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Infinity Blade II im App Store
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Infinity Blade II iOS
Infinity Blade II [Universal]
Publisher:Chair Entertainment Group
Genre:Abenteuer, Action
Release:01.12.2011
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 06.12.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Infinity Blade II“

Vor einem Jahr haben setzen Epic Games und ChAIR Entertainment mit Infinity Blade die iOS-Welt in Verzücken versetzt. Eine bis dahin noch nie auf einem mobilen Gerät gesehene Grafik paarte sich mit einem actionreichen Gameplay. Sicherlich gab es auch Kritik, dass dieses relativ eintönig sei. Uns hat das Spiel damals aber trotzdem hervorragend gefallen, der Titel hat aus unserer Sicht vollkommen verdienst als erstes Spiel unseren Test mit der Höchstwertung abgeschlossen. Ziemlich genau ein Jahr nach dem Release von Infinity Blade setzen Epic Games und ChAIR Entertainment mit Infinity Blade II zum nächsten Überflieger an. Dank der mittlerweise leistungsfähigeren Hardware von iPhone 4S und iPad 2 versprechen die Entwickler eine noch bessere Grafik und ein umfangreicheres Gameplay. Doch kann das Spiel die hohen Erwartungen auch erfüllen? Unser Testbericht gibt die Antwort.

Für Unwissende fangen wir wie immer mit dem Grundkonstrukt des Spieles an, welches dem Vorgänger komplett gleicht. Als stolzer Krieger in Rüstung und mit epischen Waffen in den Händen musst du dich durch die Welt kämpfen, immer mit dem Ziel das Böse zu zerstören. Wie du siehst, es hat sich gegenüber dem ersten Teil nicht viel geändert, ganz im Gegenteil, es ist im Grunde genommen sehr vieles gleich geblieben. So machst du dich auf den Weg und erledigst auf diesem möglichst viele Gegner ohne selbst dabei das Zeitliche zu segnen. Für zusätzliche Motivation sorgt die Ausbaufähigkeit deines Charakters wie in einem Rollenspiel. Denn im Laufe des Spieles steigt dein Level und gleichzeitig kannst du Erfahrungspunkte in den Ausbau deiner Fertigkeiten stecken. Darüber hinaus bietet „Infinity Blade II“ auch wieder die Möglichkeit deine Waffen mit gesammelten Elementen zu verfeinern oder mit eingenommenem Geld neue zu erwerben bzw. die alten zu meistern.

Beim Gameplay ist allerdings so ziemlich alles beim Alten geblieben. Sicherlich ist die Welt um die mysteriöse Burg größer geworden, es gibt mehr Gegner zu besiegen und alternative Wege zu beschreiten. Dass die Kämpfe zwar spannend, aber nicht besonders abwechslungsreich daher kommen, das ist schon vom ersten Teil bekannt. Wen das eintönige Gekämpfe im ersten Teil gestört hat, der wird wahrscheinlich auch kein Fan des zweiten Teils werden. Uns hat es aber wieder sehr gut gefallen, vor allem da dich der ansteigende Schwierigkeitsgrad definitiv fordern wird und stumpfes draufhauen hier irgendwann nicht mehr zum Ziel führen wird. Es muss taktiert und bedacht gehandelt werden. Ein super Spiel in einfach unheimlich schönem Gewandt. Aber dazu im nächsten Absatz.

Die Grafik ist und bleibt das Highlight des Spieles. Und wir müssen zugeben, dass die hier gebotenen Darstellungen schon atemberaubend sind. Der erste Teil vor einem Jahr war schon ein Überflieger, der zweite Teil kann dies noch einmal toppen. Alles wirkt noch einen Tick schärfer, die Gegner furchteinflößender, alles wie aus einem animierten Kinofilm kopiert. Vor allem bei den Lichteffekten konnte uns das Spiel in größtes Verzücken versetzen.
Die Blicke über Berge, herrliche Landschaften; die Charaktere an sich und auch die Kämpfe. Was wir hier zu Augen bekommen ist ohne wenn und aber überragend. Wir hatten teilweise Tatsächlich das Gefühl, dass einzelne Animationen und optische Spielereien von den Entwicklern einfach nur hinzugefügt wurden, weil sie es können. Da schließen sich Tore hinter dir und in der Zwischensequenz wird während des Schließens noch die Sonne gezeigt, wie sich ihre Strahlung durch den immer kleiner werdenden Spalt verändert und schließlich ganz verschwindet. In einem Film würde man das gute Kameraführung nennen, in einem Spiel einfach eine grafische Entwicklung, die nicht von dieser Welt ist. Ohne Worte, volle Punktzahl.

Der Sound ist, wie das ganze Spiel, komplett auf Action ausgelegt. Während im Hintergrund eine beiläufige und relativ nebensächliche Melodie mitschwingt, die zweifellos zur Umgebung passt, hörst du im Vordergrund permanent das Klirren von aufeinander-treffenden Klingen und die Kampfgeschreie der gegeneinander antretenden Duellanten. Ansonsten Grunzen und Brüllen deine Gegner grimmig vor sich hin, wobei gilt: Je größer, desto lauter. Insgesamt fügt sich der Ton sehr gut in das actionreiche Geschehen und unterstützt die zahlreichen Kampfszenen sehr stimmungsvoll.

Infinity Blade II Teaser Trailer

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Die Steuerung ist genauso wie beim Vorgänger gehalten: Fortbewegen tust du dich nur von Szenerie zu Szenerie, indem du auf die blauen Kreise tippst, die nach jedem Kampf meist verschiedene Wahlmöglichkeiten lassen. In den Kämpfen selbst hast du zuerst einmal Buttons zum Blocken und zum Ausweichen in beide Richtungen am unteren Bildschirmrand. Zur Anwendung der Extra-Attacke einen Button auf der oberen linken und für die Anwendung von Magie einen auf der oberen rechten Seite. Hinzu kommen noch die „normalen“ Schwertattacken, die durch Streichen über den Bildschirm ausgeführt werden. Zusätzlich kannst du in bestimmten Situationen auch einen einfachen Stich vollführen, der dem Gegner ebenso wie normale Attacken schadet. Entscheidend ist wieder das richtige Timing zwischen Abwehr und Angriff, den Gegner beobachten, gekonnt seine Schläge parieren oder blocken und dann mit aller Macht zum Gegenangriff ausholen. Alles ist im wie beim Vorgänger, trotzdem oder gerade deshalb können wir aber auch hier wieder mit bestem Gewissens die Höchstwertung verteilen.

Review “Infinity Blade II
Fazit:

Infinity Blade II“ hatte mit seinem Vorgänger „Infinity Blade“ riesen-große Fußstapfen zu füllen, was ihm aber auf ganzer Linie gelungen ist. Wieder einmal punktet das Spiel vor allem durch seine Grafik, die seinesgleichen auf iPhone, iPad und iPod touch vergeblich sucht. Dieses Spiel lohnt es sich sogar zu kaufen, nur um einmal zu sehen, was dein mobiles Spielgerät zu leisten im Stande ist. Auch der Sound ist super gemacht, die Steuerung weiterhin gewohnt gut. Natürlich kann man immer noch an der mangelnden Abwechslung mäkeln, doch bei solchen äußerlichen Bedingungen können wir über kleine Fehler getrost hinweg sehen. Uns hat „Infinity Blade II“ nach einem Jahr wieder genauso viel Spaß gemacht wie sein Vorgänger, können dir dieses Spiel auf jeden Fall empfehlen und versprechen, dass dir schon beim ersten Öffnen von „Infinity Blade II“ die Augen ausfallen werden. Deshalb kann es wiederum nur den Award mit Höchstwertung geben.

Pro:
+
überragende Grafik
+
pausenlose Action
+
stimmungsvoller Sound
+
simple Steuerung
Contra:
-
immer noch keine große Abwechslung im Spielprinzip
Wertung:
Grafik:10
Sound:10
Steuerung:10
Spielspaß:9
Gesamt:
10
Infinity Blade II Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 10 out of 10
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