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Jelly Defense im App Store
Preis & Download:
2,69€
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Jelly Defense iOS
Jelly Defense [Universal]
Publisher:Infinite Dreams
Genre:Strategie
Release:29.09.2011
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 29.09.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Jelly Defense“

Es war einmal vor langer, langer Zeit im Jelly-Land. So oder so ähnlich beginnt die Story unseres heutigen Testkandidaten. Und wenn du dich jetzt fragst, was zum Teufel das Jelly-Land ist – das können wir dir selbst nach ausgiebiger Begutachtung des Spieles nicht klar definieren. Es handelt sich um irgendeinen ausserirdischen Planeten, von dem aber auch wir noch nichts gehört haben. Was wir dir jedoch sagen können, ist, dass es sich bei den Jellys um kleine Wesen verschiedenster Formen und Farben handelt, die bisher fröhlich in ihrer eigenen Welt lebten, nun jedoch die Invasion einer bösen Macht fürchten müssen. Eine allseits beliebte Story, die sich – verpackt in einem sympathischen Outfit – gut in ein neues Spiel einarbeiten lässt: „Jelly Defense“ ist geboren.

Denn so viel können wir zu „Jelly Defense“ schon sagen: Die Figuren, die sich bei dir über den Bildschirm bewegen, sind einfach so herrlich seltsam und komplett ohne jeglichen Bezug zu allen bisher bekannten, dass schon beim Öffnen des Spieles ein erfrischendes Gefühl durch unsere Gamer-Venen fließt. Es ist schlicht und ergreifend völlig anders als alles, was wir bisher auf unseren Apple-Geräten erleben durften. Das liegt aber ausschließlich an Gestaltung und Design. Denn das Spielprinzip ist ein altbekanntes und eingesessenes Genre namens Tower-Defense. Und wer unsere Tests verfolgt der weiß, dass es sich dabei um ein viel behandeltes Thema dreht. In nahezu jeder Konstellation hat es diese Art schon gegeben: Im Mittelalter, in den zwei Weltkriegen und so weiter. Insofern hat uns „Jelly Defense“ überrascht, indem aus einem so überstrapazierten Thema noch so viele Reserven geholt wurden.

Die Story haben wir oben schon erläutert, ist aber natürlich, wie so oft, nur ein Aufhänger für das eigentliche Spiel. Das besteht genretypisch aus einer vorgegebenen Strecke, die von gegnerischen Einheiten passiert wird, was es aus deiner Sicht allerdings zu verhindern gilt. Denn sobald sie sich bis zum Ende geschlichen haben, nehmen sie dir ein Leben in Form eines grünen Rubins. Bei zu vielen Verlusten führt dies zum abrupten Ende des Levels.

Deine Aufgabe ist das Setzen der Einheiten an vorgegebene Stellen am Streckenrand. Hier platzierst du nun deine kriegerischen Jellys, die sehr stark an kleine Knetfiguren in mehreren Variationen erinnern. Da du neue Einheiten käuflich erwerben musst, liegt es an dir, möglichst viele Gegner möglichst schnell zu eliminieren und das daraufhin von ihnen fallengelassene Gold aufzusammeln. Dieses kannst du dann nämlich gewinnbringend in neue „Streckenposten“ oder Upgrades für die schon Bestehenden investieren. Natürlich kannst du während des Spieles immer wieder variieren, alte Einheiten verkaufen und stärkere an derselben Stelle platzieren. Wichtig ist bei deiner Auswahl auch noch die Farbe deines Kämpfers, denn er beschießt ausschließlich die vorbeikommenden Gegner in der gleichen Farbe. Insofern musst du entweder für einen wohlüberlegten, farblichen Mix in deinen Reihen sorgen oder dich möglichst schnell an die ankommenden Feinde anpassen. Insgesamt also alles nicht außergewöhnlich, aufgrund des Designs und kleiner Minispiele als Unterbrechung aber durchaus witzig und auch nach längerem Spielen immer wieder einen Durchgang wert.

Die Grafik ist besonders im Vergleich zu bekannten Tower-Defense-Spielen ein wirkliches Highlight. Denn trotz dessen es sich um sehr einfach gestaltete Charaktere und Welten handelt, wirkt das komplette Spiel unkonservativ erfrischend. Dazu kommt noch die hochauflösende 2.5D-Grafik, die hervorragend in das Spielkonzept passt. Besonders hier haben wir das Gefühl, dass sich die Entwickler von Infinite Dreams ordentlich ins Zeug gelegt haben, um sich aus der breiten Masse des Genres zu heben. Und das ist ihnen zweifelsfrei gelungen.
Der Sound wirkt äußerst spacig, aber dabei durchaus nicht fehlplatziert. Die Hintergrundmusik besteht zu einem großen Teil aus dem Gesang in einer abgedrehten Fantasiesprache und der dazu passenden Weltraummusik. Das schafft auf kurze Sicht ein komödiantisches Spielklima, kann allerdings bei zu viel Genuss auch schnell ins Gegenteil kippen. Doch im Zusammenspiel mit den guten Soundeffekten können wir die Entwickler für die Arbeit am Ton durchaus loben.

Jelly Defense Trailer

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Die Steuerung funktioniert durch die Bank nahezu problemlos, ist auf dem iPhone aber doch relativ aufgrund der recht kleinen Buttons etwas fummelig. Deine Verteidigungs-Einheiten werden aus dem Repertoire am unteren Bildschirmrand auf die gewünschte Position am Streckenrand gezoge, Upgrade und Verkauf der Einheit können durch längeren Druck auf diese und anschließende Wahl des jeweiligen Buttons ausgeführt werden. Typisch für ein Tower-Defense-Game, sehr eingängig und dazu noch einfach und übersichtlich. Gut gemacht.

Review “Jelly Defense
Fazit:

Jelly Defense“ ist ein klassisches Tower-Defense-Spiel im gar nicht klassischen Look. Lustige Knetfiguren bewachen dein Hauptquartier, während nicht weniger sympathisch wirkende Gegner versuchen, es einzunehmen. Dabei betätigst du dich selbst als Kommandeur, der seine bunten Freunde am Streckenrand platziert und ausrüstet. Eine gute 3D-Grafik und eine eingängige Steuerung sorgen für eine Menge Spaß und lassen einen wie im Flug durch die zahlreichen Levels gleiten. Lediglich die nicht übermäßig große Abwechslung innerhalb der Levels ist uns als kleiner Minuspunkt aufgefallen. Insgesamt macht „Jelly Defense“ eine mehr als ordentliche Figur und bringt frischen Wind in ein sehr gebrauchtes Genre.

Pro:
+
neuartiges Design mit toller Grafik
+
ordentlicher Umfang
+
einfache Steuerung
Contra:
-
Levels ähneln sich sehr
-
wenige Einheitenarten
Wertung:
Grafik:9
Sound:7
Steuerung:8
Spielspaß:8
Gesamt:
8
Jelly Defense Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 8 out of 10
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