Spielspaß:7
Gesamt:
6
Riptide GP Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 6 out of 10
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