Site Skin Ad
Site Skin Ad
Site Skin Ad
Site Skin Ad
QR-Code:
Bike Baron im App Store
Preis & Download:
1,99€
Bike Baron iPhone iPad Download
Bike Baron iOS
Bike Baron [Universal]
Publisher:Mountain Sheep
Genre:Rennsport, Action
Release:20.10.2011
UniversalTestberichtVeröffentlicht am 25.10.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „Bike Baron“

Ein Motorrad ist wohl der Traum aller Männer. Zwei Räder, keine Barrieren, den Wind im Gesicht. Für die meisten das Gefühl von sonst unerreichter Freiheit. Und dann auch noch dieser unendlich coole Auftritt, wenn man vor einer Gruppe von Frauen einfach lässig auf den Bordstein gleitet und den zweirädrigen Weggefährten mit einem lässigen Tritt gegen den Ständer sanft auf dem Asphalt abstellt. Das alles klingt verlockend, doch wirklich cool wird es erst, wenn man sich mal die Typen von Motocross, Trial und Stunt im Fernsehen anguckt. Da wird über Schanzen gesprungen, Saltos ausgeführt und auch mal mitten in der Luft vom Motorrad abgestiegen. Und wir schauen fasziniert hin und schalten mit den Worten „einfach nur verrückt“ das TV-Gerät aus, wobei wir uns insgeheim doch gerne zumindest einmal in diese Situation begeben wollen. Aber ohne Risiko natürlich. Und heute kann dieser Wunsch zumindest virtuell befriedigt werden, denn mit „Bike Baron“ ist seit kurzem ein neuer Trial-Titel auf dem Markt.

-b0-„Bike Baron“ erinnert vom Spielprinzip an Titel wie Xtreme Wheels und Daredevil Dave. Das Prinzip ist denkbar simpel: Du sitzt auf einem Motorrad und musst die unterschiedlichsten Parcours überwinden. Das du dabei aus unerfindlichen Gründen die ganze Zeit eine kleine Katze auf dem Gepäckträger sitzen hast, sei nur am Rande erwähnt, zeigt aber ganz gut, wie abgedreht dieser Titel ist. Nun musst du über Stock und Stein oder besser gesagt durch Rampe und Looping fahren, ohne dabei vom Motorrad zu fliegen oder irgendwo anzustoßen. Dabei beschränken sich deine Steuerungsmöglichkeiten auf Vor- und Zurücklehnen sowie Gas geben und Bremsen. Um fest im Sattel zu bleiben, musst du den Einsatz von Gas und Bremse genau timen und dich vor allem bei Sprüngen durch vor- oder zurücklehnen um eine gute Balance kümmern, sodass du auch wieder sicher auf beiden Reifen landest.

Eine weitere Schwierigkeit sind die explosiven Fässer, die vor allem bei den Levels mit höherem Schwierigkeitsgrad in nahezu unüberwindlich wirkenden Positionen platziert sind. Sie detonieren schon bei der kleinsten Berührung und machen dir als Fahrer das Leben schwer – oder eher gesagt: beenden es ziemlich schnell mit einem lauten Knall. Dazu kommen noch hohe Gebilde, die es zu erklimmen gilt, Jetpacks, die dir für kurze Zeit einen Boost geben, und enge Gänge, die nur auf einem Rad zu durchfahren sind. Der in vier Stufen unterteilte Schwierigkeitsgrad steigert sich stetig, das heißt, sobald du genügend Sterne erspielst hast, steigst du im Niveau auf. Die Sterne bekommst du für einzelne Aufgaben, die dir vor jedem Level gestellt werden. Dazu zählen meistens das Erreichen des Zieles in einer bestimmten Zeit und das Einsammeln aller Münzen, die sich auf der Strecke verstecken. Hinzu kommt dann noch eine weitere Challenge, wie zum Beispiel das Ausführen einer bestimmten Anzahl an Backflips, Frontflips, etc.

Pro Erfüllte Aufgabe gibt es am Ende einen Stern. Wenn du ein Level mal nicht zu Ende schaffst und entnervt aufgibst – was vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden bei ungeduldigen Spielern schnell mal vorkommen kann – kannst du im Tausch gegen einen Stern das nächste Level freischalten. Als lustiges Extrafeature hast du noch die Möglichkeit, dir deine eigene Strcken zu erstellen, die du dann selbstverständlich auch gleich testen kannst und mit Freunden teilen kannst. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: du musst die Strecke selber absolviert bekommen. Ein gutes Extra, was aufgrund der kleinen Bauteile allerdings ein ganz schönes Maß an Geduld vom Spieler fordert. Doch das tut eigentlich das ganze Spiel, denn wer den Anspruch besitzt, möglichst jedes Level mit drei Sternen zu bestehen, der wird an der einen oder anderen Herausforderung auch garantiert mal länger sitzen. Doch das macht dieses Spiel aus und wir waren durch die Bank sowohl von der Kreativität als auch von der Umsetzung von „Bike Baron“ begeistert. Daumen hoch.

Die Grafik ist ziemlich einzigartig. Das Spiel hat nicht den Anspruch, möglichst realitätsnah zu sein soll, sondern ist in coolem Comicstil gehalten, der für viel Erheiterung sorgt. Die völlig abwegig wirkenden Bewegungen deines Protagonisten, sobald er crashed, erinnern eher an einen Crashtest-Dummy als an einen Menschen – was aber auch gut so ist. Auch hier geht der Daumen nach oben.
Auch der Sound ist gut gelungen. Tosende Motorengeräusche und stimmige Special Effects wie explodierende Fässer und fallende Stahlbalken paaren sich mit einer angemessenen Hintergrundmusik. Ebenso wie in Sachen Grafik haben wir auch in dieser Kategorie keine größeren Beanstandungen anzumelden. Gut gemacht.

Kommen wir zur Steuerung, um damit dem Herzstück eines Spieles wie dem uns hier vorliegenden. Auf der einen Seite müssen wir ein großes Kompliment an die Macher aussprechen, denn „Bike Baron“ kommt mit gerade einmal vier Knöpfen aus: Jeweils einen zum Vor- und Zurücklehnen und je einen Gas und Bremse bzw. Rückwärtsgang. Nun kommt es im Spiel auf das Timing an, in welchem du mit diesen Buttons arbeitest. Und dabei ist die Physik ein ganz großer Faktor. Denn je nachdem auf welchem Teil des Motorrads du aufkommst oder wo du dich hin lehnst, bestimmt auch den nächsten Schritt. Bei der Spielphysik wurde hier eine gute Arbeit geleistet, alle Bewegungen scheinen uns sehr real und wirklichkeitsnah. Allerdings gibt es leider auch ein Manko, denn wir hätten uns eine Alternative Steuerungsmöglichkeit durch die Neigung des Gerätes gewünscht. Viele Titel in diesem Genre bieten dies an, um das Vor-und zurücklehnen zu steuern. Schade, aber ansonsten gut.

Review “Bike Baron
Fazit:

Bike Baron“ ist unserer Meinung nach eines der besten Gesamtwerke im Trial-Genre, die es im Appstore zu erwerben gibt. Es vereint eine unglaublich realistische Technik mit einem sehr ausgewogenen, zum Ende aber auch sehr anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad und der nötigen Portion Witz. Das Spiel macht wirklich einen Riesenspaß, sich durch die Loopings und über die Rampen zu manövrieren ist einfach eine Mords-Gaudi. Wer zumindest Grundlagen an Feingefühl in den Fingern hat und für den auch Geduld kein Fremdwort ist, der sollte sich diese Universal-App unbedingt zu Gemüte führen. Klasse Spiel.

Pro:
+
reale Spielphysik
+
lustige Comicgrafik
+
100 Levels
+
Ausgewogener Schwierigkeitsgrad
Contra:
-
Levels sehen alle sehr ähnlich aus
Wertung:
Grafik:8
Sound:9
Steuerung:7
Spielspaß:8
Gesamt:
8
Bike Baron Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 8 out of 10
Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Wir verwenden diese zum Ausliefern von Werbeanzeigen und zur Verbesserung unseres Services. Mehr Infos | Einverstanden