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Gangstar Rio: City of Saints im App Store
Preis & Download:
6,99€
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Gangstar Rio: City of Saints iOS
Gangstar Rio: City of Saints [Universal]
Publisher:Gameloft
Genre:Action, Abenteuer
Release:10.11.2011
TestberichtVeröffentlicht am 14.11.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Gangstar Rio: City of Saints“

Um unseren heutigen Testkandidaten vorzustellen, kommen wir wieder einmal nicht ohne den Vergleich mit einem alten Klassiker aus. In diesem Fall finden wir uns im Actionbereich wieder und haben es mit dem ersten Spiel zu tun, welches uns nahezu unendliche Freiheit auf Missionsbasis geboten hat. Der Name lautet „GTA“, wobei sich die obige Beschreibung eher auf die Titel der Reihe seit „GTA III“ bezieht, als sich Rockstar Games dafür entschieden haben, die Spiele fortan in 3D-Grafik zu produzieren. Seitdem haben noch zahlreiche Nachfolger wie „GTA Vice City“ und „GTA San Andreas“ auf zahlreichen Plattformen Erfolge gefeiert. Dermaßen eingeschlagen hat das Spiel wohl aufgrund seines riesigen Umfanges und der realen Darstellungen. Doch wir haben hier nun keinen weiteren Ableger der Serie vor uns liegen, sondern ein Spiel namens „Gangstar Rio: City of Saints„. Logischerweise war die vorherige Einleitung nicht völlig umsonst, sondern bezieht sich auch auf das heutige Spiel. Denn all diese Attribute, die wir der „GTA“-Serie zugesprochen haben, gelten ebenso für Gamelofts „Gangstar Rio: City of Saints„, dem kürzlich erschienenen, dritten Teil der Gagnstar-Reihe, die doch sehr stark an „GTA“ erinnert. Wir sind also gespannt, ob wir heute genauso begeistert werden, wie wir es vor geraumer Zeit auf der PlayStation 2 bei „GTA III“ erlebt haben.

Doch wie immer erst einmal das Grundprinzip des Spieles in ein paar kurzen Sätzen: Du findest dich als Gangster in Brasiliens Hafenstadt Rio de Janeiro wieder und merkst schnell, dass Recht und Ordnung hier weit entfernt von unseren westeuropäischen Standards sind. Insofern nimmst du dir einfach, was du brauchst. Dieses Motto gilt vor allem für die Autos, die überall in der Stadt herumfahren: Gefällt dir eins, musst du dich einfach nur der Tür nähern und per Knopfdruck ziehst du den Noch-inhaber des Kfz aus dem selbigen und machst es zu deinem eigenen. Doch du musst vorsichtig sein, denn die Polizei ist dir schnell auf den Fersen, dargestellt auf dem Bildschirm durch Polizeimarken, die je nach schwere des Verbrechens mehr werden. Aber allein durch Autos klauen ist noch kein Gauner reich geworden.
Dein tägliches Brot verdienst du dir anders, nämlich mit Missionen, die du annimmst und ausführst. Dabei musst du zum Teil Menschen eliminieren, Autos klauen oder Dinge von A nach B transportieren. Insgesamt bietet „Gangstar Rio: City of Saints“ knapp über 60 Missionen, die dich vor allem aufgrund der riesigen Welt, die in fünf Großbereiche aufgeteilt ist, eine lange Zeit auf Trab halten werden. Für das Erledigen der Missionen verdienst du dir „Respect“, der deinen Charakter im Level stetig steigen und damit seine Ausrüstung und Fertigkeiten verbessern lässt.

Womit wir schon beim nächsten Punkt sind, denn neben der riesigen Welt, gestalten sich auch die restlichen Möglichkeiten innerhalb des Spieles als wirklich sehr umfangreich. Dein Waffenarsenal geht von normalen Pistolen über Gewehre bis hin zu Panzerfäusten und als Bomben verwendete Fußbälle. Du hast die Möglichkeit, dich in Panzern, Hubschraubern, Flugzeugen und anderen nicht alltäglichen Fahrzeugen fortzubewegen. Der Umfang ist für iPhone und iPad wahrhaftig konkurrenzlos groß. Und all das erinnert wiederum sehr stark an das anfangs erwähnte „GTA“, welches all diese Elemente ebenso vereinte. Im Grunde genommen könnten wir hier wirklich einfach den Test von einem beliebigen „GTA“-Vertreter nehmen und ihn minimal an die Umgebung namens Rio de Janeiro anpassen. Doch das muss keinesfalls schlecht für „Gangstar Rio: City of Saints“ sein. Wir wissen um die Erfolge des Klassikers und sehen in unserem heutigen Kandidaten ein ähnliches Potential. Denn auch wenn es sich hier um einen Klon handelt, wollen wir die Arbeit der Entwickler keineswegs für schlecht erachten. Ein derartiges Spiel an die zwar immer besser werdenden, aber immer noch limitierten Möglichkeiten unserer Apple-Geräte anzupassen ist, eine umfangreiche Aufgabe.

Leider hat das Spiel aber auch diverse Schwachstellen. Der Engine lässt teilweise etwas zu wünschen übrig, was unter anderem im Kampf festzustellen ist. Im Faustkampf schlägst du leider sehr oft in die Luft, obwohl dein Konkurrent genau neben dir schlägt. Und bei den Duellen mit der Schusswaffe musst du deine Gegner mit einem Tap markieren, bevor du ihnen das Blei um die Ohren fliegen lassen kannst. Doch ob man den Gegner dann auch wirklich trifft, scheint teilweise sehr vom Zufall abzuhängen. Ein weiterer Schwachpunkt ist das Fortbewegen auf dem Motorrad. Denn hier kannst du mit Vollgas in ein stehendes Auto brettern und alles, was passiert, ist, dass du stehen bleibst. Eigentlich müsste dein Charakter meilenweit durch die Welt fliegen und sich zumindest im Krankenhaus wiederfinden

Gangstar Rio: City of Saints Debut Trailer

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Bei der Bewertung der Grafik schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Denn auf der einen Seite ist das umfangreiche Gebiet sehr schön und mit sehr viel Liebe designt, Schauplätze wie Nachtclubs, Häuser und Banken sind detailreicher als bei den Vorgängern und erinnern an das hervorragende „9mm“. Die die Story und Missionen erzählenden Videoeinspieler sehen gut aus. Doch auf der anderen Seite findet man im Detail viele kleine Fehler, die in ihrer Häufigkeit einen etwas bitteren Beigeschmack mit sich bringen. Die Umgebung rendert zu spät und deutlich sichtbar, Autos erscheinen aus dem Nichts und verschwinden genauso schnell wieder, Gegenstände lösen sich einfach in Luft auf, sobald man gegen sie fährt. Das haben wir in anderen Titeln schon deutlich ansprechender gesehen. Als Fazit für die Grafik bleibt zu sagen, dass das Spiel hier kein Platz auf dem AppStore-Treppchen erreicht, sich aber im gehobenen Mittelfeld wiederfindet.
Der Sound ist gut. Wenn du mit einem Fahrzeug unterwegs bist, schallt aus dem Radio coole Musik. Dazu kommen gute Ingame-Sounds wie tosende Motorengeräusche, quietschende Reifen und das obligatorische Rattern der abgefeuerten Schusswaffen. Das zusammen vermittelt in sehr recht Weise eine Stimmung wie in einem guten Gangster-Film. Kurzum: gut und passend.

Bis auf die bereits oben beschriebenen Mankos beim Kämpfen, bei denen schon gewaltig Frust und ein schnelles Ableben auftreten können, ist die Steuerung ordentlich. Das liegt hauptsächlich daran, dass man sich nicht auf eine Variante beschränkt hat. Du hast zwar nicht die Wahl, doch durch unterschiedliche Steuerungen zu Fuß und mit dem Auto verbindet „Gangstar Rio: City of Saints“ das klassische Ballerspiel mit etwas Autorennen. Wenn du zu Fuß unterwegs bist, bewegst du deinen Charakter mit dem Joystick. Wenn du aber das Auto, Motorrad oder beliebiges anderes Gefährt zur Fortbewegung nutzt, dann befinden sich Gas- und Bremspedal auf dem Touchscreen und die Richtungsänderung geschieht durch Neigung des Gerätes. Dazu sind zu jedem Zeitpunkt alle nötigen Buttons wie zum Beispiel Schuss- und Autoknacken-Knopf in greifbarer Nähe. Insgesamt ist die Steuerung sehr passend und funktionell gestaltet.

Review “Gangstar Rio: City of Saints
Fazit:

Gangstar Rio: City of Saints“ ist ein ordentlicher „GTA“-Klon und deutlich verbesserter Nachfolger der beiden Vorgänger, der vor allem mit seinem überragenden Umfang punkten kann. Über 60 Missionen, zahlreiche Gefährte und Waffen und eine Welt, die weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Hinzu kommen ein stimmiger Sound und ordentliche Steuerung. Allerdings hat das Spiel auch seine Mankos: diverse Grafik-Fehler, ein schwaches Kampfsystem und einige Ungereimtheiten mindern den Gesamteindruck, so dass es am Ende nicht zu einem Award reicht.

Pro:
+
umfangreiche, freie Welt
+
Unzählige Waffen & Fahrzeuge
+
über 60 Missionen
+
guter Sound
Contra:
-
einige Grafikfehler
-
schwaches Kampfsystem
Wertung:
Grafik:7
Sound:8
Steuerung:7
Spielspaß:7
Gesamt:
7
Gangstar Rio: City of Saints Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 7 out of 10
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