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BallAHolic im App Store
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4,49€
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BallAHolic iOS
BallAHolic [Universal]
Publisher:Schneider/Sassenberg
Genre:Action, Puzzle
Release:08.11.2011
TestberichtVeröffentlicht am 28.12.11 um 00:00h | 0 Kommentare

Testbericht „BallAHolic“

Das Genre der Geschicklichkeitsspiele ist groß und in den meisten Fällen wird fast alles dort eingeordnet, was im weitesten Sinne mit dem Thema zu tun hat. Doch heute können wir dir ein Spiel vorstellen, welches den Namen definitiv verdient hat. Es heißt „BallAHolic„. Wer hier keine fixen Finger mit viel Gefühl in der Spitze besitzt, der kann sich den Rest dieses Testes eigentlich gleich schenken und seine Zeit anderweitig nutzen. Hier reicht es nicht das Ziel grob anzupeilen und sich so von Level zu Level zu hangeln, ohne dass man wirklich weiß, was man tut. Bei „BallAHolic“ muss jeder Handgriff sitzen. Wer also eine ruhige Hand und eine große Portion Geduld besitzt, der lese sich bitte den folgenden Test durch und entscheide am Ende selbst, ob „BallAHolic“ das richtige Spiel für ihn ist.

Denn ohne diese kommst du tatsächlich nicht aus. Das liegt daran, dass die Steuerung des Spieles äußerst sensibel und gleichzeitig auch Basis des ganzen Spielprinzips ist. Dieses gestaltet sich wie folgt: Empfangen von einem interaktiven, dreidimensionalen Menü musst du dir erst einmal kurz den Überblick verschaffen, da der Aufbau sehr ungewöhnlich gestaltet ist. Die verschiedenen Menüpunkte sind nicht untereinander angeordnet, sondern müssen im dreidimensionalen Raum erst mal nach vorne gedreht werden, damit sie angewählt werden können. Wenn du dich dann hier zurechtgefunden hast, wählst du das erste Spiel. Und hier wird das erste Mal der Aufbau der Levels klar, der sich immer wiederholt. Es handelt sich dabei nämlich um einen kleinen Planeten. Auf diesem findest du ein kleines Wesen, welches optisch den Spielzeugen sehr ähnelt, die wir schon in unserer Kindheit geliebt haben: Spiralenwürmer. Bei Bewegung deines iPhones, iPads oder iPod touch wird klar, dass dieses kleine Ding nicht umsonst in der Welt auftaucht. Es ist nämlich dein Protagonist, den du ans Ende des Levels quer durch diese kleine Welt führen musst. Hierbei hilft dir ein Laserpunkt, den du steuern kannst und dem dein kleiner Held bedingungslos folgt. Nun musst du nur noch das Ende in den zahlreichen, kniffligen Levels finden, welches von einem schwarzen Loch gekennzeichnet und in welches der kleine Wurm reinhüpfen wird, sobald er es erreicht hat.

Doch du kannst dir denken, dass das nicht alles ist. Denn auf dem Weg zum Ziel wartet natürlich wieder die ein oder andere Herausforderung. Da wären zum Beispiel einige Tore, die dir den Weg blockieren und auf verschiedenste Weise geöffnet werden können. Zum Teil reicht es, wenn du dich auf eine markierte Stelle begibst, manchmal musst du aber auch vorher eine Art Schlüssel einsammeln, der dir das Tor dann beim Passieren automatisch öffnet. Außerdem begegnest du auf deinem Weg feindlichen Kreaturen, die in sehr abstrakten Gestalten von einer Ansammlung vieler Quadrate erscheinen. Diesen solltest du nach Möglichkeit nicht zu nahe kommen, da sie dich für einige Zeit lähmen. Und Zeit ist genau das, was du in „BallAHolic“ nicht hast. Denn am oberen Bildschirmrand läuft ein Balken ab, der dir anzeigt wie viele Sterne du mit welcher Zeit erreichen kannst. Am Ende eines jeden Levels wird abgerechnet, wobei erst einmal die benötigte Zeit, aber auch die Berührungen mit Gegnern und die gewählte Steuerung für den Erfolg Ausschlag gebend sind. Außerdem gibt es seit wenigen Tagen und dem ersten Update auch einen neuen Arcade-Modus, in welchem du für Feindesberührungen nicht bestraft wirst, sondern dafür belohnt. Denn hier ist es deine Aufgabe, die feindlichen Wesen zu eliminieren – Puzzleaufgaben wie im oben erklärten Modus sucht man hier vergebens.

Vor allem die Steuerung nimmt in diesem Spiele eine sehr große Rolle ein. Denn wie schon mehrfach erwähnt, liegt der Fokus des Spieles darauf, deinen Helden von A nach B zu bringen, wobei die Herausforderung vor allem in der zielführenden Bewegung liegt. Hierzu stehen dir drei verschiedene Arten zur Verfügung. Da wäre zum ersten die Bewegung der Welt durch Streichen über den Bildschirm. Sie ist die einfachste Möglichkeit und wird „Swipe Control“ genannt. Hinzu kommt die Option „Tilt Controls“, in welcher man die Richtung der Bewegung durch Neigung des Spielgerätes vorgibt. Als letzte und schwierigste Option steht die „Gyro Controls“-Steuerung zur Verfügung, welche echten Körpereinsatz verlangt. Denn der Laserstrahl bewegt sich nur, wenn du es auch tust. Und damit meinen wir nicht nur deinen Daumen oder deine Hand, sondern deinen kompletten Körper. Du musst dich um die komplette Achse drehen, je nachdem, an welchem Punkt der Kugel du dich gerade befindest. Das klingt sehr lustig und macht auch eine Menge Spaß, ist aber vor allem beim Spielen in öffentlichen Verkehrsmitteln relativ unpraktisch… Insofern gehen wir ganz stark davon aus, dass sich die beiden anderen Varianten deutlich stärker durchsetzen werden. Auch ist definitiv eine kurze Eingewöhnungsphase einzuplanen, in der du eher Schwindelgefühle als Erfolge im Spiel vorweisen können wirst. Trotzdem eine sehr lustige Idee, mal etwas anders an die ganze Sache zu gehen.

Die Grafik haben wir als äußerst lustig und zur selben Zeit auch zweckdienlich empfunden. Vor allem durch die dreidimensionale Darstellung, von welcher auch das Spielkonzept stark abhängt, wirkt das Spiel sehr futuristisch. Es gibt zwar kein großen Überraschungen oder Effekte, aber trotz der Einfachheit wirkt alles stimmig. Die runde Welt ist hier noch in Ordnung.
Der Sound ist ebenso ungewöhnlich wie der Rest des Spieles. Im Grunde genommen ist das Ganze recht still gehalten. Im Vordergrund hört man permanent die Schritte deines kleinen Spiralwurmes und im Hintergrund wird dies dann durch eine Vertonung des Themas ergänzt. Dazu kommen noch Sounds für Situationen, in denen dein Held Aktionen ausführt bzw. von den gemeinen Gegnern attackiert wird. Außerdem grunzt dein Held zum Teil aus unerfindlichen Gründen in nicht weiter definierbaren Situationen glücklich bzw. zum Teil auch vorwurfsvoll vor sich hin. Einfach alles an diesem Spiel ist eben sehr seltsam, aber das macht es auch aus.

Review “BallAHolic
Fazit:

BallAHolic“ ist ein Mix aus Puzzle und Geschicklichkeitsspiel, welches durch die einzigartigen Steuerungskonzepte den Namen noch wirklich verdient hat. Mit viel Fingerspitzengefühl oder kompletten Körpereinsatz manövrierst du den seltsamen Helden durch die runden Welten. Hierbei ist Mittel- und Höhepunkt zugleich die Steuerung. Es gibt gleich drei unterschiedliche Möglichkeiten, dem Helden den Weg zu weisen, von denen eine sogar eine gewisse Anforderung an die Fitness des Spielers stellt. So schlängelst und manövrierst du dich durch die zahlreichen Levels, die dir „BallAHolic“ zur Verfügung stellt. Das macht auch nicht zuletzt aufgrund der guten Grafik, des ordentlichen Sounds und vor allem des stimmigen und neuartigen Spielprinzips auf jeden Fall eine Menge Spaß.

Pro:
+
futuristische Grafik
+
drei Steuerungsmöglichkeiten
+
teilweise mit vollem Körpereinsatz
+
sehr innovativ
+
sympathisches Konzept
Contra:
-
relativ triste Umgebungen
Wertung:
Grafik:8
Sound:7
Steuerung:9
Spielspaß:7
Gesamt:
7
BallAHolic Reviewed by Simon Blohm on . Rating: 7 out of 10
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