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Protoxide: Todesrennen im App Store
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GRATIS
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Protoxide: Todesrennen iOS
Protoxide: Todesrennen [Universal]
Publisher:HC GLOBAL DISTRIBUTION LIMITED
Genre:Action, Rennsport
Release:14.07.2011
TestberichtVeröffentlicht am 05.08.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Protoxide: Todesrennen“

Rennspiele gibt es für iPhone, iPad und iPod touch zu genüge. Schnelle Autos, realistische Strecken – das ist sicherlich ein Evergreen. Doch freudig können wir heute berichten, dass uns ein Vertreter des Racer-Genres vorliegt, was sich zumindest erst einmal thematisch vom Rest abhebt. Denn „Protoxide: Todesrennen“ ist vielleicht kein Pionier auf seinem Gebiet, doch futuristische Renn-Apps sind bis jetzt noch eine Rarität auf dem iOS-Spielemarkt. Vielleicht erinnerst sich der ein oder andere noch an „F-Zero X“ von Nintendo oder „Wipeout“ von Sony, zwei der größten Klassiker auf den Konsolen der 90er und frühen 2000ern. Hier hat sich „Protoxide: Todesrennen“ eindeutig einen großen Teil seiner Inspiration geholt. Ob das Spiel auch das Potential zu einem solchen Hit wie die beiden oben genannten Klassiker in den frühen Zeiten der Spielekonsolen wird, bleibt abzuwarten. Aber auf jeden Fall werden wir dir jetzt einmal dieses Spiel näherbringen.

Schon beim Starten eröffnet das Spiel uns eine sehr zukunftsmäßig anmutende Umgebung. Und vor allem fallen uns schon uns sofort die zwei verschiedenen Einzelspieler-Modi „Schnelles Rennen“ – unterteilt in drei Rennmodi – und „Kampagne“ plus der Multiplayer-Modus ins Auge. Beginnen wir mit der „Kampagne“, dem Herzstück eines jeden Spieles. Eine Story gibt es selbstverständlich auch, aber die können wir besten Gewissens außen vor lassen, da die mit billigen Sprechblasen unterlegten Standbilder nichts weiter als ein schlechter Versuch sind, irgendwie eine Geschichte um die Rennen an sich zu Zimmern. Doch wir wollen Rennen fahren und nicht quatschen, insofern weiter im Text.
Nachdem wir die vorgegebene Strecke gewählt haben, können wir nun unseren Glider aussuchen, ein Fluggerät, welches stark Raumschiffen aus den „Star Wars“-Filmen ähnelt. Diese haben alle verschiedene Eigenschaften und Merkmale was Geschwindigkeit, Handling, Bewaffnung, usw. angeht. Insgesamt gibt es zwölf, von denen allerdings die meisten am Anfang noch gesperrt sind und erst mit der Zeit freigespielt werden können. Noch ein Knopfdruck und wir sind mitten im Geschehen.

Ein Rennen geht über mehrere Runden, die durch abgesperrte Strecken führen. Hier musst du besonders aufpassen, denn Gefahr lauert nicht nur von den zahlreichen Gegner, welche versuchen, dich mit ihren Raketen außer Gefecht zu setzen, sondern auch von den Banden am Rande der Strecke, die dir Lebensenergie abziehen. Ansonsten hast du noch für eine begrenzte Zeit Nitro zur Verfügung, der dich bekanntermaßen temporär deutlich schneller macht als die Normalgeschwindigkeit. Wobei Geschwindigkeit ist so eine Sache – auf der einen Seite wirken die Rennen im Oma-und-Opa-machen-am-Sonntag-einen-gemütlichen-Kaffeausflug-Tempo, auf der anderen Seite ist es trotzdem schwierig, den eigenen Glider auf Kurs zu halten. Irgendwie haben andere Rennspiele hier für unser Dafürhalten einen besseren Weg gefunden, ein beherrschbares Rennspiel mit einem rasanten Eindruck zu kreieren.

Natürlich bist du nicht nur Zielscheibe der Gegner, sondern kannst deinerseits genauso zurückschießen. Hierzu findest du überall auf der Strecke verteilt Items, die du einsammeln solltest und die dir dann entweder deinen Nitro oder deine Lebensenergie auffüllen oder dir Vorteile im Kampf durch Raketen oder das Schild, welches du für kurze Zeit aktivieren kannst, bringen.

Wie oben erwähnt bietet der „Schnelles Rennen“-Modi verschiedene Renntypen, die wir dir kurz erklären wollen. Das Prinzip bleibt in den Modi unter sich gleich: „Rennen“ bedeutet ein schnelles Rennen, im „Endspiel“ hast du eine vorgegebene Anzahl an Gegner, die du erledigen musst, und „Überleben“ fordert von dir die Eliminierung möglichst vieler Gegner bevor du selbst verendest. Das ist vielleicht nicht kein Riesenhighlight, bringt aber noch etwas mehr Abwechslung ins Spiel.

Die Grafik von „Protoxide: Todesrennen“ ist ordentlich, wir haben allerdings auch schon besseres im AppStore gesehen. Besonders in Sachen Ausschmückung hätte hier etwas mehr Liebe zum Detail uns viel Freude bereitet. Die vielen Special-Effects machen unserer Meinung nach ein wenig gut, denn mit Explosionen sowie Kollisionen und Kämpfen mit den Mitstreitern wird einiges an Action aufgefahren. Insgesamt überdurchschnittlich, aber keineswegs überragend, vor allem weil sich die 16 verschiedenen Strecken leider auch untereinander sehr ähnlich sehen.
Der Sound ist sehr stimmungsvoll gestaltet. Futuristische Beats klingen zusammen mit lautem Gesurre der Rennmaschinen über die Strecke. Wir fühlen uns wie direkt in die Zukunft versetzt. Das ganze Spiel wird toll durch die vielen Geräusche untermalt und auch schon im Menü kommen wir uns wie an Bord einer Raumkapsel vor.

-b5-Die Steuerung funktioniert sehr gut. Die Richtung wird durch Neigung des Spielgerätes bestimmt, Bremse und Nitro betätigst du durch die gut positionierten Buttons, die für die jeweilige Aktion ausgewiesen sind. Es erfordert zwar anfangs etwas Fingerspitzengefühl, deinen Glider durch die teilweise engen Strecken zu führen, doch nach kurzer Eingewöhnungszeit bist du voll dabei. Die Geschosse werden automatisch auf den am dichtesten vor dir fahrenden Gegner gefeuert, auch das Zielen wird für dich übernommen. Die Krönung der Automatisierung ist das automatische Gas, du musst dich also nur aufs Bremsen konzentrieren. Dies kann leider in den Einstellungen nicht deaktiviert werden, um das Spiel zu einem „vollwertigen“ Rennspiel zu machen. Ansonsten aber ordentlich gemacht.

Review “Protoxide: Todesrennen
Fazit:

„Protoxide: Todesrennen“ ist ein ordentliches Rennspiel mit Actioncharakter. Immerhin 16 Strecken, die sich zwar sehr ähneln, aber zu spannenden Rennen in einer futuristischen Welt einladen, beinhaltet das Spiel. Die Grafik ist nicht überragend, Sound und Steuerung sind hingegen recht gut, besonders die zwölf verschiedenen Gefährte, die es am Ende zu wählen gibt, haben unser Herz höher schlagen lassen. Zudem gibt es noch vier verschiedene Einzelspieler- plus einen Multiplayermodus, was uns zu einem positiven Gesamtbild bringt. Wer auf futuristische Rennspiele steht und als echter Mann keine Action scheut, der wird an diesem Spiel einige Zeit Freude haben.

Pro:
+
viele Gefährte
+
vier Einzel-Modi + Multiplayer
+
gute Steuerung
+
stimmungsvoller Sound
Contra:
-
Streckendesign etwas eintönig
Wertung:
Grafik:7
Sound:8
Steuerung:8
Spielspaß:6
Gesamt:
7
Protoxide: Todesrennen Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 7 out of 10
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