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Veröffentlicht am 09.12.13 um 09:01h | 0 Kommentare

LTE vs. UMTS: Deutlicher Vorteil für das neue Mobilfunknetz

Kaum eine Smartphone-Neuheit kommt mehr ohne LTE-Fähigkeit – die Unterstützung der schnellen Frequenzen des neuen Mobilfunknetzes ist mittlerweile selbst dann schon fast die Regel, wenn es sich nicht um Geräte aus dem oberen Preissegment handelt. Für die Kunden ist das allerdings oft wenig tröstlich, denn die Auswahl an passenden LTE-Angeboten ist noch relativ dürftig und die Preise entsprechend hoch. Doch langsam kommt Bewegung in den Markt: Die ersten Handydiscounter wie PremiumSIM bieten jetzt LTE-Verträge an, mit denen das Netz der 4. Generation genutzt werden kann.

Blitzschnelles Netz: LTE überzeugt durch Speed und Stabilität
Die Vorteile sind dabei in der Praxis größer, als es die Zahlen vermuten lassen: Denn auch das UMTS-Netz erlaubt theoretisch Datenraten von bis zu 42,2 MBit/s, was nicht nur für die mobile Nutzung ein ordentlicher Wert wäre. Doch UMTS-Tarife erlauben fast durchweg nur Bandbreiten bis 7,2 MBit/s. Eines der Hauptprobleme der UMTS-Technik ist die stark abnehmende Geschwindigkeit, je mehr User sich im Netz befinden. Das ist auch beim LTE-Netz gegeben, dessen Frequenzen sind jedoch deutlich belastbarer. Dieser Umstand kombiniert mit der viel höheren theoretischen Maximalgeschwindigkeit (aktuell in einigen deutschen Städten schon 150 Mbit/s) ermöglicht in der Praxis ein wesentlich schnelleres Surfen. Ebenfalls negativ wirkt sich beim mobilen Surfen via UMTS aber die Tatsache aus, dass die volle Bandbreite nicht sofort zur Verfügung steht, sie baut sich erst nach einigen Sekunden auf. Außerdem sorgt die sehr langsame Reaktionsgeschwindigkeit – im Fachjargon Latenz genannt – für eine Verzögerung der Ladezeiten. Besonders gut lässt sich dieser Effekt beobachten, wenn eine besonders komplexe Website mit vielen einzelnen Bild- bzw. Textelementen geladen wird: Jedes Element wird einzeln angefragt, die dazu notwendigen Ladezeiten summieren sich. Ganz anders bei LTE: Hier besteht quasi eine Standleitung, wie man sie von kabelgebundenen Internetverbindungen her kennt. Der Verbindungsaufbau erfolgt sofort in voller Geschwindigkeit, die viel kürzeren Latenzzeiten sorgen dafür, dass Webseiten flüssig aufgebaut werden und sogar Anwendungen wie Onlinespiele richtig Spaß machen.

Teure LTE-Tarife vom Netzbetreiber
Leider lassen sich die Netzbetreiber diese Vorteile derzeit noch sehr gut bezahlen – die Preise für LTE-Tarife sind happig, insbesondere im Vergleich zu den mittlerweile supergünstigen UMTS-Tarifen. Diese Tatsache ist auch darauf zurückzuführen, dass ein echter Konkurrenzkampf bisher noch nicht entbrannt ist. Denn lange Zeit gab es Verträge im LTE-Netz nur bei den Netzbetreibern selbst. Daran dürfte sich jedoch bald etwas ändern: Auch andere Provider nehmen das 4G-Netz nach und nach in ihr Angebot auf, erfreulicherweise übernehmen besonders Mobilfunkdiscounter hier eine Vorreiterrolle.

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