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Burn the Rope Worlds im App Store
Preis & Download:
0,89€
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Burn the Rope Worlds iOS
Burn the Rope Worlds [iPhone & iPod touch]
Publisher:Big Blue Bubble
Genre:Action, Puzzle
Release:13.09.2011
Es brennt, es brennt!TestberichtVeröffentlicht am 23.09.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Burn the Rope Worlds“

Seit „Cut the Rope“ tummeln sich im AppStore diverse Spiele, die Seile als Mittelpunkt ihres Gameplays verwenden. Egal ob nun „Save Yammi“ oder „Burn the Rope„, es gibt mittlerweile zahlreiche Vertreter mit ähnlichem, aber meist durch im entscheidenden Punkt unterschiedlichen Konzepten. Letztgenanntes Spiel hat mit „Burn the Rope Worlds“ nun einen Nachfolger erhalten, den wir ausführlich gestestet haben.

Zum generellen Spielprinzip ist eigentlich nicht so sehr viel zu sagen: In den 100 Levels, die auf vier Modi verteilt sind, ist deine Aufgabe immer gleich, nämlich das Verbrennen des kompletten Seiles, welches auf dem Bildschirm in verschiedenen Farben und Formen zu sehen ist. Wie schon im Vorgänger kannst du mit deinem Finger als Feuerzeug nur an einem Punkt auf den Bildschirm den Brand zu starten. Anschließend musst du durch Neigung und Drehung des Gerätes den Weg der Flamme so beeinflussen, dass sie einen möglichst großen Teil des Seiles verbrennt. Hierbei gilt zu beachten, dass sich das Feuer ausschließlich nach oben bewegt und du somit bei Kurven und anderen Ecken schnell reagieren solltest, damit die Flammen nicht erlöschen. Das wäre bei nur einer Flamme ein nicht besonders schwieriges Unterfangen. Doch obwohl du das Seil nur an einem Punkt entzünden kannst, entwickeln sich durch Teilung der Seile mehrere Flammen, sodass du dich auf mehr als einen Punkt gleichzeitig konzentrieren und im Blick behalten musst. Da gilt es dann schnell und richtig abzuwägen, welche Flamme problemlos dahinsiechen kann und welche auf jeden Fall am Leben erhalten werden muss, um das Level mit einer Mindestvorgabe an prozentual verbranntem Seil zu schaffen.

Hinzu kommen noch Käfer, die es sich auf deinem Seilgebilde gemütlich gemacht haben. Sie können entweder eine Unterstützung darstellen oder dich auch behindern. Wichtig werden sie vor allen Dingen dann, wenn sich das Seil farblich verändert. Diesen Teil des Gebildes kannst du nämlich ausschließlich dann erreichen, wenn du vorher einen Käfer derselben Farbe verbrannt und sich die Flamme darauf verfärbt hat. Was in den ersten Levels noch keine große Herausforderung ist, wird sehr schnell anspruchsvoller und das Erfüllen der Levels nimmt immer mehr Zeit in Anspruch. Das ist der Tatsache geschuldet, dass die Gebilde, welche das Seil formt, immer verschnörkelter und komplizierter werden und du deshalb deine Mühe und Not haben wirst, auch jede Ecke zu erreichen. Abgerechnet wird wie gesagt am Ende in Prozent, welche dann, je nach Erfolg, wieder zu einer Medaille führen.

Das Spiel macht anfänglich wirklich Spaß, auf Dauer konnten wir ihm persönlich aber leider nicht besonders viel abgewinnen. Die Idee ist sicherlich nicht schlecht, doch auf Dauer wiederholt sich alles immer und immer wieder und auch die vielen Gebilde in den stattlichen 100 Levels können nicht wirklich für Abwechslung sorgen. Somit haben wir uns durch die Welten gezündelt, dabei aber nie tatsächlich den Drang nach dem Erreichen eines Zieles bekommen. Denn nur die Medaillen sind einfach nicht Motivation genug, ein solches Spiel bis ins Äußerste zu entdecken. Und der Suchfaktor, von dem diese Art von Spiel nun lebt, hat sich bei uns in der Testradaktion nicht wirklich einstellen wollen.

Zur Qualität der Grafik ist für ein Physik-Puzzler wie diesen vollkommen ausreichend. Die Level sind übersichtlich gestaltet und sind komplett auf dem Display zu sehen, so dass jederzeit eine perfekte Übersicht über das Spielgeschehen möglich ist. Ansonsten hält sich das Spiel mit großer und detailreicher Ausschmückung eher zurück und konzentriert sich aufs wesentliche. Die Flammen sind ansehnlich animiert. Insgesamt sehr zweckdienlich und übersichtlich, aber ohne jegliche Highlights.
Der Sound ist unaufdringlich und recht dezent gehalten. Die Hintergrundmusik passt sich dem jeweiligen Thema an, das du am Anfang gewählt hast. Während du zum Beispiel im Fantasy-Modus eine seichte Filmmelodie á la „Der Herr der Ringe“ lauschen kannst, wirst du im Weltraum-Modus von spacigem Gedudel verwöhnt. Dazu kommt dann noch das zischende Feuer, welches sich bei entzünden des Seils seinen Weg bahnt, sowie Sounds als Feedback für die Geschehnisse auf dem Bildschirm. Insgesamt unauffällig, aber okay.

Burn the Rope Worlds Trailer

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Die Steuerung steht bei „Burn the Rope Worlds“ ganz klar im Vordergrund. Denn du kannst die Flamme eben nur durch Neigung auf Kurs bringen und musst immer darauf achten, dass du das Spielgerät im entscheidenden Moment so drehst, dass die Flamme nach oben brennen kann. Das funktioniert gut. Wir haben zu keinem Zeitpunkt Probleme damit gehabt. Du musst allerdings sehr schnell in deinen Reaktionen sein. Denn „Burn the Rope Experiments“ verzeiht dir keine Nachlässigkeiten und die Flamme geht schnell aus, wenn du die Seile nicht im richtigen Winkel positioniert hast. Insgesamt problemlos.

Review “Burn the Rope Worlds
Fazit:

Burn the Rope Worlds“ ist ein Geschicklichkeitsspiel, was uns leider nicht so begeistern konnte, wie wir es gerne gesehen hätten. Trotz großem Umfanges und eines interessanten Spielprinzips, konnte es unsere Aufmerksamkeit nicht lange beibehalten. Die Weiterentwicklung zum Vorgänger ist überschaubar, der enthaltene Snake-Klon als Bonus mittelmäßig. Für Fans des ersten Teils, die das Spielprinzip lieben, sicherlich ganz nett, aber für uns gehört das Spiel nicht in die Kategorie „Must Have“.

Pro:
+
100 Levels
+
gute Steuerung
+
ordentlicher Schwierigkeitsgrad
Contra:
-
keine Abwechslung
Wertung:
Grafik:6
Sound:7
Steuerung:8
Spielspaß:6
Gesamt:
7
Burn the Rope Worlds Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 7 out of 10
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